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Billigheimer

28. Februar 2007
von

Droht dem Markt der Premium-Magazine ein Preiskrieg, wie ihn die Programmzeitschriften in den 90er Jahren erleiden mussten? Mit einem Einführungspreis von einem Euro startete eine 320 Seiten starke „Vanity Fair“ Mitte dieser Woche in Deutschland.

Dafür bekommt man in keinem ordentlichen Café einen vernünftigen Espresso serviert. Die selbstbewussten Ankündigungen aus dem Hause Condé Nast, den Premium-, People-, Lifestyle- und Nachrichten-Markt aufzurollen, beunruhigen bekanntermaßen seit Monaten die versammelte Konkurrenz. In der Stunde der Wahrheit präsentiert „Vanity Fair“-Chefredakteur Ulf Poschardt nun ein opulentes Edel-Magazin zum Preis eines Yellow-Press-Derivats. Damit macht sich Condé Nast — bis zur Einführung des regulären Preises — auf jeden Fall viele Freunde bei potenziellen Lesern, bei den Mitbewerbern aber bestimmt nicht.

Volker Schütz

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