Flop: Enttäuschung für die Spanner
Er lebt, der ganz finstere, ultrasimple und komplett unreflektierte Chauvi-Humor — in der neuen Kampagne des Online-Reiseportals Weg.de, die das Unternehmen Comvel inhouse gestaltet hat.
Die spärliche Handlung: Ein Mann liegt am Pool und döst vor sich hin. Eine Frau, die in eben diesem Pool oben ohne schwimmt, erregt natürlich seine Aufmerksamkeit. Er setzt sich auf und freut sich, dass die Frau auch noch just in diesem Moment aus dem Pool aussteigt.
Doch statt ihrer entblößten Pracht ist nur ein Schild zu sehen, das Weg.de als Testsieger einer Untersuchung der Stiftung Warentest im vergangenen Jahr ausweist. „Beim Testsieger steckt mehr dahinter“, heißt es ernüchternd aus dem Off.
Erst einmal: Wer sagt, dass das überhaupt stimmt? Und zudem: Wer bei der kreativen Umsetzung von Vokabeln wie „dahinterstecken“ zuallererst an fehlende Bikini-Oberteile denkt, dürfte zumindest beim weiblichen Teil der Zielgruppe eiskalt abblitzen. Leider ist Comvel selbstbewusst genug, die Logik des Spots auch noch auf großformatigen Plakaten und Citylight-Postern umzusetzen und zusätzlich im Internet damit anzugeben.
Von Klaus Janke
Kunde: Comvel, München
Kreation: inhouse
Produktion: Tigavision, Köln



















Sex sells oder so, habe ich mal gehört
Hast Du falsch verstanden, korrekt heißt es: Text sells.
;O)
Scheiße, die “Idee” zur Kampagne ist schlechter als das, was ich täglich gezwungen bin umzusetzen…
weg.de penetriert mit sex. expedia mit nem zotteligen spasti und alle lieben die neue axe werbung.
bom chicka wah wah, mehr sog i ned
grüße aus österreich