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Die Marke machts und das Ende der Leuchttürme

5. Juli 2007
von

Fragmentierung des Marketing, Informationsüberflutung, Atomisierung der Zielgruppen und jeder fragt sich auf welchem Weg und mit welchem Tool man in dem Durcheinander nur durchblicken und zu Wort kommen soll. Dabei liegt die Antwort auf der Hand: Marke. Doch dafür müssen sie sich von ihrem Selbstverständnis als Leuchttürme verabschieden.
Das Beispiel des iPhone von Apple zeigt wie relevant der Ruf der Marke ist: Hätte es eine ähnliche Welle gegeben, wenn das Handy von LG gewesen wäre? Wohl kaum. Wenn also kaum noch Zeit bleibt, durch den Kosmos der Produktinformationen zu surfen und man beim Durchforsten von Usermeinungen schnell denn Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, wird die Marke wieder — oder sollte es heißen — noch relevanter.
Die Frage ist aber, ob es die gleichen Marken sein werden wie bislang, die als Leuchturm dienen? Ihre bisherige Stärke ist kaum mehr als ein Trostpflaster. Denn auch neue Marken können aus einer Nische heraus groß werden. Es dauert halt womöglich nur länger, bis sie als Stars in der Nische über Empfehlungsmarketing, Word of Mouth und Netzwerke eine breite Wahrnehmung erzielen.
Was heißt das für die etablierten Marken? Sie dürfen sich nicht als statische Leuchttürme begreifen zu denen jeder aufschaut. Stattdessen müssen sie sich als Fackelträger definieren, der zu den Konsumenten in die Nischen geht und ihnen so den Weg leuchtet.

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Kommentare zu “ Die Marke machts und das Ende der Leuchttürme ”

  1. Lucas von Gwinner am 6. Juli 2007 um 20:15 Uhr

    Soso. Interessant. Aber hatte das Posting auch eine Aussage? Was ist der Punkt?

  2. OlafKolbrueck am 8. Juli 2007 um 14:46 Uhr

    mal so grob:
    Marke wird wieder relevanter.
    (Gegenwärtig hat man nämlich den Eindruck, als ob bald nur noch Empfehlungen und Netzwerke zählen.)
    Marken müssen flexibler werden.
    (Das haben Blogger begriffen, aber längst nicht alle Marken)

ivw