StudiVZ: Riecke räumt mit Gerüchten auf
StudiVZ-Chef Marcus Riecke mag große Worte. Zum größten Social Network in Europa soll das Netzwerk werden, die Plattform soll sich als größtes Online-Medium nach Page Impressions in Deutschland etablieren, Marktführer in Sachen Datenschutz sein. Ganz gelassen sagt er das. So gut aufgelegt räumt er im Gespräch mit mir und HORIZONT-Chefredakteur Volker Schütz auf der OMD auch gleich mit ein paar Gerüchten auf.
Keinen Relaunch werde es geben. Lediglich Verbesserungen im „Maschinenraum“. Neue Features sind indes natürlich nicht ausgeschlossen. Auch der Einsatz eines eigenen Vertriebsteams, dass sich vor allem Kooperationen bemühen soll, ist kein Einstieg in den Abschied vom Vermarkter GWP. Ausschließen mag er indes nichts. Eines Tages ohne den Vermarkter GWP unterwegs? „Mal sehen“. Klingt aber für mich derzeit eher nach Zukunftsmusik. Sein Verhältnis zur teilweise StudiVZ-kritischen Blogger-Szene umschreibt er indes ganz entspannt. „Es ist ein Unterschied, was Blogger meinen und was Kunden wollen.“
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“Auch der Einsatz eines eigenen Vertriebsteams, dass sich vor allem Kooperationen bemühen soll, ist kein Einstieg in den Abschied vom Vermarkter GWP.”
Nein, man nennt sowas “doppelte Kosten”. Momentan soll es erheblich beim Zukunftsthema Jobmarktplatz haken.
GWP verursacht ja erstmal keine direkten kosten. Wahrscheinlich ist deren timetable angesichts der ehrgeizigen umsatzpläne schon bis zum bersten voll. Und es scheint ja um jeden cent gekämpft zu werden, wenn Riecke selbst Werbekunden über Adscale nicht ausschließt.
Ja. Jetzt muss man nur noch Adscale bekannt machen. Blöderweise füllt Holtzbrinck damit indirekt der Samwer Taschen. Na, wir werden sehen.