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StasiVZ: Video-Attacke gegen StudiVZ

23. Januar 2008
von Olaf Kolbrück

Vielleicht hat StudiVZ Glück. Vielleicht ist der Rap, der in einem Video die Community zur StasiVZ verballhornt so stasivz.jpgschlecht, dass ihn niemand hören und sehen mag. Allerdings ist das Video nicht so geschmacklos wie einige filmische Versuche aus dem eigenen Hause der Holtzbrinck-Beteiligung. Seltsam an dem Video-Rap, von einem bei Youtube registrierten Asmo200o frisch eingestellt, ist indes: In dem Video wird gleichzeitig für die Wettbewerber-Community Kaioo geworben. Hoffentlich ungefragt. Gute vergleichende Werbung sieht anders aus. Aber ich bin auch ein alter Sack. Der letzten Rap den ich gut fand war “Rappers Delight”.

StudiVZ dürfte mit dem Video wohl das machen, was es mit allen Filmen macht, die das Management nicht mehr sehen will. Entfernen lassen. Deshalb gibt es hier sowohl einen Screenshot als auch das Video.

Interessant ist indes ein Aspekt: Im Web müssen sich Unternehmen darauf einstellen, dass die Nutzer ihren Unmut nicht nur in Blogs und Foren ausposaunen. Sie werden sich auch in Deutschland immer öfter mit allen möglichen kreativen Mitteln zu Wort melden – und dadurch vielleicht noch mehr Verbreitung erreichen als durch das reine Wort.

videolink

Danke an Robert per mail

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Kommentare zu “ StasiVZ: Video-Attacke gegen StudiVZ ”

  1. André Wegner am 23. Januar 2008 um 16:29 Uhr
  2. Michael Zander am 23. Januar 2008 um 16:34 Uhr

    Also, wenn da nicht Kaioo hintersteckt, fress ich einen Besen. Besser können die doch kaum ins Gespräch kommen. Und als Sahnehäubchen gibt es die Erwähnung in der w&v mit persönlicher Distanzierung.

  3. Kaffeekanne am 23. Januar 2008 um 16:55 Uhr

    Klassiker Facebook-Parodie Hatebook http://www.hatebook.org/

  4. Guenther am 23. Januar 2008 um 21:50 Uhr

    Ich denke, dass da nicht Kaioo hintersteckt. Bisschen zu offensichtlich und zu offensiv für die Message von Kaioo.

  5. Pepe am 24. Januar 2008 um 11:09 Uhr

    Ganz ehrlich natürlich steckt hier kaioo hinter warum sollte das shirt sonst auftauchen.

  6. Weltregierung am 24. Januar 2008 um 11:40 Uhr

    Grossartig.

    Einfach nur grossartig.

    Gute Idee, gute Umsetzung…..
    …. und eigentlich viel besser als die Song
    Vorlage von Sido, weil mit realem Inhalt.

    Wenn sowas von ner Agentur ausgedacht wäre,
    verdiente es einen Preis.
    Leider machen “Meetings” in unserer Branche
    solch tagesaktuelle, mutige Guerilla-moves
    stets zunichte, oder verwässern sie bis zur Unkenntlichkeit.

    - HutAbregierung.

  7. Meike am 24. Januar 2008 um 19:28 Uhr

    Was ist den daran großartig???
    Abgesehen davon ist diese ganze Diskussion um “den Verkauf deiner Daten” einfach nur lästig.
    Entweder ihr lest einfach mal die AGB´s richtig durch und macht das Häkchen an der richtigen Stelle oder meldet euch einfach ab!
    Die Anmeldung bei StudiVZ ist genauso wie der Besitz einer Paybackkarte eine freiwillige Sache. Informiert euch richtig statt dumm in der Gegend rum zu rappen!

  8. Koenich.Johann am 25. Januar 2008 um 08:54 Uhr

    Weltklasse!

  9. Malte am 27. Januar 2008 um 16:03 Uhr

    Für mich ist das ganz eindeutig ein geflopptes Gurilla Marketing Video von Kaioo. Das geht auch recht deutlich aus deren Reaktion hervor.

  10. berfreitgütersloh am 28. Januar 2008 um 00:17 Uhr

    Kaioo: Zur richtigen Zeit
    Zwei Ex-Bertelsmann-Manager machen StudiVZ Konkurrenz.

    … Hinter Kaioo steht die Toro gemeinnützige Stiftungs-GmbH aus Hamburg. Vertretungsberechtigt sind Thomas Kreye und Rolf Schmidt-Holtz. Keine Unbekannten: Kreye war früher bei Bertelsmann in der Unternehmensentwicklung beschäftigt. Schmidt-Holz war Stern-Chefredakteur, Bertelsmann-Vorstand und ist derzeit Chef des Musikkonzerns Sony BMG, der zu 50 Prozent zum Gütersloher Medienkonzern gehört. Bertelsmann und Holtzbrinck haben es auf jüngere Internet-Nutzer abgesehen.

    Mit Bertelsmann habe Kaioo nichts zu tun, sagte Kreye der Süddeutschen Zeitung. Es handele sich um ein privates Engagement. Schmidt-Holtz stelle die Anlauffinanzierung von geschätzt 500 000 Euro zur Verfügung, Kreye seine Arbeitskraft, dafür erhält er zwar ein Geschäftsführergehalt, das betrage aber nur ein Bruchteil des Bertelsmann-Gehalts. Kaioo würde sich durch Spenden finanzieren, alle späteren Werbeeinnahmen sollen selbst gespendet werden, an wen, würden dann die Nutzer entscheiden. Auch ein Bertelsmann-Sprecher dementiert jeden Zusammenhang: “Wir haben nichts damit zu tun.”

    Dabei wird in einschlägigen Foren im Internet darüber diskutiert, ob Kaioo wirklich unabhängig ist. Auch Steffen Roski vom alternativen Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Marburg schließt nicht völlig aus, dass Kaioo nur “das Privatvergnügen einiger Bertelsmänner” ist. Von Bertelsmann sei die Strategie bekannt, Konzerninteressen unter dem “Deckmantel der Gemeinnützigkeit” zu verkaufen. Die junge Generation, insbesondere Studenten, seien für Bertelsmann als Zielgruppe interessant, etwa um Marketingstrategien oder Ansprachen zu testen. Zumal habe Bertelsmann den Web 2.0-Hype im Gegensatz zu Holtzbrinck (Zeit, Handelsblatt) bislang verschlafen…

    http://jetzt.sueddeutsche.de/t.....omeMagTsr9

  11. form am 2. Februar 2008 um 23:20 Uhr

    Alter erstens ist das viel schlechter gerappt, zweitens die Aufnahme schlecht, drittens der Beat geklaut und viertens das Video um Längen schlechter als meins. Fünftens war ich übrigens knapp einen Monat vorher schon dran und die klauen auch noch meine Argumentation. Sechstens ist das selbst nur Werbung für deren Firma also whack.

    http://youtube.com/watch?v=Cy-AQ98dvWA

  12. paco am 20. April 2008 um 00:02 Uhr

    eine Anfrage von mir an Bertelsmann zur Verbindung zu kaioo, gestellt über die Webseite von Bertelsmann:
    http://img525.imageshack.us/im.....ageib1.jpg

    das kommentieren überlasse ich anderen…

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