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Benetton schockt wieder

29. Mai 2007
von Olaf Kolbrück

Kaputte Lippen, Veilchen, blaue Flecken: mit neuen Motiven knüpft die Textilmarke Benetton an die Schockkampagnen der 80er Jahre an. “Colors of domestic violence” lautet diesmal das Thema. Die Printkampagne – als Social Campaign ausgelegt – stammt offenbar aus dem Hause McCann Erickson in Indien (Art Director: Denzil Machado) und ist wohl auch zunächst für den dortigen “Markt” gedacht. Allerdings scheint mir zumindest aus europäischer Sicht die Gestaltung der geprügelten Frauen doch zu stylisch, um wirklich als Aufreger herzuhalten und die Öfffentlichkeit für ein wichtiges Thema zu sensibiliseren.

benetton.jpg

.

via Treichl und 10ad.

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Kommentare zu “ Benetton schockt wieder ”

  1. Max am 29. Mai 2007 um 15:33 Uhr

    Ich persönlich halte nichts von Pseudo-Sozialkampagnen. Abgesehen davon, dass die Anzeige tatsächlich viel zu glatt und schick daherkommt, verstehe ich die Aussage nicht.

    Trägt die verprügelte Frau Benetton Klamotten oder will Benetton nur sagen, dass es häusliche Gewalt gibt? Aber warum steht dann kein Text dabei, der aufklärt?

  2. Koenich Johann am 29. Mai 2007 um 16:45 Uhr

    Die Überschrift hätte sinniger lauten sollen:
    Benetton schockt nicht.

    Oder jedenfalls nicht mehr.
    :-)

  3. Marita am 29. Mai 2007 um 17:23 Uhr

    Sehe ich genauso. Ein violetter Pulli passend zum lila Veilchen? Und damit keiner sagen kann: “Selbst schuld” auch noch ein braver Rollkragenpullover? Hätte man besser machen können.

  4. Lars-Michael Lehmann am 30. Mai 2007 um 09:12 Uhr

    Ich kann mich euch anschließen. Benetton hat fürher so richtig geschockt… Sieht eher nach einen Kuschelroman mit Ehekrise aus.

  5. Spießer Alfons am 30. Mai 2007 um 09:19 Uhr

    Kurz gefragt: Was will Benetton mit seiner Werbung erreichen? Nur eines: Klamotten verkaufen. Alles andere ist nur eine Farce. Scheinheiliges Getue!

ivw