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Spießer Alfons: Muss die deutsche Werbung eine Rolle in Cannes spielen…?

9. Oktober 2007
von

Zu Gast war der Spießer gestern beim Kommunikationsverband Hamburg/Kiel, wo er für 15 Euro Eintritt kandiertes Popcorn bekam, Wein, Wasser, Saft und Coke. Und die Cannes-Rolle. Um es vorab zu sagen: Das Anschauen eines Hollywood-Filmes ist preiswerter und lohnt sich mehr als das Gucken der Filmchen aus Cannes. Zumal auch das Popcorn im Kino frisch ist.

Zum Nachdenken: Wenn die internationalen Punktrichter bei einem Boxkampf eingestehen, dass sie subjektiv urteilen genauso wie die internationalen Schieds- und Linienrichter bei einer Fußball-WM, dann würden nicht nur die Akteure, sondern auch die Zuschauer von Schiebung reden. Oder…?

Gestern Abend hat der Spießer den deutschen Cannes-Juror Hartwig Keuntje gefragt, ob eine andere Jury zum selben Resultat gekommen wäre in Cannes. Keuntje verneinte das und sagte, dass alle Wertung — und darauf lege er besonderen Wert — eine subjektive Einscheidung ist. Klar, was sonst?!

Gezeigt wurden die subjektiv ausgezeichneten Spots in den Kategorien Bronze, Silber und Gold plus der Grandprix gezeigt. Spießer Alfons gesteht, dass er viele der dekorierten Arbeiten gar nicht kapiert hat. Zum Teil lag das an der Sprache, zum anderen daran, dass ein Inder die Welt eben mit anderen Augen erlebt als ein Norddeutscher. Genauso wenig hat Alfons auch verstanden, warum der eine Spot mit Gold ausgezeichnet wurde und der andere nur Bronze bekommen hat. Und gern hätte der Spießer zum Vergleich auch die Spots gesehen, die gar nicht ausgezeichnet worden sind. Aber das wäre der Löwenanteil (beachtet bitte das Wortspiel!) und somit ein Programm für Tage gewesen.

Und überhaupt: Same procedure as every year. Will meinen: Die Filmchen, die gezeigt wurden, heißen offiziell zwar Commercials, das Kaufmännische daran erscheint dem Spießer aber eher darin zu liegen, dass nicht unbedingt der Werbungtreibende damit Geld verdient, sondern wohl mehr die Veranstalter und Produzenten.
Aber Alfons kann sich auch täuschen, da er keinen Einblick über Landesgrenzen hinweg hat und somit nur subjektiv urteilen kann. Womit der Spießer sein bekanntes Trostwort für alle Werber spricht, die mehr für die Preise ihrer Kunden an der Ladenkasse gearbeitet haben als für Preise bei Werbewettbewerben: Soll die deutsche Werbung eine Rolle in Cannes spielen oder in Cannstadt…?

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Muss die deutsche Werbung eine Rolle in Cannes spielen…? ”

  1. bloom am 9. Oktober 2007 um 14:29 Uhr

    herzlich wurscht ist mir das, ob in cannes oder in cannstadt eine tüte nägel umfällt. ganz und gar nicht wurscht ist mir allerdings das oft an körperverletzung grenzende niveau deutscher reklamewelten – wurde hier nicht kürzlich dieser mutierte krabbelpapa aufgespießt? ich fühle mich durch solcherlei, entschuldigung, scheißdreck als zuschauer und mitglied der potentiellen zielgruppe beleidigt.

    also her mit den kreativen, irrsinnigen, überraschenden, am markterfolg vorbeizielenden kampganen, die mir auf unterhaltsame weise die werbepausen vom übel zur ertragbaren – und noch lieber gerne ertragenen – notwendigkeit machen.

  2. Pixel am 9. Oktober 2007 um 15:24 Uhr

    He he he,
    das mit dem Sack Nägel, der irgendwo umfällt finde ich gut
    :-)

  3. Vroni am 9. Oktober 2007 um 18:05 Uhr

    Tüte Nägel, Tüte Nägel, liebe/r Pixel :-)

    Bloom hat Recht. Die “Deutsche Reklame” ist zwar ein bisschen besser geworden als in den 70ern, vieles tut aber noch richtig weh und erfüllt den Tatbestand der Hirnverletzung. Aua.

    Passend wie nix kommt fast zeitgleich zu dem Cannes in Dosen der Titelbeitrag des Konkurrenzblattes Wuff, welcher untersucht, warum und wieso langweilige Werbung richtig erfolgreich ist. AA (auch Aua)

  4. Peter Pan am 9. Oktober 2007 um 20:08 Uhr

    Apropos Nageln. Langsam müssten doch wieder die ersten Fakes zu sehen sein, oder?….

