Top-Story: Der Schlankheitswahn der Demi Moore
Die Geschlechtsspezifik der Cover von Vanity Fair — mal ist ein Kerl, mal ein Girl auf dem Titel — wechselt sich politisch korrekt ab. Gerade deshalb muss man aber nach fünf Ausgaben feststellen: Dem Blatt fehlt — bislang — ein publizistisches Gesicht. Morgen folgt der nächste Versuch, journalistische Duftmarken zu setzen. Dabei soll ausgerechnet Demi Moore helfen. Die Schauspielerin hat nicht nur die Zeit mit Bruce Willis, sondern überhaupt ihre beste Zeit hinter sich. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Moore in der Robert-Kennedy-Verfilmung „Bobby“ eine tragende Rolle spielt. An ihrer Seite: Ehemann Ashton Kutcher.
Warum Demi Moore in der neuen Vanity Fair auftritt, verrät uns die Meldung der PR-Abteilung des Berliner Magazins.
Ein Auszug:
In Vanity Fair spricht die 44-jährige über ihre Beziehung zum 16 Jahre jüngeren Kutcher und ihren Schönheitswahn: „Bei meinem Ausstieg lag eine lange Phase physischer Tortur hinter mir, und ich habe meinen Körper bis an seine Grenzen manipuliert. Jetzt ist Schluss damit. Durch meine Auszeit war ich in der Lage, mein eigenes zwanghaftes Verhalten zu erkennen, meine fixe Idee, ich wäre beliebter und attraktiver, ein besserer Mensch, wenn ich nur schlanker wäre.
Und so weiter und so fort. Kann man mit Demi Moore den Markt der Gesellschafts-, Nachrichten-, People- und Lifestyle-Magazine in Deutschland aufmischen? Wir drücken Ulf Poschardt weiterhin die Daumen. Aber wir uns beschleichen Zweifel, ob Daumendrücken hilft.
von Volker Schütz
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Volker, so spricht kein Gentleman:
“Die Schauspielerin hat nicht nur die Zeit mit Bruce Willis, sondern überhaupt ihre beste Zeit hinter sich.”
Tss, tss.
Peter, Du hast recht
Mir persönlich haben die Bilder in der VF wirklich gut gefallen, und ich dachte sogar, dass sie noch immer ziemlich gut ausschaut.
Ganz sicher sieht sie für ihr Alter noch ganz frisch aus, aber gehts da jetzt drum? Ich bin da ganz auf VS Seite – aber: mit was liesse sich denn der
“Markt der Gesellschafts-, Nachrichten-, People- und Lifestyle-Magazine in Deutschland aufmischen?” Ich möchte auch nicht in Herrn Poschardts Haut stecken…… Da hilft nur noch ein verdammt gutes und ausgefallenes Marketing am Lesermarkt.
Also bei mir hilft da überhaupt kein Marketing und sei es noch so gut. Wenn ich Lifestyle und Klatsch will dann kauf ich mir die en vogue oder sonst irgendeine klatschzeitschrift. Aber mir persönlich gefällt die Mischung aus Klatsch und “ernsten” Themen ganz und gar nicht. Dann ist der eine Euro schon zu viel (Ok, 2 Euro).
also die “en” vogue kauf ich mir nicht
die VOGUE meine ich