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Spießer Alfons: Boris Becker trinkt ein Freibier

28. Januar 2008
von

Boris Becker war einmal der beste Tennisspieler der Welt. Obwohl er gegen Spießer Alfons nicht einen einzigen Satz gewonnen hat. Was daran liegt, dass beide Spieler auf dem Höhepunkt ihrer Karriere nie aufeinander getroffen sind. Und heute? Heute spielt Herr Becker nur noch mit Frauen, was Boris von Alfons nicht wesentlich unterscheidet.

boris-b.jpg

Auch in der Werbung spielen Boris und Alfons mit. Der eine im Rampenlicht, der andere hinter den Kulissen. Der eine hat ein Bierglas in der Hand, der andere eine Maus. Und in der Rückhand hat Boris viel Ärger mit dem Staatsanwalt. Wobei es nicht das erste Mal ist, dass der dreimalige Wimbledon-Sieger vor den Kadi steht.

Klartext: Parallel zur König-Pilsener-Werbung ermittelt die Münchener Staatsanwaltschaft gegen Boris Becker. Grund: möglicher Prozessbetrug. Es geht dabei um das Internet-Portal Sportgate, wo der Tennisspieler falsche Tatsachen vorgespiegelt haben soll. Und Herr Becker hebt sein Glas mit König-Pilsener und spricht: „Große Momente kann man immer wieder genießen.“

Frage: Kann sich jemand von Euch eine KöPi-Anzeige mit Aleksander Ruzicka in den Titeln der Werbefachpresse vorstellen mit der Headline: „Ich trinke König-Pilsener, weil ein Freibier mir gehört.“ …?

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Boris Becker trinkt ein Freibier ”

  1. Koenich.Johann am 28. Januar 2008 um 13:24 Uhr

    Der Text liest sicher eher wie ein Fünfsatz-Match. Nicht von der Spannung, sondern von der Zeit, die er in Anspruch nimmt. Der einzige Unterschied: beim Tennis erhält man ein Ergebnis.

  2. cedric am 28. Januar 2008 um 13:30 Uhr

    “Heute spielt Herr Becker nur noch mit Frauen, was Boris von Alfons nicht wesentlich unterscheidet.”

    Ist dir das nicht peinlich?

    Also zum einen generell, zum anderen “in deinem Alter”?

  3. cedric am 28. Januar 2008 um 13:31 Uhr

    „Ich trinke König-Pilsener, weil ein Freibier mir gehört.“

    Wäre ja lustig, wenn es lustig wäre. Ist es aber nicht.

  4. OlafKolbrueck am 28. Januar 2008 um 13:32 Uhr

    Wieso? Das ist doch glasklares Serve&Volley-Spiel von Alfons. Da muss man ans Netz gehen, um den Ball zurückzuspielen. ;-)

  5. OlafKolbrueck am 28. Januar 2008 um 13:33 Uhr

    @cedric
    Peinlich ist nur, wenn die Bewunderung für Frauen im Alter aufhört.

  6. Spießer Alfons am 28. Januar 2008 um 13:57 Uhr

    @ cedric

    Lass mich raten: Du hast ein Handy von T-Mobile? Woher ich das weiß? Weil Du hier immer so leer quatscht – siehe die Quatsch-Anzeigen von Saatchi & Saatchi!

  7. cedric am 28. Januar 2008 um 14:20 Uhr

    ich hab keinen vertrag bei t-mobile. viel zu teuer :-)

    @olaf

    klingt nicht nach bewunderung…

  8. Vroni am 28. Januar 2008 um 17:02 Uhr

    Boris wurde auf dem Pils-Dings gephotoshopt ohne Ende und sein Gesicht in die Länge gezogen ohne Ende. So sah der noch nie aus. Er sieht aus wie eine Plastik oder wie Plaste&Elaste.

    Er schaut in Wirklichkeit eher so aus, mehr Backe, mehr Falten (is doch o.k.):
    http://www.united-kids-foundat.....lm2693.jpg

    Da kann ich nur sagen: groooße Momente der Bildbearbeitung.
    Frage: Wieviel Pils wurde am Rechner getrunken? War der daneben sitzende Art Direktor auch angeschickert? (guckemol, wir probürn ma die y-Achse länger, bassd der dexd bessä…hicks)

    (Irgendwie gefällt es meiner bösen Montagsseele, dass auch Männers nicht dem von sich selbst besoffenen Schönheits,- Glättungsplastik- und Schlankheitswahn entkommen. Und dass man es auch noch so krass sieht.)

  9. Vroni am 28. Januar 2008 um 17:08 Uhr

    Der Spießer hat auch noch nachgeholfen und das Bild zusätzlich gestreckt.

    Zeichen: Das Logo ist in die Länge gezogen, die Schrift der HL ist in der Höhe zu lang.

    Boris kam aber bereits vorher auf die Art-Direktoren-Streckbank.

  10. OlafKolbrueck am 28. Januar 2008 um 18:33 Uhr

    @Vroni. Das ist nicht die Schuld des Spießers. Das ist mein Unvermögen mit den xundy-achsen und dem bildprogramm.
    ich fummel gelich nochmal am boris rum.

  11. Vroni am 28. Januar 2008 um 19:06 Uhr

    Fummeltrinen.
    :-)

  12. Vroni am 28. Januar 2008 um 19:10 Uhr

    Etz sieht er aber auch komisch aus, oddr?
    Als wenn ihm einer mit dem Gummivorschlaghammer …
    Und immer noch glatt wie’n Aal.

