Matthias Reim und Sixt kommen im Web aus dem Takt
Eigentlich ist die Kampagne von Sixt mit dem einstigen Schlager-Groß-Barden
Matthias Reim hübsch gelungen. Nur das Web bringt wieder alle Zeitpläne durcheinander. Heute macht Bild online eine große Story über den werbenden Sänger mit dem Hang zur Selbstironie (“Verdammt, ich hab nix”), zeigt vorab online das Video. Exklusiv. Beste Werbung für die neue Sixt-Kampagne von Jung von Matt. Mit dabei: der Hinweis auf die Kampagnen-Site verdammt-ich-hab-nix. Dort aber: “ist noch nix”.
So recht verstehen mag ich das nicht, angesichts der breiten Schützenhilfe von “Bild” für die Kampagne, die auch mit Anzeigen in „Spiegel“, „Focus“, „FAZ“, „FTD“, „Süddeutsche“, „Welt“ und „WamS“ und Bannerwerbung begleitet wird.
Obendrein wird sich heute auch das Boulevard-TV auf die Geschichte stürzen. Manch einer Sixt nennen. Andere verschämt von einem Autovermieter reden. “Hallo Deutschland” im ZDF soll beispielsweise am heutigen Donnerstag ein Stück dazu liefern. Dabei dürfte es kaum bleiben.
Nur: schon trudelt das Filmchen, auf das auch der Werbeblogger hinweist, durch Youtube und bringt die Taktung durcheinander. Absicht? Zufall? Auf der Website zur Kampagne ist nämlich noch nichts zu sehen. Die soll erst ab Freitag freigeschaltet werden. Dumm gelaufen?
Ich frage mich, wieso eigentlich erst Freitag? Wer den Film dort nach “Bild” und Co heute nochmal sehen will, aber nicht gezeigt bekommt, dreht schnell ab und sucht halt im Web weiter – und kommt so schnell nicht wieder. Oder er gehört zu den ganz Geduldigen, die ihre Email eingeben. Für eine Email-Adresse die Verzögerung ? Ich mags nicht glauben.
Ich werde den Song hier jedenfalls nicht einstellen. Schaut ihn euch bitte beim Werbeblogger oder bei Youtube an. Man hat schließlich seinen Stolz – musikalisch gesehen.



















Mega klasse! 100% Kult-Potential, Gratulation!!!
Matthias Reim scheint Humor zu besitzen, dass macht ihn auch gleich wieder sympatisch!