Hilfe für Kinder aus dem Web 2.0
Zwei Beispiele sind ein Trend, drei sind ein Markt. Gilt diese etwas sarkastische Business-Regel auch für Hilfsprojekte? Jedenfalls füllt sich in diesen Tagen mein Postfach allmählich mit Kinderhilfsprojekten, die sich die Weihnachtszeit und das Web 2.0 zu eigen machen. Bevor ich den Überblick verliere, hier mal zwei Beispiele – für den Trend.
Worldvision ruft zum Blogday am 4. Dezember auf. Ein “Blogeintrag für Patenkinder” soll dann Werbung für die gute Sache machen.
Die Kindernothilfe startet am 1. Dezember die Web-Community www.kindereinerwelt.de. Blogs, Fotos und Bilder sollen dort die Welt der Patenkinder transparent machen. 1000 Einweg-Kameras und Tagebücher wurden dafür an Kinder in unterschiedlichen Projekten der Kindernothilfe verschickt.
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Man sollte fairerweise aber auch noch dazu erwähnen, was man für die milden Wort an Gegenleistung erhält (Audiobook etc.)
Wenn man jetzt noch SuperJohann von den Johannitern auf MySpace hinzuzieht hat man das dritte Beispiel und damit auch seinen “Markt”
Audiobook? Wo? Wir sind hier doch nicht bei Trigami.
Zu Worldvision siehe: http://blogbar.de/archiv/2007/...../#comments
Also ich hab auch eine Audiobook angeboten bzw. “geschenkt” bekommen.Sag bloß, das hat sich euer Cheffe unter den Nagel gerissen!
Ach ja, die PR von World Vision hat es übrigens sowieso faustdick hinter den Ohren: http://de.wikipedia.org/wiki/W.....t.C3.A4ten
Ehrlich, ich hatte nur ne mail von Wolfgang Eisert mit einer höflichen Bitte. Nix Audiobook. Vielleicht haben die sich nicht getraut Journalisten zu – ähem – beschenken. Die Zeiten für Journalisten werden echt immer härter.
Disclaimer: Ich will kein Audiobook, ich brauch auch keines.
@Olaf: Hmm. das kann natürlich sein. Für das “echte” Blogvolk gabs jedenfalls GESCHEENKEEE!
Allmählich sehe ichs ein: “Journalisten sind keine Blogger“.