Absender gesucht – oder die Last mit den Spoofs
Es gibt Spots im Netz, die sind ein Stück Markensatire. Damit können Marken sicher leben. Aber dann gibt es auch Spoofs, die dürften Markenverantwortlichen nicht gefallen. Weil manch ein Zuschauer in Zeiten viraler Kommunikation nicht sicher sein kann, ob der Spot nicht doch aus einer kreativen Hexenküche kommt. Sicher gibt es Kampagnen, Teaser vielleicht, die können ohne größeren Schaden für die Marke als Teil einer Kampagne durchgehen. Wenn sie es denn sind. So wie dieser “mögliche” Sony-Bravia-Teaser:
Aber dann gibt es auch Spots, geschmacklos, die tunlichst nicht in den falschen Hals geraten sollten. So wie dieser Mentos-Spot, der kaum von der Marke in Auftrag gegeben sein dürfte. Jeder Kunde, der dahinter einen echten Auftritt vermutet, dürfte der Marke weh tun.
Was also fehlt, ist eine Art digitaler Absender, der klar macht, dass es ein autorisierter Film ist. Es muss ja nicht immer gleich so aufdringlich sein wie bei Jack Nicholson und seiner Unterstützung für Hillary Clinton.
Kann so ein Art digitaler Kennung überhaupt massenkompatibel funktionieren? Wäre doch vielleicht ein schönes Business-Modell, so eine Aufgabe für Unternehmen zu übernehmen?
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