Spießer Alfons: Apple — kopiert von Swiss Life
Wer eine Diebstahl-Versicherung abschließen will, der sollte damit nicht unbedingt zur Swiss Life gehen! Das empfiehlt Alfons der Spießer. Weil besagte Assekuranz eine Kupferstecherei betreibt, also selber im Diebstahlgewerbe tätig ist! Und das sogar vor den Augen einer breiten Öffentlichkeit. Da bekommt auch der Begriff vom „Versicherungsbetrug“ eine völlig andere Bedeutung!
Corpora delicti: Jeder kennt die berühmten Apple-Spots — guckst Du hier.
Und dieses Konzept hat Swiss Life geklaut, siehe folgenden podcast: Wenn Ihr das gehört und gesehen habt, liebe Freunde der Werbung, dann werdet Ihr erkennen: Die Kopie ist so primitiv nachgekurbelt, dass man eine andere Versicherung abschließen möchte, und zwar gegen dumme Reklamebelästigung.
Die Protagonisten im Spot der Versicherung sind vermutlich Mitarbeiter im Außendienst, die wegen Erfolglosigkeit in die Werbeabteilung abkommandiert wurden. Und am Klavier sitzt der Werbedirektor höchstpersönlich, der offenbar nur eine Sorte von Noten kennt: Banknoten, und zwar Blüten!
Bleibt nur zu hoffen, dass die Swiss Life wenigstens rechtsschutzversichert ist für den Fall, dass Apple das Plagiat nicht komisch findet!












Wuahahaha. Irre. Ist ja fast so gut wie der Trigema-Spot und die Ferrero-Kollektion. Hahakotz.
Gibt übrigens noch andere, die sich in der Form miteinander vergleichen: http://de.youtube.com/watch?v=MFoyp71xw3w.
Ich kann mir nicht helfen, aber jedes Mal, wenn in dem Spot “Antrags~” gesagt wird, verstehe ich “Anthrax” – naja, bei dem Spot sollte man eh im Schutzanzug rumlaufen…
Fragt der Werbeschweizer mit Blaulicht auf dem Kopf nicht eigentlich immer “Wer hats erfunden?” und singt dann am Spotende?…
Genau! Ricola-mässig ver”apple”t. Das oberputzige ist jedoch, dass die Betreiber von Swiss Life Vertriebserfolg auch noch (mindestens zwei) kritische Blogeinträge löschen, die genau diese Kupferei auf die Schippe nehmen. Die devoten Huldigungen der Finanzmakler bleiben natürlich erhalten. Aber vielleicht wissen sie es nicht besser.
Die Frage ist: sind es die Swissler selbst oder der betreuende, podcastproduzierende Dienstleister? Auf jeden Fall oberpeinlich.
Wenn das mal nicht der mal der Hauptbevollmächtigte Manfred Behrens erfährt…