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Flop: Vorsicht mit Ironie in der Werbung

28. Februar 2007
von

flop.jpgWas ist denn da passiert? Das Unternehmen Bauer Druck in Wien will sich via Anzeigenkampagne „sympatisch und durchaus selbstironisch“ positionieren, verrät die Pressemitteilung der Agentur Ghost Company. Diese freut sich zugleich über den Mut des Kunden, „weil das einfach mehr Möglichkeiten eröffnet“.

Nun ist das mit der Ironie in der Werbung aber so eine Sache. Man muss gekonnt damit umgehen, wenn der Schuss nicht nach hinten losgehen soll — wie hier. Herausgekommen ist nämlich eine quälend lange Serie von zwölf Bauern(druck)regeln (wie lustig!), die platter kaum hätte sein können.

Kostprobe: „Wenn der Bauer Leggings trägt, stimmt im Druck die Qualität.“ Oder: „Sitzt die Bäurin auf dem Knecht, kommt der Druck termingerecht.“ Schade, hier wurde eine Chance vertan. Denn das Anliegen, die eher dröge Druckereiwerbung aufzulockern, ist ja zu loben.

Mit Kalauern dieser Art dürfte das allerdings kaum gelingen. Im Gegenteil: Das Unternehmen läuft Gefahr, potenzielle Kunden abzuschrecken. Offenbar hofft man aber darauf, dass in der Zielgruppe solche Art von Humor zieht. Auweia!

Von Mehrdad Amirkhizi

Kunde: Bauer Druck, Wien
Agentur: Ghost Company, Perchtoldsdorf

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Kommentare zu “ Flop: Vorsicht mit Ironie in der Werbung ”

  1. cd am 6. März 2007 um 18:22 Uhr

    … traurig, sehr provenziell …

    … leider ein nicht untypisches werbephänomen hier in der alpenrepublik …

  2. pinkinside am 7. März 2007 um 00:42 Uhr

    kommt vielleicht auf den Blickwinkel an ;)
    ich finds witzig…

  3. alleswirdgut am 27. März 2007 um 16:31 Uhr

    das erinnert mich an die copytest von damals:
    “verbessere diese anzeige”

ivw