Flop: Ab in die Kiste
Auch das Prinzip „Kleine Kinder und Tiere ziehen immer“ hat seine Grenzen. Der süße Fratz auf dem
Plakat kann über die inhaltlich und handwerklich schlechte Arbeit nicht hinwegtäuschen. Selbst einem miserablen Grafiker sollte das Hineinretuschieren des Griffs besser gelingen, wenn er sich schon nicht von der Idee als solche abbringen lässt.
Und überhaupt: Warum zeigt der Spruch „Besser finden“ auf das Griff-Ende? Was will uns Klick Tel damit sagen? Bitte hier klicken? Die Idee, einen kleinen Jungen im Blaumann in eine Werkzeugkiste zu quetschen, ist zudem unpassend. Abgesehen davon, dass dem Kind im wahren Leben ob des Sitzplatzes das Grinsen vergehen würde.
Von Miriam Hebben
Kunde: Klick Tel, Essen
Kreation: Ogilvy & Mather, Düsseldorf













Das Kind im Blaumann soll wohl die bildliche Übersetzung fvür “geborene Handwerker” sein. Und der Griff ist wohl die Route. Schon arg konstruiert (wenn ich überhaupt richtig liege).
Das mit dem Griff als Route stimmt schon, gibt da noch ein anderes Plakat von, auch mit Route. Sollte man aber klarer darstellen
Diese Plakat ist keine Schande für O&M, sondern für alle GWA-Agenturen.
Schon erschreckend, wie du, lieber admin, dem leser versuchst , deine meinung aufzudrängen.
schlechte arbeit erkennen wohl die meistens von uns allein.
Es gibt viel schlechtere Werbung, klickTel hat in der Vergangenheit zwar, was Marketing angeht, nie besonders glänzen können, trotzdem hat sicher jeder eine CD zu Hause im Regal stehen und deren Onlinepartale nutzen ja wohl auch die meisten von uns (ob bewusst oder unbewusst)… Ich finde die Werbung harmlos, wenn man mal dran denkt das z.B. Benetton damals mit einem Beinamputierten ihre Hosen beworben haben…
Ich sag dazu nur “Wer sonst nichts zu tun hat, der regt sich halt über halbgelungene Werbeplakate auf…”
““Wer sonst nichts zu tun hat, der regt sich halt über halbgelungene Werbeplakate auf…”
Und wer noch weniger zu tun hat, regt sich über und so weiter und so fort.