Second Life: Die Sargnägel liegen bereit
Die Begleitung von Second Life erfolgt demnächst wohl nur noch palliativ: Die Sargnägel liegen schon bereit. Für Marken rechnet sich das Geschäft überhaupt nicht. Auch die Besucher gehen zunehmend nach Hause. Der letzte macht das Licht aus? Vielleicht doch lieber wieder reale Kirchen bauen.
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TRAACKBACK: Mer losse d’r Dom en Kölle – Keinesfalls. Ab Mitte August soll das Wahrzeichen der Rheinmetropole auch in der virtuellen Welt von Second Life zu sehen sein. Dombauverwaltung und Erzbistum Köln unterstützen das Projekt. Doch hinter dem Projekt steckt nicht nur neuzeitlicher Baueifer im Dienste des Tourismus, sondern eine vermeintlich clevere Geschäftsidee. Um den virtuellen Dom herum werden bereits – für eine Menge Geld – “Grundstücke” angeboten, auf denen Museen oder der Kölner Hauptbahnhof im Second Life entstehen sollen. Auch Veranstaltungen sind geplant. Es könnte virtuelle Führungen durch den Dom geben, vielleicht auch Beichtgelegenheiten, sogar eine Direktübertragung von Messen aus dem echten Dom in die virtuelle Welt wäre technisch möglich.
Hach, ist das wieder ein Auf und Ab.
Witzig, wie sich der Hype-Cycle doch jedes mal wiederholt. Die Karawane der Spielkinder zieht weiter, SL wird sich konsolidieren und letztlich ein Erfolg werden. Zu faszinierend ist die Idee, als das SL (oder ein Nachfolger) erfolglos bleiben würde.
Second Life sagt auch zweite Chance.
Sorry, da nutze ich lieber die Erste.