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Viral manipulieren, tricksen und täuschen

26. November 2007
von

Hui, bei Techchrunch hat vor wenigen Tagen ein Viral-Marketing-Macher aus dem Nähkästchen geplaudert. Neben bekannten How-tos auch das Bekenntnis zu: bezahlten Bloggern, aufgesexten Spots (wenn sonst nichts mehr hilft), spam-artigem Zumüllen von Kommentaren mit Videolinks, gefakten Selbstgesprächen in den Kommentaren, kruden Taging-Strategien und anderen dirty tricks. Aufschlussreiches Bekenntnis eines Nestbeschmutzern samt einer sich anschließenden wahnwitzig intensiven Debatte. Reichlich Lesefutter.

Via Sprechblase

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Kommentare zu “ Viral manipulieren, tricksen und täuschen ”

  1. Vroni am 27. November 2007 um 01:40 Uhr

    Hab mir schon sowas Ähnliches gedacht, dass es so oder so ähnlich läuft. Eigentlich logisch: Ausnutzen des seltsamen Herdentriebs der User, sich immer auf den größten Haufen zu setzen. Muss man halt erstmal einen halbwegs großen Haufen machen, ne. (Die Assoziation zu Mist ist beabsichtigt)

    Wobei das Bekenntnis des Nestbeschmutzers auch wieder so ein virales Ding ist zwecks Belebung seines eigenen Geschäfts.
    Nicht unraffiniert, aber auch abstoßend. Kann mir vorstellen, dass die Firmen dennoch und gerade deswegen dem und seinen Epigonen wie nix die Bude einrennen.

    Pull statt Push scheint von Anfang an eine romantische Idee gewesen zu sein. Interessiert Marketer nicht die Bohne.

  2. OlafKolbrueck am 27. November 2007 um 09:19 Uhr

    Ja, das war auch mein Gedanke. Ein Finger zeigt auf die Branche, vier auf ihn, auf das ihn die Werbekunden gut sehen können.

  3. ramses101 am 27. November 2007 um 10:15 Uhr

    Aber das war doch schon immer klar. Eigentlich. Dieses ständige Gerede darüber, ob ein Spot (im Netz, wohlgemerkt) jetzt viral sei oder nicht – als ob das jemals am Inhalt oder seiner Intention hätte festgemacht werden könnnen. Viral ist, was sich verbreitet. Punkt.

    Und je mehr Durchschnitt sich verbreiten soll, desto besser muss man die Techniken beherrschen (bzw: man muss sie nutzen, ganz so kompliziert isses ja nun auch nicht), damit sich auch Durchschnitt verbreitet.

    Apples Film “1984″ braucht kein Viral-Management. Warum? Weil er gut ist. Es ist also genau wie immer: Was gut ist, wird angenommen, was schlecht ist, muss ins Bewusstsein gepresst werden. Eigentlich ganz einfach.

  4. Vroni am 27. November 2007 um 13:07 Uhr

    @ ramses101

    Was gut ist, wird angenommen, d’accord.
    Wenn ich Viralmarketern aber so zuhöre, reden die immer von der kritischen Masse und dass die möglichst rasch erreicht und durchbropchen werden müsse, dann erst steige die Verbreitung exponentiell.

    Wie kriegt man es aber in der stetig wachsenden Welt des Internet hin, dass ein Filmchen, sei es auch noch so gut, am Anfang überhaupt wahrgenommen wird? Es gibt so viele Angebote, auch Websites im Netz, die sind super, werden aber kaum und immer weniger wahrgenommen. Der Anfang ist wichtig. Wenn man keine Fangemeinde hat, die das Seeden begeistert übernimmt, tja…

    Disclaimer:
    Ich mochte Virales nie so recht. Echt jetzt.
    Der einzige virale Film, der mir je gefallen hat, war “Todesstern Stuttgart”. Und wie wir sehen, enthielt er zu all der Sprachkomik eine gerüttelte Menge Wahrheit: “Viral? Des macht doch inzwischen a jedes kloine Handwergerle!” – “Wir haben aber mehr Kohle als des kloine Handwergerle….”

  5. nothin2g am 28. November 2007 um 00:55 Uhr

    Todesstern Stutgartt, war echt klasse :-)
    Aber auch Berge von “Kohlen” können nicht den wichtigsten Punkt – die Kreativität – erzwingen.

  6. Web 2.0 Blog am 28. November 2007 um 05:10 Uhr

    Virales Marketing via Filmclips nötigt mittlerweile sogar einige Unternehmen dazu die Konkurrenz “zu benutzen” – denn sogar Windows hat sich nun dazu entschieden auf Youtube zu werben.

Trackbacks

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    Nerdcore » Links vom 27. 11. 07: Dear Rockers, Futurama, Uranium Ice Cream und das Kuschelsperma — 27. November 2007 @ 14:57 Uhr
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