Die schönsten Phrasen aus Marketing, Werbung und Medien
Immer wieder Sonntags kommt der Blues. Im entspannten Moment ploppen sie im Geiste auf, die ganz großen Standard-Sätze und Phrasen, die sich bei nahezu jedem Interview aus dem Mund von Marketern, Medienleuten und Werbern in die Diktaphone winden oder aus den Ohrmuscheln tröpfeln. Mit Hilfe der Redaktion hier eine Zusammenstellung der 12 “schönsten” Sätze.
“Das zahlt auf die Marke ein”.
“Wir sehen das nicht als Problem, sondern als Herausforderung”
“Das ist ein Marathonlauf, kein 100-Meter-Sprint.
“Wir sind noch deutlicher konsumentenorientiert.”
“Wir machen die Marke emotional erlebbarer.”
“Wir wollen mit dem Konsumenten noch stärker als bislang über alle Touchpoints in Dialog treten.”
“Es ist eine Evolution, keine Revolution”
“Wir bieten einen Benefit den der Kunden von uns auch erwartet”.
“Wir können online deutliche Synergien generieren.”
“Wir holen den Kunden dort ab, wo er möchte.”
“Interaktivität ist für uns im Branding ein ganz wichtiges Asset”.
“Wir schauen nicht auf den Wettbewerber”
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Plapperlapapp ist ein Tandaradei auf dem Wuschiwusch der Core Targets.
@chat atkins: Wenn denn mal einer so reden würde, dass würde das chemisch gereinigte gerede wesentlich auflockern. Bytheway. Core Targets haben sich noch nicht so durchgesetzt wie Core Value. Vielleicht werden die Targets gerade noch generiert.
Hoffentlich komme ich nicht als ein Core Target auf den Schießstand unserer Marketeere. Wenn ich so weiter mache, wird das noch eines der ersten Core Assets …
Du hast Nummer 13 vergessen, Olaf:
“Wir würden das Interview dann gerne noch mal lesen (- könnte ja sein, dass wir doch gerade den größten Mist unseres Lebens verzapft haben!)”
@bulo
Das kommt öfter vor, als man glaubt (den Mist meine ich).
Das ist die beste Vorlage für ein neues Bullshit-Bingo! Genial!
Obwohl, könnte zu einfach sein, kommen die Sprüche in jedem Meeting sicherlich 3x vor
Sehr schön war auch der Satz von einem Kunden, den ich mal bei einem Meeting gehört habe. Achtung, jetzt kommt’s:
“Den Sell-out zu pushen, das ist der Need, den wir haben…”
Priorität liegt auf jeden Fall bei crossmedialen Mehrwertketten die wir synergiegenerierend am Markt platzieren. Ist halt eh alles Customer-sharing..
“Das ist beim Verbraucher so gelernt.”
“Wir müssen auch proaktiv darangehen, unsere Vertriebslinien so zu stärken, dass wir den Konsumenten an allen denkbaren touchpoints erreichen.”
“Wichtig ist am Ende des Tages, dass der Tausendkontaktpreis stimmt.”
“Siehst du den Case frontendbezogen oder generell underrated?”
“Wir sollten Learnings bündeln um Win-Win-Situationen zu forcieren!”
den letzten satz auf der liste höre ich ganz selten… eigentlich nie. stattdessen schauen eigentlich alle immer NUR auf den wettbewerb. leider.
Bei all dem Basswort-Quark ist “zahlt auf die Marke ein” fast wieder sympathisch, da einfach und verständlich.
Der Rest der Sprüche: Muss man deren altes Stroh dreschen? Sie ändern sich doch eh nie…
Auch schön sind verschiedene Präpositionen mit “Markt”:
- in den Markt
- am Markt
- auf den Markt
- im Markt
- vom Markt
- vor dem Markt
- hinterm Markt
und natürlich
- hart am Markt
und dann wahlweise operieren, kommunizieren, kompilieren und epilieren.
Super, die Sprüche. Anscheinend gilt ganz einfach: je denglischer, desto besser. Na dann, viel Spaß
Können auch andere Branchen ganz gut:
http://www.youtube.com/watch?v=9XUiLtvKqns
kann mir eigentlich mal jemand erklären, wieso man “_auf_ etats” arbeitet? vielleicht ist das so dagobert duck-geldspeicher-mäßig gemeint, weil man den etat schon in der tasche hat. :>
@ till
Weil die Agenturen auf Etats sitzen, müssen sie auch darauf arbeiten. Logo, oder!
Wir orchestrieren das kreative Fullfillment an allen Touchpoints.