  5. Ping am 9. Oktober 2007 um 20:23 Uhr

    Während meines Studiums an einer Technischen Universität lief einmal im Jahr die Cannes-Rolle im Audimax. Es war jedesmal rappelvoll. Und zwar nicht voller Kommunikationsdesigner und Mediensonstwasstudenten, sondern überwiegend Maschinenbau- und Elektrotechnikstudenten. Dafür haben die auch noch Eintritt bezahlt (Popcorn und frei Saufen übgrigens nicht inklusive). Und sind da trotzdem an dem Abend lieber reingegangen als in einen Hollywoodfilm. Ich nehme an, weil sie das als willkommene Abwechslung zu dem, wie bloom es so schön ausdrückt “Scheißdreck” sehen, mit dem sie jeden Tag malträtiert werden.

    Lieber Spießer Alfons: Vielleicht solltest du dich mal entkrampfen und ein paar Semester die Finger von der Werbung lassen und Elektrotechnik studieren.

    Und wenn du dann irgendwann merkst, dass bei den Themen “Imagewerbung”, “Unterhaltsame Werbung” und “Kreativawards” nicht gleich automatisch die Speicheldrüse anspringt, dann mach mit frischem Spaß an der Sache weiter.

  6. Spießer Alfons am 10. Oktober 2007 um 00:07 Uhr

    @ Ping …

    … Pong, da hast Du es mir aber gegeben! Und warum, glaubst Du wohl, schreibe ich im 40. Jahrgang eine Kolumne, die sich heute noch wachsender Beliebtheit bei Jung und Alt erfreut, so dass sie Fortsetzung gefunden hat im Internet? Und warum werde ich immer wieder zu Vorträgen über die Sünden der Werbung eingeladen? Vielleicht, weil ich so verkrampft bin? Nein, weil ich Leuten wie Dir damit auf den Wecker falle. Und das, liebe/r Ping, ist auch gut so ;)

  7. Spießer Alfons am 10. Oktober 2007 um 00:15 Uhr

    @ Ping-Pong

    Ach ja, und noch etwas: Werbung sollte nicht zum Unterhaltungsprogramm ausarten, sondern Werbung hat die verdammte Pflicht, Wirkung zu erzeugen im Sinne des Werbung treibenden Unternehmens, nicht zuletzt, wenn es Elektrotechnik verkauft. Die Cannes-Rolle, wo die Macher ihre Filme nicht mit eigenem Geld und auf eigenes Risiko finanziert haben, ist dagegen Hollywood. Zum Beispiel für Machinenbau- und Elektrotechnikstudenten – siehe Deinen Kommentar!

  8. Max am 10. Oktober 2007 um 06:56 Uhr

    Eine Frage am Rande: Herr Spießer, ich lebe in Frankfurt am Main. Wo gibt es dort ein Kino mit frischem Popcorn? Im Cinestar ist es immer ganz schön alt…

  9. Spießer Alfons am 10. Oktober 2007 um 08:09 Uhr

    @ Max

    In Frankfurt kenne ich mich leider nicht aus. Hier in Hamburg ist das Popcorn in den Cinemaxx-Kinos ziemlich frisch. Warum das Zeug allerdings so teuer ist, weiß allein der Veranstalter.

  10. Ping am 10. Oktober 2007 um 13:23 Uhr

    @ Spießer

    Schön, dass du dich als Anwalt der Kunden siehst, die ja offensichtlich dauernd von ihren Agenturen verarscht werden, die Unterhaltung statt Werbung produzieren.

    Dann wende dich doch mal direkt z.B. an Dove. Da haben doch die Schlawiner der Agentur einfach einen bewegenden Spot zum Thema verlogene Schönheitsideale gemacht. Anstatt den Frauen doch verdammt noch mal einfach mit Packshot und Preis zu erzählen, welche Cremes die ihnen eigentlich verkaufen wollen.

    Und auch Sony wird ein offenes Ohr für dich haben: Da denkt doch die Agentur, man kann LCD Fernseher absetzen, in dem man Farben an Häuserwänden explodieren lässt. Nur, weil der Spot so gut ist, dass sich die Leute den auch noch freiwilig im Netz ansehen. Anstatt uns doch einfach mal sachlich zu sagen, was denn der Fernseher nun genau leistet.

    Und bei Volkswagen USA ist Hopfen und Malz ganz verloren – die lassen sich von ihrer Agentur Filme andrehen, in denen ihr Jetta kaputtgefahren wird. Aber genau den wollen die doch verkaufen!

    Ich bin mir sicher, denen ist bisher einfach entgangen, dass sie haufenweise Geld raushauen für Werbung, die nicht wirkt. Jahr für Jahr aufs neue.

  11. Spießer Alfons am 10. Oktober 2007 um 13:58 Uhr

    @ Ping

    “It isn’t creative, unless it sells!”

