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Top: Nissan wagt riskante Fahrszene

28. Februar 2007
von

Noch immer langweilen viele TV-Spots für Autos mit Fahrszenen, die an Trostlosigkeit nicht zu überbieten sind. Die Begründung der Marketer, gerade unter ausländischen Herstellern: Das Modell kennt kaum einer, also muss es ausgiebig gezeigt werden. Ein Problem, vor das sich auch Nissan mit seinem neuen Kompakt-SUV gestellt sieht, das zudem noch den Zungenbrecher Qashqai als Namen trägt.

Doch die Kreativen des japanischen Herstellers haben eine Fahrszene erdacht, wie sie ungewöhnlicher kaum sein könnte. Locker umkurvt der Qashqai in dem Commercial Baustellen und Staus einer Großstadt — allerdings mit einem Paar überdimensionaler Füße auf dem Dach, schließlich fungiert er als eine Art Skateboard-Ersatz.
Das ist durchaus mutig, denn nicht jeder Hersteller würde sein Fahrzeug gerne in dieser etwas zweifelhaften Situation sehen. Doch Nissans Souveränität lohnt sich: Der Spot bringt die Positionierung des Geländewagens als ebenso robustes wie wendiges Stadtauto cool und passgenau auf den Punkt. Und weiß dabei mit seiner außergewöhnlichen Idee auch noch gut
zu unterhalten.
Autor: Jens Holst

Kunde: Nissan Europe, Trappes
Agentur: TBWA/G1, Paris / TBWA, Düsseldorf
Produktion: Gang Films, Saint-Cloud

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Kommentare zu “ Top: Nissan wagt riskante Fahrszene ”

  1. Paule am 7. März 2007 um 09:24 Uhr

    Genau so ist es: Mutige und einmal andere PKW-Werbung.. MEHR DAVON!!!!!!!!!!!

  2. weaubeau am 8. März 2007 um 00:52 Uhr

    großartig. ich höre schon die begeisterten stimmen: “hast du den spot gesehn wo so ein riese mit nem auto als skatebord durch die stadt kurvt? toll gemacht!” und auf die frage nach marke oder modell – schweigen. wer kann sich morgen noch an nissan quashquai erinnern? aber der trick mit dem skaten, der bleibt im kopf. tolle produktion, gute idee. und marken /marketingtechnisch ein (kleiner?) schönheitsfehler – wie bei so vielen kreativen kampagnen.

  3. Morn am 8. März 2007 um 13:56 Uhr

    In der Tat ein großartiger Spot, der genial inszeniert wurde.
    Es hätte mich allerdings sehr, sehr, sehr gewundert, wenn diese
    nette Idee, unter der “kreativen” Führung von Kai Röffen, dem Dünnbrettbohrer und Egomanen Nr.1, in Düsseldorf entstanden wäre.
    Aber davon abgesehen. Ich glaube schon, dass für die Marke Nissan etwas hängen bleibt – und sei es ‘nur’ ein Awardgewinn. Den Namen Qashqai kann
    sich allerdings garantiert kein Mensch merken.

ivw