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Claus Kleber beerbt Aust beim Spiegel – rotflol

7. Dezember 2007
von

Nanu, Claus Kleber, bislang vor allem als Korrespondent und Ableser vom Teleprompter aufgefallen, als oberster Moderator vom “Heute”-Journal Vertreter einer nur vordergründig kritisch wirkenden Attitüde (böse fragen, aber reden lassen was sie wollen und nur nicht nachfragen) gegen über Politikern soll nun neuer Chefredakteur des “Spiegel” werden.

Von – den “Spiegel” führen – schreiben erste Meldungen. Kann er das? Oder haben sich Gruner + Jahr und Mitarbeiter KG nur einen bequemen, telegenen Kandidaten für ihre eigenen Pläne ausgesucht? Womöglich ein Schritt ins Seichte mit einem gut geföhnten Gesicht ans der Spitze? Oder hat man sich in Hamburg an die Lobreden Klebers zum “Spiegel”-Geburtstag im “Heute-Journal” erinnert?

Und von wegen Gerücht. bei Wikipedia ist es schon amtlich.

PS: rotflol – Rolling on the floor laughing out loud

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Kommentare zu “ Claus Kleber beerbt Aust beim Spiegel – rotflol ”

  1. Augenweide am 7. Dezember 2007 um 16:42 Uhr

    Und schon ist’s bei wikipedia wieder rückgängig gemacht…. Wieso eigentlich?
    Und, naja, wenn die Lisa die Emma machen kann, schafft der Claus auch den Spiegel, oder? ;-)

  2. Markus am 7. Dezember 2007 um 16:45 Uhr

    ein herber verlust für das zdf, meine frau hat ihn angehimmelt und regelmässig das heute journal geguckt. ob jetzt eine flut von weiblichen abobestellungen über den spiegel hereinbricht, womöglich ist dies die idee hinter der ganzen entscheidung?

  3. Bulo am 7. Dezember 2007 um 16:46 Uhr

    … ein Alles-Kleber eben!

  4. Frank am 7. Dezember 2007 um 18:11 Uhr

    Na ja, eigentlich gefällt mir Kleber ja vor allem in Switch. Aber wenn er noch halbwegs qualifizierte Leute um sich hat…

  5. Koenich Johann am 8. Dezember 2007 um 09:09 Uhr

    Vermutlich eine der besten Nachrichten des Journalismus-Jahres. Jetzt müsste nur noch die Boulevard-Sendung “SpiegelTV” eingestellt werden, die soviel mit dem Spiegel zu tun hat, wie die Bild mit der FAZ.

  6. stefan niggemeier am 8. Dezember 2007 um 22:56 Uhr

    ableser vom teleprompter? redaktionsleiter isser.
    und wäre er deiner meinung nach besser als chefredakteur des “spiegel” geeignet, wenn er seine selbstgeschriebenen texte auswendig lernte, statt sie abzulesen?

  7. OlafKolbrueck am 9. Dezember 2007 um 11:22 Uhr

    @stefan niggemeier: Ich weiß, dass er Redaktionsleiter ist. Na und? Ist ein guter Bäcker ein guter Koch? Anders als Du in deinem heutigen Lob von Kleber in der “FAS” empfinde ich die bedrohlich wirkende Fragerei im “Journal” zudem nur als Masche. Ein bisschen bellen aber nicht beißen. Dafür passt Kleber aber zum Neubau des Spiegel: http://tinyurl.com/3cy9q2

  8. stefan niggemeier am 9. Dezember 2007 um 13:23 Uhr

    ich sag doch gar nicht, dass er ein guter “spiegel”-chef wäre. ich frage mich nur, warum du ihn “ableser vom teleprompter” nennst, wenn er das, was er da abliest, selber schreibt und chef der abteilung ist.

  9. OlafKolbrueck am 9. Dezember 2007 um 20:33 Uhr

    @stefan
    Weil es mir bei Formulierung auch ein Stück weit um die öffentliche Wahrnehmung ging. Natürlich kann er selbst formulieren. Hätte ich ergänzend schreiben können. Haste recht.

  10. Heinz Terhardt am 10. Dezember 2007 um 11:05 Uhr

    “Claus Kleber. Träger des Herbert-Quandt-Medienpreises, als SPIEGEL-Chef und evtl. Mathias Müller von Blumencron, Kurator der Johanna-Quandt-Stiftung, als Vice! Das wäre ein Super-Erfolg für die Quandt-Dynastie. Deren jahrzehntelange Pflege der deutschen Medienlandschaft durch enorme Werbeetats, Parteispenden, Medienstipendien und Medienpreise ersparen der Familie Quandt ernsthafte Belästigungen i.S. NS-Vergangenheit. Investigativer Jounalismus wie er von Rudolf Augstein betrieben wurde, wäre dann endgültig nur noch im Haus der Geschichte zu finden.” (Leserkommentar SZ)

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