    Wer sagt denn, dass gute Werbung nicht unterhaltsam sein darf?! Ich könnte Dir jetzt aber Dutzende von Spots aus der Cannes-Rolle aufzählen, die l’art pour l’art sind. Und ich habe nie gesagt, dass gute, sprich ungewöhnliche Spots nicht auch erfolgreich sein können. In meiner Laufbahn habe ich 300 bis 400 TV-Spots kreiert – gezählt habe ich sie nie. Da waren gute und weniger gute dabei. Und gewiss auch ein paar schlechte. Aber alle waren sie auf Wirkung hin konzipiert. Und diese Wirkung bezog sich nicht auf Werbewettbewerbe, weil ich “meine” Spots für die entsprechenden Zielgruppen gemacht habe. Warum ich das hier erzähle? Weil ich dir klar machen möchte, dass ich nicht vom hohen Altar einer Kirche herab predige, sondern Auge in Auge mit denen, die Werbung machen. Und was glaubst du, wie oft es mir gestunken hat, wenn mein Auftraggeber sich für die zweitbeste Lösung entschieden hat, weil er die sichere Nummer gewollt hat. Wer Recht hat, wird aber nicht in Cannes entschieden sondern am Point of Sale.

  12. @ Ping am 10. Oktober 2007 um 20:32 Uhr

    @ Spießer

    300 bis 400 TV-Spots kreiert, Respekt.
    Auf welchen davon, bist du denn besonders stolz? Stell ihn doch mal hier rein. Nur einen, deinen ganz persönlichen Liebling.
    Würde mich mal interessieren. Wer immer wieder öffentlich Arbeiten anderer geißelt und sich für viel kompetenter als alle Jurys der Welt zusammen hält, der sollte auch mal die Hosen runterlassen. Zumal, wenn er dabei immer wieder selbst nicht nur seine Erfahrung als Werbekritiker anführt, sondern eben auch als Kreativer. Den Kritiker Alfons kennt man zur Genüge. Zeig uns den Kreativen.

  13. Spießer Alfons am 10. Oktober 2007 um 20:53 Uhr

    @ Ping

    Ich mag es nicht, wenn Leute so von oben herab den Mund aufreißen, dabei aber annonym bleiben wollen. Sage mir, wer Du bist und was Du machst, und ich sage Dir, wo Du meine Spots, Anzeigen und Plakate angucken kannst.

  14. peter staudt am 11. Oktober 2007 um 10:58 Uhr

    @ Spießer

    ich bin nicht ping. würde aber auch gerne deine spots sehen. nicht um sie zu kritsieren, sondern einfach nur aus neugier. und noch zwei fragen: welche spots der cannesrolle hast du nicht verstanden? und ist es nicht schön, auch mal einen spot nicht sofort zu verstehen?

    gruß, peter

  15. Spießer Alfons am 11. Oktober 2007 um 12:18 Uhr

    @ peter

    Wenn Du die GWA AdZykloädie sehen kannst, dann guckst Du hier: http://az.dunzwolff.de/detail......gzNWZiMWU0
    Ich habe alle Spots aus der Cannes-Rolle, die ich nicht verstanden habe, schon wieder vergessen. Womit sich Deine letzte Frage von allein beantwortet ;)

  16. @ Ping am 11. Oktober 2007 um 12:19 Uhr

    @ peter staudt

    “und ist es nicht schön, auch mal einen spot nicht sofort zu verstehen?”

    Sieht der Spießer bestimmt völlig anders. Schließlich hat doch der Konsument keinen Bock, sich von Werbung auch noch sein Gehirn anregen zu lassen. Die Werbebotschaft muss so schnell und direkt wie möglich in den Kopf gekloppt werden und ob das geklappt hat, sieht man dann gleich am nächsten Tag beim Kassensturz am POS.

    @ Spießer

    Nein, ich habe keine Lust zu sagen, wer ich bin. Und einverstanden, ich reiße dann auch nicht mehr meine Klappe auf, wie du meine Kritik an deiner Kritikerarbeit bezeichnest. Es ist dein Blog.

    Nur noch eine letzte Bemerkung — ich habe da eine Vermutung:
    Deine langjährige Erfahrung als Kreativer hast du im Bereich der Handelswerbung/ Abverkaufswerbung gesammelt. Also Werbung, deren Erfolg oder Misserfolg man in der Tat sofort und nachweislich am POS feststellen kann. Das gut zu machen, ist in der Tat nicht leicht und eine Kunst.

    Aber wenn du das für einen ausreichenden Hintergrund hältst, auch als Experte für Imagewerbung aufzutreten, liegst du falsch. Und wenn du das seit 40 Jahren tust, liegst du eben seit 40 Jahren falsch.

    Ich bin dann weg, ich muss arbeiten. Lustigerweise gerade für Handelswerbung.

  17. schaeferstunde am 11. Oktober 2007 um 14:46 Uhr

    Als Lokalpatriot muss ich darauf hinweisen, dass der Stadtteil von Stuttgart Bad Cannstatt heißt und nicht Cannstadt.

