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Sixt hilft den Steuersündern

22. Februar 2008
von Olaf Kolbrück

Sixt sorgt sich diesmal mit einem Werbemotiv um die Spitzenverdiener, die Antworten auf existentielle Fragen suchen. Allen voran: Wohin mit den Liechtensteiner Steuerakten? Die Antwort, bzw. das Motiv liefert diesmal die Münchner Agentur FJR und nicht Stammagentur Jung von Matt/Elbe. Was ich nur nicht verstehe, wofür steht die Symbolik des feuerspeienden Drachen?

sixt-steuer.jpg

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Kommentare zu “ Sixt hilft den Steuersündern ”

  1. Marco am 22. Februar 2008 um 10:34 Uhr

    Drache + Feuer = Heiße Ware
    oder
    Drache + Feuer = Zielortbestimmung (Müllverbrennungsanlage)
    oder
    Drache + Feuer = eiliger Aktentransport, bitte schnell durchlassen und auf keinen Fall aufhalten
    oder
    Drache + Feuer = der AD steht auf diese Fantasy-Symbolik und freut sich grad ein zweites Loch in ….

    Weitere Ideen?

  2. Morn am 22. Februar 2008 um 10:41 Uhr

    Sixt-LKWs fahren schon seit geraumer Zeit mit dem Drachen durch die Gegend. Was das soll? Keine Ahnung. Vielleicht ist das ein BND-Insider oder so.

  3. OlafKolbrueck am 22. Februar 2008 um 10:43 Uhr

    :-)
    Ich tipp ja auf Lösung 4

  4. OlafKolbrueck am 22. Februar 2008 um 10:46 Uhr

    @morn,
    das wäre ja leicht zu erklären: Sixt sieht ja sicher auch, wie viele Wagen der S-Klasse in der Vergangenheit für eine kurze Tour nach Lichtenstein ausgeliehen wurden.

  5. Lars am 22. Februar 2008 um 11:03 Uhr

    Drachen hin, Drachen her. Ich finde es super wie schnell hier seitens sixt reagiert wurde um das Thema für eine eigenen Kampagne zu nutzen

  6. cedrical am 22. Februar 2008 um 11:27 Uhr

    naja, kampagne ist das keine. ein motiv, aber ein nettes.

    der drache gehört zum neuen CI und ist seit längerer Zeit auf jedem
    Sixt-Laster

  7. Pingu666 am 22. Februar 2008 um 13:44 Uhr

    Ja, das Motiv ist Klasse, keine Frage. Man kann für die Kunden von Sixt jedoch nur hoffen, dass der Zoll die Anzeige noch nicht gesehen hat ;o) Sonst könnte es denen noch so ergehen, wie dem Engländer, der bei der Einreise in die USA die Frage nach Bomben mit “Ja” beantwortet hat…

  8. Armin am 22. Februar 2008 um 14:28 Uhr

    Ist Beihilfe zur Steuerhinterziehung nicht auch strafbar? Meinjanur.

  9. Pixel am 22. Februar 2008 um 14:35 Uhr

    @Armin
    Beihilfe von sixt wäre es, wenn man bei der Buchung dem Mensch am Schalter sagt: “brauch das Ding, um meine Steuerakten verschwinden zu lassen.” Und der einem trotzdem den Laster vermietet.

    Aber das Clevere an der Anzeige ist ja, dass von Steuern und Liechtenstein gar nix drin steht.

    Diese Anzeige baut ganz allein auf das gesellschaftliche Gemeinwissen in diesen Tagen.

    Wer die Anzeige ohne Nennung des Zusammenhangs in einem Jahr(buch) irgendwo sieht, wird sich fragen, auf welch schwachem Niveau hier getextet wurde.

  10. Henning am 22. Februar 2008 um 15:50 Uhr

    Es gibt Unternehmen, die sind träge und es gibt andere. Zu diesen gehört Sixt. Nur die Tatsache, dass dieser neue Claim aufgenommen wurde sorgt schon für Aufmerksamkeit. Bedenken wegen dem losgelösten Zusammenhang in Zukunft habe ich nicht, da es genug neue Themen geben wird, deren Claim den “alten” ersetzen.

