Taz: Dicke Töne
40 Seiten lang beschäftigt sich die TAZ in ihrer Samstagsausgabe mit der “Zeitung der Zukunft”. In Teilen auch online. Das wäre auch kürzer gegangen: its the message – not the medium. (Vielleicht bin ich aber auch nur vom Twittern versaut.) Aber ein Interview, in dem der Schweizer Verleger Michael Ringier wie so oft mit einer Printschablone herumläuft, offenbart eben sowenig neues wie ein Exkurs über nackte Tatsachen. Andere Blickwinkel bietet immerhin ein Stück über die Zeitungswelt von Argentinien bis Usbekistan.
Allerdings soll in der Printausgabe noch mehr stehen. Seufz. Denn irgendwie ist das ziemlich von Gestern. Auch die TAZ spuckt offenbar nur dicke Töne, wenn es um die Zukunft der Zeitung geht. Aber Papier ist ja bekanntlich geduldig. Papier!



















ach komm: 1,80 Euro hätteste doch jetzt auch noch gehabt, oder? ich kann’s nur empfehlen – schöne sonderausgabe und so magazinig gestaltet, wie man sich das öfter wünscht. und die idee, die agenturmeldungen einer halben stunde aufs cover zu heben und “sonderausgabe” drüber zu schmieren – das hat schon was. aber egal: wahrscheinlich seh ich das zu sehr mit der “printbrille”
Und der Artikel von Klaus Harpprecht ist auch ganz großes Kino. Allerdings nur ‘auf Holz’ zu haben …
Ich häts sogar gekauft, so aus Nostalgie halt.
Gabs aber bei mir im Ort und rumherum nirgends: Und an einem IAA-Samstag zum Frankfurter Hbf fahren – da war mir irgendwie nicht nach.
ok, du bist entschuldigt. dafür hast du dir auch nicht die finger schmutzig gemacht – bei meiner ausgabe hatten die drucker nicht gerade mit tinte gegeizt. hat eben alles seine vor- und nachteile …