  18. Spießer Alfons am 11. Oktober 2007 um 14:50 Uhr

    @ schaeferstunde

    Stimmt natürlich. Aber “Cannes – Cannstadt” klingt direkter als wenn dort noch in Bad dazwischen steht. Näschstes Mal schreibe ich dann aber Bad Cannes und Bad Cannstadt – okay? :)

  19. richtig lesen hilft am 11. Oktober 2007 um 18:59 Uhr

    @ spießer:

    Du verstehst es nicht, oder? Es heisst Bad CannstaTT und nicht Bad CannstaDT. Jetzt wird mir auch endlich klar, warum du gute und kreative Werbung nicht verstehst. Alles schnell, schnell überfliegen und dann die deftige Kritikersense herausholen.
    Übrigens: Der Spot von TV Movie ist also deine “BESTE” Arbeit in 40 Jahren als Superkreativer? Hut ab. Da ist ja noch jeder Spot mit einer WC-Ente lustiger (Achtung: das ist natürlich Ironie, verstehst du?).

  20. Dierk am 11. Oktober 2007 um 19:43 Uhr

    Sehr geehrter Herr Ping,

    die Forderung an einen Kritiker, es doch bitte besser zu machen – oder paraphrasiert: ‘Zeig doch mal Deinen!’ – ist zwar ebenso beliebt wie der Aufbau von Strohmännern [für uns Neo-Languager: 'strawman arguments'], aber auch ebenso idiotisch.

    Weder Film- und Literaturkritiker, noch diejenigen, die sich über Werbung hermachen müssen die Objekte ihrer Begierden selbst herstellen können, schon gar nicht besser. Wäre es so einfach, hätten wir keinerlei Schwierigkeiten, bessere Filme, Bücher und Werbe-Spotts zu erhalten: Lass jemanden kritisieren, der kann es dann ja besser.

    Seltsamerweise haben die meisten Teutschen keinerlei Probleme, den Bundestrainer [egal welcher Sportart außer Synchronschwimmen] zu kritisieren, die Politik der Regierung [Land und Bund], den Lehrer der Kinder [eigener wie fremder], die Arbeit des Klempners [natürlich nicht in seiner Gegenwart. Und doch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es kaum einer besser kann.

    PS: Besonders blöd an der so genannten Cannes-Rolle ist der völlig hirnrissige Eindruck, andere Länder machten [per se] bessere Werbung. Die Masse britischer, amerikanischer, französischer, japanischer Werbung ist mindestens genauso mies wie die Masse deutscher. Oder glaubt Ihr ernsthaft, diese läppisch schreienden Verkaufsshows – ‘Hey, Joanie, hast Du dieses tolle Teil schon mal richtig in Action gesehn?’ – wurden in Teutschland erfunden?

  21. Spießer Alfons am 11. Oktober 2007 um 23:45 Uhr

    @ richtig lesen

    Oh, Du bist ja ein ganz forscher Typ! (Vermutlich, weil Du hier annonym lästern kannst, gelle?!) Aber Du bist so kreativ wie ein Schildermaler. Denn der schreibt Cannstadt auch mit tt. Und das, obwohl Cannstadt bereits im Jahre 1330 das Stadtrecht (nicht: “statt Recht”!) bekommen hat. Außerdem: Noch nie etwas gehört vom “Gerichtstag von Cannstadt”…? Wer “Cannstatt” schreibt, der sollte nicht als Kreativer in der Werbung arbeiten, sondern der sollte sich einen Job suchen als Schablonenschneider ;) !

    @ Dierk

    Wenn ich erzähle, dass ich selber als Creative Director sehr viel Werbung gemacht habe, dann tue ich das, um zu verdeutlichen, dass ich nicht “auf der anderen Seite” stehe, will meinen: Ich kenne das Gefühl eines Kreativen, wenn der Kunde “nein!” sagt und sich für die Alternative entscheidet, weil er auf Nummer Sicher gehen will. (Als ich in jungen Jahren stolz meinen frisch gewonnenen Clio dem Chef des Hauses vorlegte, da sagte der nur: “Mehr Erfolg am Kiosk wäre mir lieber gewesen!”)

    Aaaber: Werber, die ihre Kunden deshalb verachten und sich hinter deren Rücken über die Feigheit und Dummheit ihrer Auftraggeber auslassen, weil sie auf dessen Kosten lieber Werbung für sich und ihre Agentur machen möchten, das sind genauso feige Socken wie Leute, die gern annonym bleiben, wenn sie versuchen, andere anzupinkeln.

    Was die Cannes-Rolle betrifft: Ich behaupte, dass jeder kreative Mensch (nicht nur Werber) jede Woche eine Idee für einen Spot haben kann, der ins Niveau der Rolle passt. Das hat dann aber in den meisten Fällen nichts mit Wirtschaftswerbung zu tun, sondern ist l’art pour l’art wie so viele Filmchen auf der Rolle.

