Plädoyer für den FishMac-Index
Den BigMac-Index für den internationalen Kaufkraftvergleich gibt es schon. Was fehlt ist ein Index für den Service-Vergleich. Wo also bitte bliebt der FishMac-Index? Denn wer bei McDonalds einen Fish-Mac bestellt, der kommt sich vor, als seien dort die Zen-Wochen angesagt. Geduld ist gefragt. Der grätenfreie Klops braucht in der Regel länger, weil nicht vorrätig. Da die Wartezeiten variieren, wie die Lösung eines Koan, könnten sie gut für eine nach oben offene Service-Skala herhalten. Je höher die Wartezeit, desto lausiger der Service. Wartezeit in der Mac-Filiale im Ramstein: Gefühlte 77 Minuten. Real waren es knapp 7. Ergibt einen FishMac-Index 7. Eine prompte Übergabe bei Bestellung ergibt dann den Wert Null. Soll ja vorkommen.
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Von der FishMac-Remoulade habe ich früher immer schlimmer Nies-Anfälle bekommen. Seitdem esse ich die Dinger nicht mehr.
Möchte nicht wissen, was die Lebensmittelchemiker da in die Sauce reinkippen. Ein FishMac würden daher auch als internationaler Allergie-Index taugen.
Lieber daheim sich ‘nen schönen Edel-Koi filettieren und mit Reis in Nori-Papier einwickeln. Rein damit in die Butterbrot-Tüte und bei Bedarf verspeisen. McYourself!
“Es genügt nicht zum Fluss zu kommen, mit dem Wunsch Fische zu fangen, man muss auch das Netz mitbringen”
- Asiatische Weisheit