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NYTimes.com: Im Glaskasten von Facebook

9. November 2007
von

Noch mit etlichen Schwächen behaftet, ist der Auftritt von NYTimes.com auf der gerade angelegten Profil-Seite bei Facebook. Die Markenprofilseiten sind Teil der neuen Werbestrategie bei Facebook. Was gibts zu sehen: Nachrichten, die “most emailed articles”, einige Videos, ein paar Fotos, die Freunde von NYTimes.com und von Usern verlinkte Artikel aus dem Onlineauftritt des Blattes. Eine große Zukunft kündigt sich anders an.
Gepostete Artikel kann man zu seinem eigenen Profil hinzufügen. Quasi Bookmarking. Oder an Freunde weiterleiten. Kein schlechter Weg, um neue Leser zu erreichen. Aber: Die Reihenfolge der Artikel auf der NYT-Facebook-Seite ist mir noch nicht ganz klar. Wonach werden die geposteten Artikel gerankt? Zeitpunkt? Häufigkeit? Wäre schön, wenn man sich das Aussuchen könnte, mit Blick auf die eigenen Vorlieben – Mainstreamthemen oder Aktualität.

Was das Projekt aber vor allem halbgar wirken lässt, ist die fehlende Interaktivität.

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Im persönlichen Profil kann ich den Artikel kommentieren, nicht aber bei der NYTtimes auf Facebook. Oder ich scheitere an der Usability. Die Interaktivität beschränkt sich also darauf, dass ich den Link zum Artikel anklicken und auf dem Originalauftritt der NYT lesen kann. Statdessen kann ich mich auf der Klowand “The Wall” trollen.

Austausch mit dem Autor – Fehlanzeige. Außer ich möchte die Dame kontakten, die all die NYT-Artikel bei Facebook reingestellt hat.
Erinnert alles irgendwie an die Glaskästen in denen (gibts das heute eigentlich noch?) die aufgeblätterten Zeitungen ausgestellt werden. Leblos, lieblos.

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