  22. Dierk am 12. Oktober 2007 um 08:31 Uhr

    @Spießer Alfons

    Mein Kommentar zum thema ‘Kritiker vs. Macher’ bezog sich nicht auf Dich, sondern auf unseren chinesisch-amerikanischen Freund [zu Ping-Pong hat sich Roger Ebert in letzter Zeit auslassen müssen]. Sonst hätte ich mich eher über Angabe ausgelassen.

    Nur zur Klarstellung.

  23. richtig googeln am 12. Oktober 2007 um 09:22 Uhr

    @ Spießer

    Erstaunlich, dass du nicht mal einen Fehler zugeben kannst. Google-Treffer “CannstaTT” 747.000 Treffer zu “CannstaDT” 70.900 Treffer (Da allerdings eine Immobilienseite in der CannstaDT geschrieben steht. Klicke ich diesen Link an, werden alle Häuseradressen dort mit Bad CannstaTT beschrieben.

    auf diesen Fehler wollte auch nur Schaeferstunde hinweisen.
    siehe: vomschaeferstunde 11. Oktober 2007 (14:46 Uhr)
    Als Lokalpatriot muss ich darauf hinweisen, dass der Stadtteil von Stuttgart Bad Cannstatt heißt und nicht Cannstadt.

  24. Spießer Alfons am 12. Oktober 2007 um 09:26 Uhr

    @ richtig googeln

    Und wieso meinst Du, dass “Cannstatt” richtig ist? Weil es falsch auf dem Ortsschild steht und deshalb von Google falsch übernommen wurde…?

  25. Pixel am 12. Oktober 2007 um 10:08 Uhr

    Aber es heißt doch auch Bettstatt statt Bettstadt, oder?

  26. Spießer Alfons am 12. Oktober 2007 um 10:11 Uhr

    @ Pixel

    Haargenau! Genauso, wie es auch Freudenstadt heißt und nicht Freudenstatt! ;)

    Und wäre Cannstadt eine Bettstatt, dann würde auch ich Cannstatt schreiben.

  27. richtig googeln am 12. Oktober 2007 um 10:41 Uhr

    @ Spießer

    Ich gebe auf. Du hast gewonnen. Schönes Leben noch.

  28. Spießer Alfons am 12. Oktober 2007 um 10:47 Uhr

    @ richtig googeln

    Quod erat demonstrandum: Kreativität ist Querdenken. Dann geben die Längsdenker auf! ;)

  29. richtig googeln am 12. Oktober 2007 um 11:22 Uhr

    @ Spießer

    ;-) Du bist aber auch einfach der Beste!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! *gigl* *gigl* *lol* :-) :-) :-) *gigl* *gigl* *lol* :-) :-) :-) *gigl* *gigl* *lol* :-) :-) :-) *gigl* *gigl* *lol* :-) :-) :-) *gigl* *gigl* *lol* :-) :-) :-) *gigl* *gigl* *lol* :-) :-) :-) *gigl* *gigl* *lol* :-) :-) :-) *gigl* *gigl* *lol* :-) :-) :-) *lachmichschlapp* *schnieftrief*

  30. Pixel am 12. Oktober 2007 um 11:39 Uhr

    @ Spießer
    Aber man kann doch auch in Canstatt eine Bettstatt zur Freudenstatt machen und damit Canstatt zur Freudenstadt!
    Und das, egal ob längs oder quer…

  31. Spießer Alfons am 12. Oktober 2007 um 11:50 Uhr

    @ Pixel

    Und die Bettwäsche in der Bettstatt in Freudenstatt ist kariert, wenn Querdenker mit Längsdenkern darinnen ein Karomuster bilden. Und das müssen ja nicht unbedingt kleine Karos sein!

    PS: Manchmal bringt es Spaß, einfach nur zu blödeln, gelle…?! ;)

  32. richtig googeln am 12. Oktober 2007 um 12:05 Uhr

    @ Spießer
    @ Pixel

    Die Drogen, die ihr euch reinzieht, hätte ich auch gerne.

  33. Spießer Alfons am 12. Oktober 2007 um 12:31 Uhr

    @ richtig googeln

    Zum einen muss Du “richtig googlen” heißen, denn es heißt ja auch nicht GOOGEL, sondern GOOGLE. Und eine Droge empfehle ich Dir ganz speziell: Versuch’s mal mit Kaisers Natron – das entsäuert! ;) ;) ;)

  34. Lolli am 12. Oktober 2007 um 12:40 Uhr

    @ richtig googeln

    Du meinst, das Narkosemittel, das die vor der Lobotomie gekriegt haben? :-) Aber Spaß beiseite, man CANNES auch alles zu ernst sehen :-) Und so ein Kandidat scheinst du mir zu sein.

