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Palliative Begleitung fĂŒr Print

25. Januar 2008
von

Inzwischen kann man schon nicht mal mehr durchs TV-Programm zappen, und damit einer ebenfalls vom aussterbenden betroffenen Kulturtechnik huldigen, ohne ĂŒber einen Hinweis auf das Ende eines anderen Mediums, eben Print, zu stolpern. Nach den Simpsons sagen auch die mit einer nicht gerade schmal versehenen Fangemeinde versehenen “Gilmore Girls” dem Mainstream welche Stunde geschlagen hat. Die letzte nĂ€mlich.

Da sitzt da also eines der MĂ€dels, die offenbar Journalistin werden will und schon mal Artikel fĂŒr ein Online-Magazin geschrieben hat (Serienkenner wissen, wen ich meine, es ist an dieser Stelle aber auch gleichgĂŒltig) am Tisch und ein Herr mittleren Alters gibt ihr einen schönen Buch-Tipp (sinngemĂ€ĂŸ): “Du solltest John Meyers lesen – Ein Medium verschwindet”.

Macht sich da der Einarmige ĂŒber den EinĂ€uigen lustig oder ist das schon verantwortungsbewusstes Bildungsfernsehen, weil den jungen Zuschauern wichtige Informationen fĂŒr kĂŒnftige Berufswege (“Was mit Medien“) mit auf den Weg gegeben werden.

Ich weiß nur eines: Einen Journalisten-Aspiranten, der noch vor 2 Jahren in einer Tv-Serie oder auch im wahren Leben erzĂ€hlt hĂ€tte, er sehe eine große Zukunft vor sich, weil er schon einige Artikel fĂŒr ein Online-Magazin geschrieben habe, hĂ€tte man nach seinem Freund Harvey gefragt und wĂ€re etwas beiseite gerĂŒckt.

Nicht, dass es einem Print-JĂŒnger heute Ă€hnlich gehen wĂŒrde. Nein. UnerschĂŒtterliche Optimisten hat man einfach immer gerne um sich. Auch mit unsichtbarer Begleitung.

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ivw