Kopierschutz: Die Lehre von Amazon
“Kopierschutz ist tot” titelt Spiegel-Online, da die Big Player der Musikkonzerne in Serie nun ihre Mucke ohne Kopierschutz bei Amazon anbieten. Ob das iTunes und Apple schmerzt und ihnen eine Stich versetzen soll? Mir genauso schnuppe, wie die Besucherzahlen in einer Sonntagsmesse. Entscheidener sind die Lehren aus dem Umgang mit dem verhassten DRM, dass die Kunden wie kriminelle Bittsteller behandelt. Für die Musikkonzerne und alle andere Anbieter: den Krieg gegen den Kunden gewinnt am Ende immer der Kunde. Und Amazon zeigt einmal mehr, dass das Unternehmen die drei Regeln im Umgang mit dem Verbraucher begriffen hat:
1. Consumer first
2. Consumer first
3. Consumer first
Oder wie es Deutschland-Chef Ralf Kleber im Interview mit mir im Mai schon so schön formuliert hat:
“Unser Ziel ist es nicht, dem Kunden zu bieten, was wir haben, sondern ihm zu geben, was er möchte.”
Eine Erfolgsformel, die man so auch auf Communities, Medien, Werbevermarktung undundund übertragen könnte und jedem Marken-Manager an die barock gerahmte Agenda heften sollte.
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