Flop: Zangengeburt mit Prinzen
Zugegeben, eine beachtliche Leistung: Ein volles Pilsglas mit der Grillzange zu packen
ist bestimmt kein Kinderspiel. Wie lange der blonde Prinz Tobias Künzel geübt hat, bis der Fotograf das Bild im Kasten hatte, ist nicht übermittelt. Es hat wohl gedauert, denn Prinzen-Kollege Sebastian Krumbiegel zeigt schon resignierende Züge um die Mundwinkel. So nah am „Allerbesten“ und immer noch keinen Schluck abgekriegt!
Vielleicht war alles auch ganz anders und die Bildbearbeitung hat ihr Übriges getan. Das wäre dann ein weiterer Beweis für die These, dass der Computer einem Bild mehr schaden als nutzen kann. In diesem Fall hätten fehlende technische Möglichkeiten ein solches Motiv möglicherweise verhindern können — eindeutig die bessere Alternative.
Das Gleiche gilt für vier weitere Motive der Kampagne, auf denen die Prinzen im CLP- und Großflächenformat in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg in ganzer Größe zu sehen sind — gewollt locker, aber leider merkwürdig verkrampft.
Schade nur, dass hier eine Chance verspielt wurde. Denn die Dresdner A-Cappella-Band „Die Prinzen“ ist als Testimonial für eine sächsische Biermarke nicht die schlechteste Wahl.
Von Inge Sichau
Kunde: Freiberger Brauhaus
Kreation: Markenteam Werbeagentur
Fotograf: Magnus Winter
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Man könnte meinen das Bier sei so eklig, daß man es besser nur mit der Zange anfaßt. Fehlt nur noch der Handschuh, mit dem es gegriffen wird.
Hmm, ich hab die Prinzen bislang immer als Leipziger A-Capella-Gruppe gesehen… so steht’s auch unter http://prinzen.lp45.net/keller/kont/kont.asp oder http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Prinzen
Aber das ändert natürlich nichts an der Aussage
(Inhaltlich kann ich dazu keine Aussage treffen… als weder Bier-Trinker noch Prinzen-Fan fühle ich mich nicht zu Urteilen berufen…)