    Außerdem, Herr Rechtschreibexperte:
    Müsste es nicht richtig heißen: richtig googlen?
    :)

  35. Lolli am 12. Oktober 2007 um 12:44 Uhr

    UUps, soooorry man sollte die Seite mal öfter aktualisieren, und gucken, ob auch schon andere das selbe geschrieben haben.

  36. richtig googlen am 12. Oktober 2007 um 12:44 Uhr

    Ja, ihr habt recht. Ich habe mich vertippt, gebe diesen Fehler zu und verbessere die Schreibweise.
    Andere Leute können dies anscheinend nicht.

  37. Pixel am 12. Oktober 2007 um 13:44 Uhr

    @ richtig goog(e)len
    Komisch, dass du und viele andere meinen, dass man zum Spaß haben Drogen braucht.
    Mach dich locker und berausche dich einfach am kreativen (Blöd)Sinn und genieße die Lust, mit Witz und Ironie kleine Feuerwerke in den Glücksarealen deines eigenen und deines Gegenübers Hirns auszulösen.

    @ Spießer
    Aber nicht übertreiben – damit man nicht nach 9 Monaten blöd aus der Wäsche schaut…
    ;-)

  38. richtig googlen am 12. Oktober 2007 um 13:51 Uhr

    @ Pixel

    Meinst du das wirklich ernst?

  39. richtig googlen am 12. Oktober 2007 um 13:52 Uhr

    @ Pixel

    Meinst du das wirklich ernst, was du da schreibst?

  40. Lolli am 12. Oktober 2007 um 13:54 Uhr

    @ Pixel

    Ich zünde mir auch gerne mal die Fürze an und berausch mich an dem Feuerwerk :-) . Auch dazu brauche ich keine Drogen!!

  41. Pixel am 12. Oktober 2007 um 15:45 Uhr

    @ Lolli
    Komisch, damit ich soweit komme, mir Fürze anzustecken, bräuchte ich auf alle Fälle Drogen!

  42. Lolli am 12. Oktober 2007 um 15:58 Uhr

    @ Pixel

    Das ist eben der Unterschied. Hier harmlos rumblödeln, aber wenn’s richtig lustig wird, brauchst du Betäubung, nur, weil ein paar Härchen versengen könnten ;-(

  43. Spießer Alfons am 12. Oktober 2007 um 16:02 Uhr

    Hallo, liebe Lesergemeinde – jetzt schweifen wir aber ziemlich ab vom eigentlichen Thema. Um was ging es dabei eigentlich noch mal…? Ach ja, richtig, um die Cannes-Rolle. Und die ist für uns Menschen immerhin so wichtig wie ein Blinddarm. Also: Wer ist anderer Meinung…?

  44. richtig googlen am 12. Oktober 2007 um 16:06 Uhr

    @ Spießer

    Ich.

  45. ramses101 am 13. Oktober 2007 um 10:32 Uhr

    Meine erste Cannes-Rolle habe ich mit etwa 12 Jahren gesehen. Im Programmkino (!). Ich habe mich schlicht bestens unterhalten gefühlt. Und warum sollte Werbung nicht auch mal unterhalten dürfen? Über Omega-B-3-Dings-Zeug werde ich leider oft genug “informiert”.

  46. Spießer Alfons am 13. Oktober 2007 um 11:54 Uhr

    @ ramses101

    Ich wiederhole zum x. Male: Werbung darf auch unterhalten. Aber Unterhaltung allein ist keine Werbung — sondern Kino!

  47. ramses101 am 13. Oktober 2007 um 12:57 Uhr

    Ich weiß, aber auch Kino kann doch unterhaltend werben. Für Einstellungen (von “Top Gun” bis “Eine unbequeme Wahrheit”) oder Produkte (die Zahl der rauchenden Jugendlichen ist jedenfalls höher, wenn in Kino und TV viel geraucht wird).

    Aber wir sind ja auch gar nicht so weit auseinander: L’Art pour L’Art finde ich falsch und größtenteils blödsinnig. In Deinem Artikel geht es allerdings um die Cannes-Rolle an sich. Und die beinhhaltet eben auch unterhaltsame, verkaufende bzw. Image fördernde Werbung, mit Sicherheit auch Spots, die Du gelungen findest.

    Auf die Frage “Muss Deutschland in Cannes eine Rolle spielen” (nettes Wortspiel übrigens), kann man also ruhig antworten: “Muss nicht, kann schon.” Und im Idealfall mit schönen Spots, die was bewirken.

  48. G! am 13. Oktober 2007 um 13:39 Uhr

    Nichts muss, alles Cannes!

  49. Spießer Alfons am 13. Oktober 2007 um 13:40 Uhr

    @ ramses

    Sorry, aber meine Überschrift lautet anders, nämlich: Muss die deutsche Werbung eine Rolle in Cannes spielen? Und meine Antwort: Die deutsche Werbung sollte zuallererst eine Rolle spielen von Flensburg bis zum Bodensee, will meinen: in Deutschland. Und wenn die Werbungtreibenden auch in Cannes etwas verkaufen wollen, dann meintwegen auch dort.

