Spießige Nachrecherche von Euro RSCG
Anruf aus dem Werbehaus Euro RSCG. Eine Praktikantin möchte von Spießer Alfons eine Anzeige von SPIEGEL ONLINE haben, wo der Claim lautet: “In wenigen Sekunden kann viel passieren” (Agentur: Springer & Jacoby). Siehe “Gespiegelte Welten”. Hier, liebe Praktikantin von Euro RSCG ist eine der gesuchten Anzeigen von anno damals. Und Euren Texter, der für WELT ONLINE die Feder führt, solltet Ihr mal fragen, ob er früher bei Springer & Jacoby gearbeitet hat!













Stimmt das wirklich mit der Praktikantin? Das wäre ja nur zu schön von Euro RSCG…
Sie hat sich mir jedenfalls als Praktikantin vorgestellt. Ob sie auch Mitglied der Geschäftsleitung ist, habe ich nicht gefragt
Oh, schade. Geb mir doch mal Ihre Email-Adresse, damit ich Sie fragen kann
Lustig wär´s auf jeden Fall…:)
Äh, geht’s noch? Ich meine, es gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder hat die Agentur unglaublich schlampig gearbeitet und hat nicht einmal ansatzweise eine Ahnung, wie in diesem Segment bislang geworben wurde.
Oder sie ist einfach nur dreist. So nach dem Motto: Hey, die Idee hat ja damals schonmal funktioniert, warum sich nochmal was neues ausdenken? Aufgrund der oben erwähnten Personalie tendiere ich eher zu dieser Version.
(Oder, dritte Möglichkeit, die “Idee” entstand zwei Stunden vor der Präsentation aus purer Verzweiflung.)
Wie man es auch dreht und wendet: das, was Euro RSCG da abgeliefert hat, ist dem Kunden gegenüber schlicht und ergreifend unverschämt.
Hallo Marc! Normalerweise recherchiert eine Agentur vorher, was bei Wettbewerbern läuft und gelaufen ist. Euro RSCG hat erst recherchiert, nachdem Alfons aufgespießt hat. Ob die Agentur nun wohl den Mut hat, sich zu melden, um ihren Lapsus einzugestehen…?
Hallo dennisOK! Leider habe ich die E-Mail-Adresse der jungen Dame nicht und auch nicht ihre Handynummer. Frag doch mal bei der Personalabteilung von Euro RSCG nach, vielleicht hilft man Dir dort weiter!:-)