Mr. Wong macht auf Grinsekatze
Der Social-Bookmarking-Dienst Mr.Wong, mit dem User Links zu Artikel online abspeichern und mit anderen Nutzern teilen können (beispielsweise auch über die
Funktion „Share this“ in diesem Blog) muss auf sein Markenlogo verzichten. Die grinsende Cartoon-Figur des Mr. Wong fällt der Political Correctness zum Opfer. Die an einen Chinesen erinnernde Figur stieß zumindest in den USA unangenehm auf. Mit Blick auf die internationale Expansion entschuldigte sich Wong-CEO Kai Tietjen und entfernte das Maskottchen. Das scheint zumindest mit Blick auf das Web verschmerzbar, da dort der Markenname mehr Relevanz besitzt als die pure Symbolik. Schwieriger wird die künftige Darstellung der Marke bei Offline-Kampagnen. Insofern stellt sich die Frage, ob nicht gleich ein neuer Markenname kreiert werden muss, weil die Marke mit dem Icon verknüpft ist? Mit allen damit verbundenen Risiken des Namenswechsels. Dann doch lieber ein neues Symbol. Vielleicht sollte Tietjen das eigene Gesicht für ein Logo hinhalten. Unternehmenschefs als Testimonial sind ja eh grad en vogue. Warum also nicht gleich im Logo?
(Nachtrag: Vorher lautete die Überschrift “Mr. Wong lacht nicht mehr”. Dann sah ich ebendiese Headline beim Spiegel. Das war mir dann doch zu doof)
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einem guten namen ist es natürlich egal, wo man ihn klaut, aber ähnlichkeiten sind sicher rein zufällig: http://www.icebox.com/index.ph.....showid=s10
Wie wäre es mit “Mr. Wang”?
Man kann mit PC auch übertreiben … ich finde die Mr. Wong-Figur überhaupt nicht rassistisch.
Da gibt es schlimmere Ausfälle. Mit Vorliebe von Fast Food-Ketten, die schön schrill und schräg auf Ihre Asia-Aktionswochen hinweisen.
Und dabei jedes eurozentrische Ethno-Klischee bedienen, dass ihnen
über’s Tablett rollt.
Äh, meinte “das” statt “dass”. Solly!