    Dass auf der Cannes-Rolle auch tolle Werbe(!)spots zu sehen sind, darüber besteht zwischen uns aber kein Zweifel.

  50. Freddy am 13. Oktober 2007 um 18:26 Uhr

    @ Spießer Alfons

    Jede, und zwar wirklich:JEDE Branche bekommt lebenswichtige Impulse und Inspirationen dadurch, dass sie mal über ihre nationalen Tellerränder guckt. Es gibt internationale Modevents. Internationale Filmawards. Musikawards. Internationale Architekten- messen und Awards, Proktologen, Dermatologen- und was weiß ich nicht alles Kongresse.

    Die Werbekreativen brauchen und dürfen das nicht? Und sollen auf gar keinen Fall anfangen, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen?

    Wenn das alle so sähen, möchte ich nicht wissen, um wieviel schlimmer es um unsere Werbung zwischen Flensburg und Cannstadt DANN bestellt wäre.

  51. Spießer Alfons am 13. Oktober 2007 um 20:11 Uhr

    @ Freddy

    In Cannes wurden rund 4500 TV-Spots gezeigt. Auf der Rolle sind rund 80, die subjektiv ausgewählt wurden von Werbern, die zum großen Teil die Spots gar nicht beurteilen konnten, weil sie keinerlei landesinternen Hintergrundkenntnisse hatten und manchmal gar nicht wussten, um was es dort überhaupt ging. Die meisten Spots stammen aus den USA. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass Werber sich diese Rolle anschauen, um Impulse zu bekommen und Inspirationen. Das Einzige, was ich kritisiere, ist, dass viele Werber die ausgezeichneten Spots zum Maßstab aller Dinge machen und nicht wahrhaben wollen, dass Wirtschaftswerbung die Pflicht hat, Waren und Dienstleistungen zu verkaufen. Sogar die so genannte “Imagewerbung” muss das letzten Endes tun, denn warum sonst würde ein Unternehmen dafür wohl Geld ausgeben?! Filme, die allein der Unterhaltung und den Machern dienen — und davon gibt es sehr viele auf der Rolle — das ist keine Werbung sondern Showprogramm. Solche Filme dürften hierzulande beim Finanzamt gar nicht als Werbungskosten anerkannt werden!

    Ich stelle die alte Frage: „Soll der Wurm dem Fisch schmecken oder dem Angler…?“

    Ich habe noch nie davon gehört, dass Ärzte einen Wettbewerb machen, um die schönste Blinddarmnarbe mit einen Goldenen Skalpell auszuzeichnen. Mode, Musik und Filme dagegen sind internationale Unterhaltung. Eine internationale Werbung aber gibt es nicht — sogar für Coca-Cola und McDonald’s werden nationale Kampagnen gefahren. Und was Coca-Cola oder McDonald’s im japanischen Werbefernsehen machen, ist für die deutschen Werbeagenturen so relevant wie die berühmte Reisschaufel, die in Takikawa umfällt.

    Du erwähnst zum Vergleich einen „internationalen Proktologen-Kongress“, also eine Veranstaltung, die total für den Arsch ist. Soweit würde ich bei dem Wettbewerb in Cannes aber nicht gehen! ;)

  52. Freddy am 14. Oktober 2007 um 02:14 Uhr

    @ Spießer

    Keine weiteren Fragen. Viel Spaß noch mit den Fischen und Würmern.

  53. Spießer Alfons am 14. Oktober 2007 um 12:16 Uhr

    @ Freddy

    Vielen Dank. Und noch einen Tipp von mir: Wenn Du mal groß bist, dann geh bloß nicht in die Werbung! Dort gibt es genug Leute, denen es an Kreativität mangelt, weshalb sie sich fremde Arbeiten von einer Musterrolle reinziehen und dann möglicherweise Plagiate produzieren. Das ist so ähnlich wie wenn andere Menschen sich Pornofilme angucken, um sexuelle Anregungen zu bekommen. Unter diesem Aspekt betrachtet ist die Cannes-Rolle quasi das Viagra für abgeschlaffte Werbegestalter. :)

  54. Freddy am 14. Oktober 2007 um 12:44 Uhr

    @ Spießer

    Danke nochmals. Ich glaube, ich weiß jetzt komplett Bescheid über dich und deine Ansichten.

    Und habe WIRKLICH keine weiteren Fragen.

    Tschüßikowski.

  55. Miethirn am 16. Oktober 2007 um 00:12 Uhr

    laut duden heisst es googeln, und nicht googlen. und die cannstatter schreiben ihre gemeinde mit TT und nicht mit DT (wie damentoilette). glaubt nicht alles, bloß weil es aus hamburg einherschwallt. und der vergleich mit cannes-rollen und pornofilmen, na, das ist jetzt aber richtig dünnes eis, geehrter spiesser.

