Blog-Karneval Kreativtechniken: Das Finale rückt näher
Es geht in die Endphase für den Blog-Karneval „Kreativtechniken“ (Deadline , Sonntag, 12 August 24 Uhr).
Bis dahin noch einmal ein kurzer Zwischenstand, denn auch in den Kommentaren einer Reihe von Beiträgen auf den jeweiligen Blogs finden sich interessante Ergänzungen. Eine ausführliche Zusammenfassung gibt es Anfang kommender Woche. Dann zeige ich auch einen hübschen Beitrag zum Thema vom Clap-Macher Bulo. Natürlich kann jeder Blogger noch bis Sonntag, 12 August, 24 Uhr, am Blog-Karneval teilnehmen.
Bislang gibt es folgende Beiträge:
- Best-practice-Business Blogger Burkhard Schneider stellt seine Lieblingstechniken vor.
- Querdenker-Blogger Wolfgang Walther liefert ein treffende Statements.
- Im Thinkomat berichtet Marko Krause über eigene Erfahrungen.
- Jipido Blogger Malte Dudd hat fünf Tipps.
- Stefan Graf hat sechs Antworten parat.
- Der Teddykrieger denkt über den Umgang mit der Schreibblockade nach.
- Julia Ritter beschäftigt sich im Blog Textfairy mit dem Thema „Kreativer Kaffee“.
- Henry Helm stellt im Antwortacht-Blog ausführlich Lösungen abseits typischer Kreativitätstechniken vor.
- Timo Off hat seine Kreativtechniken in seinem Blog Geistesblitz in einer sehr hübschen Bilderstrecke vorgestellt.
- Werbeblogger Patrick Breitenbach stellt seine Kreativtechniken ausführlich vor.
- Der Buenalog ist mit drei Beiträgen dabei. Zwei stammen noch von Patrick Breitenbach.
- Hannes Treichl liefert allerhand wissenswerte Tipps.
(Die Reihenfolge der erwähnten Beiträge ist rein zufällig. Keine Wertung)
Worum ging es genau?
Beim Blog-Karneval zum Thema “Kreativtechniken” (gestartet am 27.Juli) sind nicht nur die Kreativen in den Agenturen gefragt, sondern jeder Blogger. Welche Methoden nutzt Ihr, um gute Ideen zu bekommen? Wo und wie kommen Euch Ideen für den Blog, für Kampagnen, für die Arbeit, für das Studium, für die Schule, für die Geburtstagsüberraschung? Habt Ihr Rituale, um Ideen hervorzuzaubern? Was macht Ihr gegen Schreibblockaden? Wie helft Ihr der Muse auf die Sprünge? Nutzt Ihr Tipps aus den zahlreicheren Kreativitäts-Ratgebern oder habt ihr eine eigene Methode?
Ziel ist es (bis 12. August, 24 Uhr) möglichst viele Kreativtechniken und Lösungen zu sammeln und vorzustellen.
Beschreibt eure Technik auf eurem Blog. Lange Texte sind ebenso erlaubt wie knackige Stichpunkte mit euren eigenen Tipps. Dann informiert mich bitte über Euer Posting hier in den Kommentaren oder schickt den Artikel samt Link per Mail an Kolbrueck@horizont.net.
Wenn alle Artikel fertig sind, erstelle ich hier auf dem Blog eine Liste mit allen Teilnehmern und ihrem Artikel.
So kann sich jeder vielleicht noch was in Sachen Kreativität bei einem anderen abschauen. Womöglich gelingt es mir dabei auch, eine Art Ranking der beliebtesten Kreativtechniken zusammenzustellen.
Wenn Euch die Aktion gefällt, empfehlt sie bitte weiter.












Hallo Zusammen,
die von Burkhard Schneider angesprochene Kartenmethode nennt sich “Methode 635” Die Zahlenkombination steht für 6 Teilnehmer (Idealbesetzung) schreiben je 3 Ideen auf und 5 mal werden die Zettel untereinander getauscht. Das ganze kann man auch über größere Entfernungen machen, z.B. mit Teilnehmern via E-Mail. Diese Methode nennt man die “Collective Notebook Methode”. Wie der name sagt, wird dabei die Aufgabenstellung schriftlich niedergelegt und an die TN gesendet. Diese haben bei dieser Methode mehr Zeit sich mit dem Problem zu befassen. Das kann — je nach Aufgabenstellung — sehr sinnvoll sein und damit von Vorteil sein. Der Vorteil der 635 Methode ist, daß ich einen goßen Output in kürzester Zeit produziere, dadurch das ich einen sog. kreativen Stress aufbaue, den jedoch — und das ist die Gefahr — nicht alle TN unbedingt so gut vertragen. Daher sollte man diese Methode wohl dosiert einsetzen.
Für das “alleine herundenken” empfehle ich “Walt Disneys Denkstühle”. Der gute Walt hatte drei Räumemit je Tisch und Stuhl. Den Raum des “Träumers”, des “Realisten” und des “Kritikers”. Im ersten Entwarf er “wilde Ideen” und brachte alles zu Papier, lies diese ein paar Tage ruhen und ging dann mit seinen Papieren in den Raum des Realisten, wo er vieles verwarf um wiederum ein paar Tage später seine verbliebenen Ideen im Raum des Kritikers kritisch zu hinterfragen. Was überig blieb, bzw. dabei rauskam war brauchbar… sonst würden wir wohl Walt Disney heute nicht kennen.;-))
Die Methode ist klasse, weil Sie eigentlich den Kern jeder Kreativitätstechnik anschaulich zeigt, nämlich die Kunst zunächst “konvergent zu denken” OHNE dabei schon zu bewerten (deshalb wechselte Disney körperlich die Räume) und ERST DANN aus einer realistischen UND einer kritischen Perspektive heraus zu bewerten. Der wahre Trick, liegt genau in dieser Trennung. Wenn man das raus hat, ist es vollkommen egal welche Technik, dann produziert man Lösungen und Ideen.
Manueller Trackback:
“Zwölf Einträge sind bis jetzt eingetroffen – wir bringen hier natürlich auch noch einen -, und diejenigen unter Euch, die ein eigenes Blog haben, seien hiermit ebenfalls zur Teilnahme animiert”
http://imgriff.com/2007/08/09/.....gkarneval/
Diesen Beitrag habt Ihr unterschlagen. Ich finde das Interview mit Prof. Kruse interessant und karnelvalswert.
http://buenalog.de/2007/08/01/alaaf-de-prinz-kutt/
So, doch noch geschafft. Hier ist der versprochene Karnevals-Beitrag zum Thema TRIZ: http://www.cio-weblog.de/50226.....system.php
So, wir haben auch noch einen: http://imgriff.com/2007/08/12/.....uf-touren/