  11. Rolf am 22. Februar 2008 um 18:18 Uhr

    LiEchtenstein ;-)

  12. Torsten am 23. Februar 2008 um 08:09 Uhr

    Habt ihr nie 1984 gelesen? Der LKW ist offenbar ein memory hole…

  13. Torsten am 23. Februar 2008 um 10:16 Uhr

    Geiles Motiv. Ja, der Mietwagenmarkt ist hart, da muß man sich etwas einfallen lassen. Letztes Jahr gabs ja dieses Video von Sixt mit Matthias Reim, das war ja auch genial gewesen.

  14. Paul am 23. Februar 2008 um 14:16 Uhr

    Drache: heute den Werbespruch gelesen: “Drachen zuhause? Umzugshelfer für xx Euro”

  15. OlafKolbrueck am 25. Februar 2008 um 09:26 Uhr

    @rolf. Danke.
    Das e war schon von der Steuer abgesetzt. ;-)

  16. Sixt Fahrer am 21. August 2008 um 09:05 Uhr

    Muss auch sagen, dass Sixt wirklich immer sehr schnell und mit kreativen Lösungen auf aktuelle Entwicklungen reagiert. Der Drache erschließt sich vielleicht nicht jedem auf den ersten Blick, macht aber auf jeden Fall Eindruck und wie hier auch schon in einigen Kommentaren angedeutet bietet er ja viele Interpretationsmöglichkeiten, die das Interesse der Leute halten. Sixt sollte man weiterhin beobachten, auch hier: http://www.mietwagen-blog.com/.....panien.php

  17. Sixt Kunde am 5. Mai 2009 um 11:54 Uhr

    Sixt lässt sich tatsächlich auch einiges einfallen, um auch weiterhin die Leute an sich zu ziehen. Wie sich das aber letztendlich in den Zahlen wiederspiegelt, kann man sich gut auf http://www.das-anlegerportal.d.....-aktie.htm anschauen.

Trackbacks

  • [...] Doch halt. Es gibt offenbar einen Tunnel am Ende des Lichts. Die gütigen Marketingmenschen bei Sixt machen sich doch tatsächlich Gedanken um die Bedürfnis (und potentiell prall gefüllten Geldbeutel) der Steuersünder. Wer sehen will worum es geht, schaut am besten direkt bei off-the-record.de. [...]

    Sixt und die Steuersünder » — 22. Februar 2008 @ 14:49 Uhr
  • Wird Berlin langweilig?... Bestimmt nicht. Um zu vermeiden, dass die Bewohner Resistenz gegen Sticheleien wie Streiks, Steuergeldverschwendung oder Verkehrsumleitungen entwickeln, denkt man sich in Berlin immer wieder neue Ideen aus, die definitiv keine Langeweile aufkommen lass...

    tobiwei.de | Blog — 24. Februar 2008 @ 22:40 Uhr
  • [...] anzulegen. Andere Mitbürger scheinbar haben genügend finanzielle Mittel. Zum Thema hat sich Sixt eine nette Werbung einfallen [...]

    DimidoBlog » Bloglinks 08/2008 — 25. Februar 2008 @ 17:07 Uhr
  • Sixt hilft Steuersündern... Für alle, die jetzt noch schnell Akten wegzuschaffen haben … … so lautet der Text auf der aktuellen Werbekampagne von Sixt, die ja mittlerweile für recht provokante Anzeigen bekannt sind. Beim betrachten der Anzeige stellte sich mir die F...

    absolutperplex — 27. Februar 2008 @ 11:13 Uhr
  • [...] anzulegen. Andere Mitbürger scheinbar haben genügend finanzielle Mittel. Zum Thema hat sich Sixt eine nette Werbung einfallen [...]

    Bloglinks 08/2008 | DimidoBlog — 18. Juli 2009 @ 03:27 Uhr
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