    ______________
    Nach Diktat in die Heimwerkerabteilung eines großen Minganeser Kaufhauses verreist, zwengs 80er Schleifbabbier. Musse Regal abschleifen.

  13. OlafKolbrueck am 28. Januar 2008 um 19:37 Uhr

    So besser?
    Für das Gesicht kann ich nix. Das sind die Gene oder das viele köpi.
    Vorschlaghammer, schleifpapier? Klingt wie nen pitch in runde 2.

  14. Vroni am 28. Januar 2008 um 21:13 Uhr

    Ne, nicht besser,
    Sieht noch bekloppter aus. Wie ein Klon, wie ein Kommunionfoto.
    Was ist da passiert.

    Das muss die Agentur gewesen sein.
    Boris sollte die verklagen.

  15. OlafKolbrueck am 29. Januar 2008 um 08:19 Uhr

    Hm, ich bin nur für x und u äh y zuständig. vielleicht liegts auch am scan – oder es wird ein neuer trend. retro-plakatmalerei. wo heute alles schon gephotoshoped ist, wäre das authentischer.

  16. Doris Decker am 29. Januar 2008 um 13:07 Uhr

    Das Motiv ist doch uralt…wo hast´n das ausgegraben mein lieber Spießer….die Idee zur KöPi Anzeige mit Ruzicka gefällt mir sehr gut, viel besser als deine Vergleiche mit Bobele, seiner Rückhand und eurer Vorliebe für Frauen…hast schon gehört Spießer, der Bobele hat an Naomi rumgefummelt…kannst du überhaupt richtig Tennis spielen oder gehörst du zu denen, die sich das auf dem zweiten Bildungsweg erschlossen und einmal in der Woche im Altherrendoppel paar Bälle durch die Gegend schwuchteln…Am liebsten Mittwochs Vormittags, dann sind auch die ganzen Arztgattinnen da, es gibt lecker Kaffee und manchmal auch Kuchen…und immer dran denken: auf der Terrasse werden nur Kännchen serviert…woher ich das alles weiß? Ich bin Arztgattin…

  17. Spießer Alfons am 29. Januar 2008 um 14:20 Uhr

    @ Doris Decker

    Zum einen, verehrte Arztgattin, ist die Anzeige nicht uralt, sondern brandneu. Zum anderen wollte ich mit meinem Beitrag nur andeuten, ob Werbung mit einem Promi sinnvoll ist, wenn dessen Lebenswandel gerichtsnotorisch begleitet wird. Offensichtlich habe ich mich zu undeutlich ausgedrückt. Oder hat es vielleicht doch jemand verstanden…?

  18. Nils am 29. Januar 2008 um 16:23 Uhr

    Zu erst zum Autor:
    “Und in der Rückhand hat Boris viel Ärger mit dem Staatsanwalt.”, bei dieser Formulierung musste ich doch schon munzeln.

    Zu Spießer Alfons: Ich steh hinter Dir.

    Zur Arztgattin: Ich werde mir mit Sicherheit keine Frau suchen, die sich als “meine Gattin” einen schönen Tag macht, rumpöbelt, und mächtig stolz drauf ist. Scheint ganz so, als hätten Sie alle Bildungsmöglichkeiten gemieden.

    Juhu, ich kanns auch! Ich bin übrigens Schüler und kein verwöhntes Arztkind.

  19. Vroni am 29. Januar 2008 um 16:44 Uhr

    “…wollte ich mit meinem Beitrag nur andeuten, ob Werbung mit einem Promi sinnvoll ist, wenn dessen Lebenswandel gerichtsnotorisch begleitet wird.”

    Kommt auf’s Produkt an.
    Wenns kriminell gut schmeckt, oder das Produkt krumm ist (da könnt ich mir Banane vorstellen) basdds scho.

  20. Pingu666 am 29. Januar 2008 um 17:04 Uhr

    Ich stelle mir bei der Anzeige eine ganz andere Frage: Wieso nimmt man nicht einen unbekannten Alkoholiker, mit erweiterten und geplatzten Äderchen im Gesicht, einer leckeren gelben Hautfärbung und Fett statt Spray im Haar? Dem würde ich sofort glauben, wenn er ein Bierglas in der Hand schwenkt und brabbelnd bekannt gibt, daß man große Pils immer wieder wegsaufen kann. Solange man genug Geld hat. Wie heißt es so schön: Heute ein König, morgen ein Bettler.

  21. Spießer Alfons am 29. Januar 2008 um 17:16 Uhr

    @Â Nils ;)

    @ Pingu666

    Ich habe Deine Frage weitergegeben an die betreffende Werbeagentur. Von deren Klofrau erhielt ich folgende Antwort: “Wie können wir denn einen ‘unbekannten Alkoholiker’ nehmen, wenn der unbekannt ist?! Anonyme Alkoholiker treten in der Öffentlichkeit grundsätzlich nicht auf, weil sie dann ja nicht mehr anonym sind.”

    Ich finde, das leuchtet ein, oder?

    Was mir weniger einleuchtet: Warum hat Herr Becker noch nicht einen einzigen Schluck KöPi getrunken? Wartet er darauf, dass das Bier warm wird…?

  22. Pingu666 am 29. Januar 2008 um 17:24 Uhr

    @ Alfons: Is ganz einfach, einen anonymen Alkoholiker zu finden: In der Firma, im Lehrerzimmer oder im Bundestag. Die hängen da bevorzugt rum. Die sind fast grundsätzlich bekannte Säufer, nur will es keiner wissen.
    Weshalb Bobbele nichts trinkt? Weil er sonst in der Besenkammer landet und das ist ihm dann doch zu teuer. ;o)

ivw