StasiVZ: Video-Attacke gegen StudiVZ
Vielleicht hat StudiVZ Glück. Vielleicht ist der Rap, der in einem Video die Community zur StasiVZ verballhornt so
schlecht, dass ihn niemand hören und sehen mag. Allerdings ist das Video nicht so geschmacklos wie einige filmische Versuche aus dem eigenen Hause der Holtzbrinck-Beteiligung. Seltsam an dem Video-Rap, von einem bei Youtube registrierten Asmo200o frisch eingestellt, ist indes: In dem Video wird gleichzeitig für die Wettbewerber-Community Kaioo geworben. Hoffentlich ungefragt. Gute vergleichende Werbung sieht anders aus. Aber ich bin auch ein alter Sack. Der letzten Rap den ich gut fand war “Rappers Delight”.
StudiVZ dürfte mit dem Video wohl das machen, was es mit allen Filmen macht, die das Management nicht mehr sehen will. Entfernen lassen. Deshalb gibt es hier sowohl einen Screenshot als auch das Video.
Interessant ist indes ein Aspekt: Im Web müssen sich Unternehmen darauf einstellen, dass die Nutzer ihren Unmut nicht nur in Blogs und Foren ausposaunen. Sie werden sich auch in Deutschland immer öfter mit allen möglichen kreativen Mitteln zu Wort melden – und dadurch vielleicht noch mehr Verbreitung erreichen als durch das reine Wort.
Danke an Robert per mail
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Kurzes Update bei http://www.presseportal.de/pm/....._verkaufen
Also, wenn da nicht Kaioo hintersteckt, fress ich einen Besen. Besser können die doch kaum ins Gespräch kommen. Und als Sahnehäubchen gibt es die Erwähnung in der w&v mit persönlicher Distanzierung.
Klassiker Facebook-Parodie Hatebook http://www.hatebook.org/
Ich denke, dass da nicht Kaioo hintersteckt. Bisschen zu offensichtlich und zu offensiv für die Message von Kaioo.
Ganz ehrlich natürlich steckt hier kaioo hinter warum sollte das shirt sonst auftauchen.
Grossartig.
Einfach nur grossartig.
Gute Idee, gute Umsetzung…..
…. und eigentlich viel besser als die Song
Vorlage von Sido, weil mit realem Inhalt.
Wenn sowas von ner Agentur ausgedacht wäre,
verdiente es einen Preis.
Leider machen “Meetings” in unserer Branche
solch tagesaktuelle, mutige Guerilla-moves
stets zunichte, oder verwässern sie bis zur Unkenntlichkeit.
- HutAbregierung.
Was ist den daran großartig???
Abgesehen davon ist diese ganze Diskussion um “den Verkauf deiner Daten” einfach nur lästig.
Entweder ihr lest einfach mal die AGB´s richtig durch und macht das Häkchen an der richtigen Stelle oder meldet euch einfach ab!
Die Anmeldung bei StudiVZ ist genauso wie der Besitz einer Paybackkarte eine freiwillige Sache. Informiert euch richtig statt dumm in der Gegend rum zu rappen!
Weltklasse!
Für mich ist das ganz eindeutig ein geflopptes Gurilla Marketing Video von Kaioo. Das geht auch recht deutlich aus deren Reaktion hervor.
Kaioo: Zur richtigen Zeit
Zwei Ex-Bertelsmann-Manager machen StudiVZ Konkurrenz.
… Hinter Kaioo steht die Toro gemeinnützige Stiftungs-GmbH aus Hamburg. Vertretungsberechtigt sind Thomas Kreye und Rolf Schmidt-Holtz. Keine Unbekannten: Kreye war früher bei Bertelsmann in der Unternehmensentwicklung beschäftigt. Schmidt-Holz war Stern-Chefredakteur, Bertelsmann-Vorstand und ist derzeit Chef des Musikkonzerns Sony BMG, der zu 50 Prozent zum Gütersloher Medienkonzern gehört. Bertelsmann und Holtzbrinck haben es auf jüngere Internet-Nutzer abgesehen.
Mit Bertelsmann habe Kaioo nichts zu tun, sagte Kreye der Süddeutschen Zeitung. Es handele sich um ein privates Engagement. Schmidt-Holtz stelle die Anlauffinanzierung von geschätzt 500 000 Euro zur Verfügung, Kreye seine Arbeitskraft, dafür erhält er zwar ein Geschäftsführergehalt, das betrage aber nur ein Bruchteil des Bertelsmann-Gehalts. Kaioo würde sich durch Spenden finanzieren, alle späteren Werbeeinnahmen sollen selbst gespendet werden, an wen, würden dann die Nutzer entscheiden. Auch ein Bertelsmann-Sprecher dementiert jeden Zusammenhang: “Wir haben nichts damit zu tun.”
Dabei wird in einschlägigen Foren im Internet darüber diskutiert, ob Kaioo wirklich unabhängig ist. Auch Steffen Roski vom alternativen Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Marburg schließt nicht völlig aus, dass Kaioo nur “das Privatvergnügen einiger Bertelsmänner” ist. Von Bertelsmann sei die Strategie bekannt, Konzerninteressen unter dem “Deckmantel der Gemeinnützigkeit” zu verkaufen. Die junge Generation, insbesondere Studenten, seien für Bertelsmann als Zielgruppe interessant, etwa um Marketingstrategien oder Ansprachen zu testen. Zumal habe Bertelsmann den Web 2.0-Hype im Gegensatz zu Holtzbrinck (Zeit, Handelsblatt) bislang verschlafen…
http://jetzt.sueddeutsche.de/t.....omeMagTsr9
Alter erstens ist das viel schlechter gerappt, zweitens die Aufnahme schlecht, drittens der Beat geklaut und viertens das Video um Längen schlechter als meins. Fünftens war ich übrigens knapp einen Monat vorher schon dran und die klauen auch noch meine Argumentation. Sechstens ist das selbst nur Werbung für deren Firma also whack.
http://youtube.com/watch?v=Cy-AQ98dvWA
eine Anfrage von mir an Bertelsmann zur Verbindung zu kaioo, gestellt über die Webseite von Bertelsmann:
http://img525.imageshack.us/im.....ageib1.jpg
das kommentieren überlasse ich anderen…