GTA 4: Die Angst der Marken vor der Spiele-Welt
Schon mal von einer Marke wie Sprunik gehört? Oder von Whiz? Der vierte Teil des PC-Spiele-Klassikers Grand Theft Auto (GTA) zeigt die Probleme der Marken mit Ingame-Advertising auf.
GTA ist Kult, ist ein Mega-Erfolg. Das dürfte auch für die Neuauflage gelten, für die ein erster Trailer (lange Ladezeit) für PS3 und XBOX360 erschienen ist.
Doch die Marken hüten sich vor Werbung in dem grafisch anspruchsvollen aber mit gewaltätiger Handlung gespickten Spiel. Die Stadt, in der GTA 4 spielt, ähnelt New York City, selbst der werbeüberbordende Times Square taucht im Spiel täuschend echt auf. Die Werbung sieht auch auf den ersten Blick aus wie bei bekannten Marken. Doch alles gefakt. Zumindest der Trailer lässt vermuten, echte Werbung – Fehlanzeige.
Offenbar fürchten die Marken das Umfeld mit Drogen und Mord, indem es für illegale Aktionen Punkte gibt. Das wäre ein wenig bigott, angesichts prall gefüllter Werbeblöcke zwischen Filmen wie “Stirb langsam” oder “Pulp fiction”. Vielleicht aber können sich Mediaagenturen auch den Mund fusselig reden und die Markenvorstände verstehen dennoch nicht, wie die Games-Welt und ihre Nutzer ticken.
Vielleicht ist es aber auch eine Frage, wie weit man die Marke unter Kontrolle behalten möchte und eine heile Welt daraus stricken kann. Vor einem Youtube-Spot im GTA-Stil hatte Coca-Cola 2006 jedenfalls keine Berührungsängste.
Von Olaf Kolbrück




















eigentlich komisch, da ja sonst immer die devise gilt : “Hauptsache Produktname genannt, egal ob positiv oder negativ”.
eure Katharina
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