DLD: Zwei gegen Google
Vielleicht wird man sich an das Bild auf der Bühne der DLD-Conference eines Tages erinnern, wenn Jimmy Wales, Gründer von Wikipedia und Macher von Wikia Seach, sowie Jason Calacanis, Macher von Mahalo mit ihren Suchmaschinen an Google und Co vorbeigezogen sind. Zwei Wettbewerber, die nämlich angetreten sind besser als Google zu werden, deren Suchergebnisse laut Studie (siehe Link-Flash von gestern) unzufrieden machen.
Persönlicher wollen sie die Suche machen. Nutzer in Bewertungen der Suchergebnisse einbeziehen. Menschliche Hilfe, damit das Web persönlicher wird.
Nimmt Google schon menschliche Hilfe in Anspruch? Calacanis hat da so einen Verdacht -„pretty good suspiscion“ – das Google bei den Suchergebnissen selbst ein wenig Hand anlegt. In der ersten Reihe schüttelt Googles Marissa Meyer vehement den Kopf.
Wales und Calacanis streiten indes über die Kostenloskultur. Calacanis glaubt an den Wert der Arbeit. Klar arbeitet keiner für lau, sie machen es aus Spaß, sagt Wales und erinnert daran, dass Open Source einst mit Kommunismus gleichgesetzt wurde. Calacanis aber gibt sich ironisch. Es scheine der Glauben zu herrschen, dass im Web 2.0 alle Millionär werden — nur die „Writer“ nicht.
Und bringen Mahalo und Wikia Search Millionen ein? Bisher nicht. Wales, mit Wikia Search hat noch keine Pläne. Calacanis indes schon: Modell Google.
Dabei ist Werbung vielleicht das eigentliche Thema. Der Saal zum Thema Ad Exchange (mehr dazu morgen) ist voll, voll, voll.
Platzangst darf man beim DLD nicht haben.












