Flop: Ford verkrabbelt sich
Eigentlich ist die Flexibilität des Innenraums ein gutes Verkaufsargument für den Kompaktvan Ford C-Max — durch Um- und Aufklappen verschiedener Bestandteile kann man viel verändern.
Im aktuellen Spot allerdings sorgt Ford für mehr Verwirrung als Klarheit: Ein Vater versteckt sich im Auto, während sein kleiner Sohn ihn suchen muss. Letztlich findet er ihn extrem zusammengekauert im Handschuhfach. Mehr oder weniger schockiert sieht der Junge, wie sich der Vater komplett verbogen hat und spinnenähnlich auf allen Vieren auf ihn zukrabbelt. “Flexibilität, die Spaß macht”, heißt es dazu aus dem Off. Der Zuschauer aber fragt sich: Was hat Flexibilität damit zu
tun, dass man sich offenbar überall im Auto verstecken kann? Das Thema könnte treffender umgesetzt werden, wie ein früherer Spot bereits zeigte, wo ein Mode-Guru seinen genervten Butler den Innenraum immer wieder umbauen lässt. Auch ist es unglücklich, dass der Junge nicht mal im Ansatz lächelt, als er den krabbelnden Vater sieht. Das befremdende Bild beherrscht den Spot zudem so stark, dass die sonstigen Botschaften in den Hintergrund treten.
Von Klaus Janke
Kunde: Ford, Köln
Agentur: Ogilvy & Mather, London und Düsseldorf
Produktion: Independent Films, London
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