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Spießer Alfons: Scholz & Friends und der Allmächtige

30. Mai 2007
von

Hat jemand von Euchden Film „Bruce Allmächtig“ gesehen, wo Jim Carrey als Urlaubsvertretung vom film-2.jpgLieben Gott fungiert …? In einer Szene ruft er: „Post-it!“ und ungezählte kleine gelbe Klebezettelchen mit den Gebeten der Menschen fliegen herbei und kleben alles voll .
Und dann war da die Doppelherz-Lecithin-Kampagne „Post-it“ von Scholz & Friends Hamburg, die eine lobende Erwähnung der Journalisten-Jury beim letzten ADC-Award bekommen hat und außerdem einen Silbernagel vom Club … wenn Ihr Euch die Bilder bitte mal anschauen und vergleichen wollt mit der Filmszene!
sj-1.jpgWas folgern wir daraus? Wir folgern: Scholz & Friends hat sich wieder mal mit fremden Federn geschmückt. Und ADC-Juroren sollten a) öfter mal ins Kino gehen und b) von der Agentur S&F den Silberling zurückfordern!

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Scholz & Friends und der Allmächtige ”

  1. bens am 30. Mai 2007 um 15:59 Uhr

    Auch gesehen und genau das selbe gedacht bzw. gemerkt. Finde auch: Zurückgeben den Nagel, in die Ecke und schämen. Und zwar nicht nur in diesem Fall, sondern alle anderen Agenturen (ja, auch die Nudeln von JvM) ebenso!

  2. Miethirn am 30. Mai 2007 um 16:51 Uhr

    wenn man den sumpf trockenlegen will, darf man nicht die frösche fragen.

  3. Koenich Johann am 30. Mai 2007 um 17:43 Uhr

    Wie gesagt: Es wäre Zeit für eine Grundsatzentscheidung.
    Anlehnen/Kopieren von Kunst ja/nein.

    Ehrlich gesagt, kenne ich keine Agentur,
    die nicht im Glashaus sitzt :-)

  4. SpiesserAlfons am 30. Mai 2007 um 18:09 Uhr

    @Koenich Johann

    Fremde Ideen zu verwenden, ist legitim. Aber wer fremde Ideen verwenden will, muss dafür an den Urheber zahlen, es sei denn, dieser gestattet das Recht gratis oder ist seit 70 Jahren (deutsches Recht) tot.

    Aaaber: Wer eine fremde Idee ungefragt übernimmt und sie sogar bei einem Wettbewerb einreicht, wo nur eigene Ideen eingereicht werden dürfen, der darf dafür keinen Preis bekommen, sondern eine Rüge. Sonst wären Wettbewerbe ja eine Farce. (Bei jedem Musikwettbwerb, wo ein Komponist eine geklaute Melodie einreicht, gibt’s ein Donnerwetter.)

    Apropos Glashaus: Ich habe schon vor Jahren dem ADC empfohlen, seine Jurierungen im Schloss von Versailles vorzunehmen, im großen Spiegelsaal, wenn Ihr wisst, was ich meine …!

  5. Olafkolbrück am 30. Mai 2007 um 20:40 Uhr

    @alfons
    Und du weißt ja, warum das nicht geht: Weil der Spiegelsaal nicht Platz genug bietet, dass all die großen Egos der Werber da zusammen reinpassen. ;-)

  6. hiro42 am 12. Juni 2007 um 20:43 Uhr

    Leider bin ich nicht mit ADC – Auszeichnungen geschmückt. Manchmal frage ich mich aber schon, wer da wem die Preise zuschiebt. Ist wohl so ein wenig wie beim Oscar. “Wer ist den diesmal wieder an der Reihe?” Oder tue ich dem ADC jetzt unrecht????

  7. SpiesserAlfons am 12. Juni 2007 um 21:29 Uhr

    @ hiro42

    Du siehst das richtig. Die ADC-Mitglieder bewerten sich untereinander. Weder die Kunden der Agenturen dürfen mitbestimmen oder gar Nicht-Club-Mitglieder. Es ist wie bei einer Miss-Wahl, wo die ein paar der teilnehmenden Misses entscheiden, wer von ihnen die Schönste ist. Klar, das ist undenkbar. Beim ADC aber ist das gang und gäbe.

ivw