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Top: Bionade sendet positive Wellen

21. März 2007
von

bionade_logo.jpgEinfach mal ein Lob aussprechen, anstatt sich immer nur zu beschweren. Fehltritte zugeben und sich für sie entschuldigen. Diese freundliche Grundhaltung betont Getränkehersteller Bionade in seiner ersten Radiokampagne. In acht Spots werden Menschen am Telefon positiv überrascht, die sonst harte Kritik gewöhnt sind. Weil sie bei der Beschwerdestelle der Deutschen Bahn arbeiten oder beim Abschleppdienst.

Bei der Bahn bedankt sich der Anrufer beispielsweise dafür, noch nie Verspätung gehabt zu haben. Bionade tritt lediglich als Sponsor auf und präsentiert sich als “das offizielle Getränk einer besseren Welt”. Das mag überzogen sein, aber die Spots sorgen beim Zuhörer auf jeden Fall für ein Lächeln und ein gutes Gefühl im Bauch.

Das liegt vor allem daran, dass die Anrufe so authentisch wirken — was sie tatsächlich sind. Auch die sanfte Stimme des Sprechers (Matthias Strzoda, früher Studio Braun) und der subtile Witz, der durch Formulierungen und Tonfall getragen wird, sorgen für den rundum positiven Eindruck. Anlass genug, zum ersten Mal eine Radiokampagne in dieser Rubrik zu präsentieren.

Zu hören sind die Spots im Moment auf HORIZONT.NET.
Von Saika Tumpach

Kunde: Bionade, Ostheim/Rhön
Agentur: Kolle Rebbe, Hamburg
Filmproduktion: Studio Funk, Hamburg

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Kommentare zu “ Top: Bionade sendet positive Wellen ”

  1. Claus Thaler am 21. März 2007 um 18:26 Uhr

    Die Werbung für Bionade würde mir noch besser gefallen, wenn die Funkspots nicht wie eine Kombination aus “Astra ruft an” und den alten Bluna-Spots von JvM klingen würden. Aber das Zeug ist trotzdem lecker. :-)

  2. Gast am 1. April 2007 um 19:42 Uhr

    @Claus Thaler
    Ja, finde ich auch. Und der Kampagnengrundgedanke ist obendrein noch von der alten Afri-Cola-Funkkampagne “ausgeliehen”.
    “Ich wünsche mir eine Welt, in der …”

  3. Claus Thaler am 2. April 2007 um 09:19 Uhr

    @Gast: Stimmt, ich meinte natürlich auch “Afri-Cola”, nicht Bluna. Und da war dieses “Ich wünsche mir eine Welt” doch schon vom Film “Die nackte Kanone” ausgeliehen, oder?

  4. Reinhard Genseleiter am 18. April 2007 um 11:31 Uhr

    Nett. Aber kein großer Wurf.

  5. Stefan Mannes am 26. April 2007 um 14:39 Uhr

    Da schließe ich mich meinem Vorredner an.
    Aber wie habe ich vor einiger Zeit in einem Workshop mit Herrmann Vaske gelernt: “Die Idee muss nicht neu sein, sondern nur für den jeweiligen Zweck frisch wirken” ;-)

  6. Michi Wien am 21. Juni 2007 um 00:51 Uhr
ivw