Spießer Alfons: Das Medium und der Mediaplaner Ruzicka
Der Mediaplaner weiß: Nicht nur das richtige Werbemittel im richtigen Werbeträger, sondern auch das richtige Umfeld ist entscheidend für das richtige Ankommen von Werbung.
Bei den Fachmedien ist das natürlich auch bekannt. Und kress macht es online vor: In einem
Beitrag über Aleksander Ruzicka und die 52 Millionen, die der Mediaplaner weggezappt haben soll, ist eine Anzeige der ADACmotorwelt platziert, wo zu erfahren ist, dass es bei Ruzicka am Geld nicht liegen kann, weil man sich erst mit einem monatlichen Gesamteinkommen von 29 Milliarden Euro alle deutschen Goldplätze kaufen kann — siehe die Abbildung!
Der arme Aleksander Ruzicka konnte sich also mit seinen läppischen 52 Millionen allenfalls ein paar Golf-Parkplätze kaufen, auf denen er weder seine Luxusschlitten parken noch Golf spielen kann. Sein Handicap: Zellenwände. Dagegen kann er jetzt Kittchen-Tennis spielen, sprich: Squash. Und die ADACmotorwelt, die „bewegt mehr als Sie denken“, Herr Ruzicka, bloß keine Gefängnistüren.
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Goldplätze?
die Aussage der Werbung selbst versteh ich auch nicht so recht.
Nicht Gold- sondern Golfplätze!
Irgendwie ein kläglicher Versuch von ADAC, “krasse” Werbung zu machen. Vor allem völlig unlogisch (und wenn schon, dann ‘Sie’ groß geschrieben).
@ Schäferstunde
Da muss ich die ADACler in Schutz nehmen: Mit “sie” sind die Leser des Magazins gemeint. Und auf die drollige Platzierung dieser Anzeige hatte der Verlag höchstwahrscheinlich keinen Einfluss.