  56. Spießer Alfons am 16. Oktober 2007 um 08:01 Uhr

    @ Miethirn

    Stell Dir mal vor: Ich habe auch einen Duden. Und lesen kann ich auch ;) . Aaaber:

    1. ist nicht alles richtig, was im Duden steht. Und der Duden bringt keine amtlich verbindliche Rechtschreibung. Bei Google bleibt er neutral, indem er sowohl “googeln” als auch “googlen” gelten lässt. Hast Du in der Eile wohl überlesen. Und dass wir “richtig googeln” foppen wollten, was uns auch total gelungen ist, hast Du offensichtlich nicht erkannt.

    2. Hast Du nicht verstanden, was ich sagen wollte. Nämlich was Keativität ist: außerhalb der Norm denken. Ob die Resultate dabei immer vernünftig sind – genau das habe ich mit meinen Kommentaren konterkariert. Leute, die auf gewohnte Norm beharren und in Cannstatt wohnen, die wollen keine Veränderung im Denken, sprich Kreativität.

    Kreativität – diese Eigenschaft unterscheidet einen Artdirektor von einem Schildermaler. Aber die Arbeit eines Schildermalers wird von der breiten Masse in aller Regel sehr viel besser verstanden als das, was ein Artdirektor veröffentlich!

    Jetzt verstanden…? :)

  57. SeEvilFu am 16. Oktober 2007 um 12:38 Uhr

    @spiesser

    Danke nochmals. Ich glaube, ich weiß jetzt komplett Bescheid über dich und deine Ansichten.

    Und habe WIRKLICH keine weiteren Fragen.

    Tschüßikowski.

    Ich muss mich da anschliessen, und bin sehr ernüchtert
    ( als jahrelanger leser seine print kolumne ) über die extreme schwarz/weiss denke des herrn spiessers. Aber nun ist mir klar, weswegen werbung hierzulande so ist wie sie ist – ideenlos, aber verkaufsfördernd (quot erat demonstrandum! ) – zum glück ist des spiessers meinung nicht unbedingt representativ für die kreativen, die es auch hier wahrlich schaffen, gute werbung mit dem nat. dominierenden verkaufsfördernden ziel zu verbinden – zum glück hat mario pricken ” kribbeln im kopf ” geschrieben und nicht der herr alfons, denn dann wäre das buch wohl inhaltlich genauso, wie all die unsäglich faden ratgeber, die dafür sorgen, dass werbung langweilig ist und nur durch penetration funktioniert ( siehe die berühmte ACE omi, falls sich jmd erinnert ) > mir wurde es anders beigebracht ! Volker Schlegel R.I.P > Und der wusste wirklich, von was er redet, das kann selbst der herr spiesser nicht in abrede stellen – naja oder wahrscheinlich doch !
    Also bei mir auch – alles klar, keine weiteren fragen !!

  58. richtig googlen am 16. Oktober 2007 um 14:39 Uhr

    @ Miethirn

    Es hat einfach keinen Sinn mit den ollen Spießer zu argumentieren. Ich finde es unglaublich, dass er sich jetzt damit herausredet, er wollte mich nur mal foppen. Und dies sei ihm ja auch gelungen.
    Ha ha ha.
    und dann die goße Dreistigkeit:
    “2. Hast Du nicht verstanden, was ich sagen wollte. Nämlich was Keativität ist: außerhalb der Norm denken. Ob die Resultate dabei immer vernünftig sind – genau das habe ich mit meinen Kommentaren konterkariert. ”

    Jetzt stellt sich der Spießer als Kreativer dar, der ausserhalb der Norm denkt. Und das nach all den unseligen “Tipps” wie seiner Meinung nach Werbung funktioniert.

    Bei mir ist jetzt auch alles klar. Keine weiteren Fragen.

    PS: Ich komme übrigens nicht aus Bad Cannstatt, Alfons.

  59. Miethirn am 16. Oktober 2007 um 16:43 Uhr

    ächz …

    zu 1. wenn beides geht, was soll dann das belehren von richtig googeln, der sogar vor lauter schiss seinen namen geändert hat?

    zu 2. was denn jetzt: brav den schildermaler geben, damit auch der letzte depp die message frisst und zur kaufentscheidung schreitet? nur die nicht, die man eigentlich haben wollte? oder kreativität riskieren, wobei möglicherweise einige prozent des publikums nicht mehr mitkommen? oder beides? oder was? widersprechen sie sich gelegentlich, geehrter spiesser?

    zu bad cannstatt: den cannstattern mangelnde kreativität nachzusagen geht natürlich gar nicht. schließlich wurde im bad cannstatter treibhausklima was erfunden? einer der größten werbetreibenden deutschlands, wenn nicht der welt.

  60. schaeferstunde am 22. Oktober 2007 um 11:10 Uhr
ivw