MySpace: Werbung für`n Appel und `n Ei
Erst jüngst haben die Forscher von Emarketer behauptet, dass ein eigenes Profil für Marken auf MySpace nicht mehr so lohnend sei. Nun sagt Marketing Evolution, dass der Erfolg dort billig zu haben ist. Als Beweis Beispiel dienen zwei Marken, die sich in dem quietschbunten Netzwerk jüngst mit Communites tummelten: Electronic Arts und Adidas. Danach investierten Adidas und EA lediglich 1,87 US-Dollar beziehungsweise 1,19 Dollar pro MySpace-Nutzer, die ein Produkt wegen der Kampagne kaufen würden. Obendrein erreichte Adidas 1,2 Millionen potenzielle Käufer, die wiederum 4,2 Millionen Menschen von der Kampagne erzählen. EA erreichte 1,8 Millionen Nutzer und indirekt 4,5 Millionen Konsumenten.
Communities könnten damit nicht nur unter dem Zielgruppen-Aspekt, sondern erst recht unter Kostengesichtspunkten für die Unternehmen weiter an Relevanz gewinnen. Allerdings ist die Frage, wie lange der Effekt vorhält. Den First Movern in diesem Bereich dürfte noch Aufmerksamkeit sicher sein. Was aber, wenn es auf MySpace mit Friend-Brand-Sites demnächst zugeht wie im TV-Werbeblock? Weiterer kleiner Haken: MySpace hat wohl die Studie selbst bei Marketing Evolution in Auftrag gegeben.
via gigaom
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