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Spießer Alfons: Fucking Tree!

14. März 2008
von

Also, liebe Freunde der Werbung, die Geschichte, die Alfons Euch hier erzählt, ist genauso kurz wie abschreckend. Es ist die Geschichte von einem Plagiartdirektor. Dieser Mann saß in einer Werbeagentur und dachte nur an eines und das gleich dreifach: Sex! Sex! Sex! Den wollte er hYahoo.jpgaben und natürlich mit einer Frau. Deshalb guckte er bei Yahoo! Dating nach einer sich bietenden Möglichkeit. Und er fand dort eine Frau, die total verknallt war. Allerdings in einen Baumstamm — siehe die Abbildung!

Mit anderen Worten: Diese Frau wollte offensichtlich auf einen grünen Zweig kommen, war aber völlig auf dem Holzweg. Woraufhin der Plagiartdirektor zur Flasche griff: Bit Passion. Und nach acht weiteren Pullen sah er plötzlich eine andere Frau, und zwar an der Flasche hängen — siehe die Abbildung!

Bit_1.jpgUnd die Frau fragte den den Plagiartdirektor: „Spürst du die Lust?“ Der Mann nickte, trat in seine Latschen von Timberland und ging in den Wald. Dort nahm er sich lustvoll einen Baumstamm vor, genauso, wie es die Frau von Yahoo! Dating getan hat — siehe die Abbildung!

Und nun steckt der Plagiartdirektor mit seiner Wurzel in einem Astloch fest und macht die schmerzhafte Erfahrung: „Meine Wurzel steckt in Mutter Natur.“Timberland_1.jpg

Was das mit Werbung zu tun hat, wollt Ihr wissen? Alfons hat keinen blassen Schimmer. Und wer dem Spießer diese Geschichte nicht abnimmt, der vergleiche die drei Bilder miteinander und werde eines Besseren Schlechteren belehrt!

Fazit: “Make it better!”

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Fucking Tree! ”

  1. Vroni am 14. März 2008 um 23:15 Uhr

    Plagiatrieren^^ will hat gelernt sein, sonst wird’s Placque.
    Es langt nicht, wenn Holzköpfe einfach das geklaute Bild nehmen, wenn ihre Headlines dazu mau sind.
    Bei dem “Vorbild” Yahoo passen Text und Bild genial, obwohl auch arg “Neger vor Hütte” mitkalauert.

  2. Mart am 14. März 2008 um 23:26 Uhr

    Naja, die Aussagen dahinter sind immerhin verschieden. Finde ich jetzt nicht so schlimm – zumindest so lange der ADC nicht auf die Idee kommt, irgendwelchen Quatsch dafür zu verteilen.
    Ist halt Werbung.

    Mich persönlich nervt zB. die grundlegende absolute Hirnrissigkeit der Reklame von Fererro und der Metrogruppe deutlich mehr als irgendwelche wahrscheinlich auch noch zufälligen Plagiate.

  3. Vroni am 15. März 2008 um 12:03 Uhr

    Also mich nerven unintelligente Headlines und redundante Text-Bildbezüge gewaltig. Weil dann der ganze Kram, Text udn Bild nicht mehr zusammen passt und eine gute Pointe vertan wurde. Für vertane Pointen und oberfächlichen Dummschnack stattdessen sollten Werber in der Hölle schmoren. Da mag das geklaute Bild dazu noch so “ungewöhnlich” sein, wie es will.

    Natürlich fällt das niemandem mehr recht auf, so wie Plagiate auch den meisten wurscht sind, da gebe ich dir Recht. Sind doch die meisten Mediennutzer “visuell” orientiert und nehmen Text dazu auch mit 100 Punkt kaum mehr wahr, wenn eine Lady hinterm Baum auf eindeutige Weise rumkraxelt.

    * * *
    Selbstredend, dass Ferrero oder Metro bei Menschen, die nicht saublöd von der Seite angeschnackt werden wollen, rumnerven. Man muss sich jedoch die Frage stellten, warum wählen diese Unternehmen denn den Nervweg absolut platter, verlogener oder krawalliger Nummern. Weil es klappt!

    Schauen wir uns mal den durchschnittlichen IQ der Bevölkerung an, er ist um die 100. Um die 34 % haben einen um die 85 (“Hauptschule”). Nur um die 13% haben einen IQ um 115-120.

    Was wir da also hier besprechen, ist versnobtes Mensatum, das den Normalo null interessiert :-) Nun zum Wetter.

  4. Chat Atkins am 15. März 2008 um 15:58 Uhr

    Wenigstens weiß ich jetzt, wie die kleinen Astlöcher entstehen …

  5. Dierk am 16. März 2008 um 10:00 Uhr

    Vroni, der durchschnittliche IQ ist als ’100′ definiert. Somit sollte der durchschnittliche IQ einer [Gesamt-]Bevölkerung selbstredend recht genau bei 100 liegen – schon weil IQ-Wert und -Tests nicht zwischen verschiedenen [Groß-]Gruppen austauschbar oder auch nur vergleichbar sind.

    Ansonsten hats Du vollkommen recht, die sprichwörtliche Waschmittelwerbung funktiniert gerade da, wo Werbung wirken soll. Also bei Erinnerung, Abverkauf und schmutziger Wäsche.

    Wirklich lustig, ja witzig, ist ohnehin nur der fest in der Natur verwurzelte Segeltuchschuhträger, der Yahoo ist ein wenig albern [aber eben nicht richtig albern] und die Bierflasche – ein Motiv, das ich irgendwo schon mal fast genauso gesehen habe, möglicherweise auf dem Album-Cover einer üblen Heavy Metal Band oder auf dem Oberarm eines netten Motorradrockers – ist lächerlich. Das Sujet sieht nach Tabledance-Schuppen aus, wirkt dabei aber verlogen und billig.

    Bei genauererr Betrachtung lässt sich festhalten: Die Werber, die dafür verantwortlich sind, sehen sich als Bonvivants, rebellische Avantgardisten, deren Revolution in Reeperbahntrips und Rotverstößen besteht. Eben die läppischste Art Spießbürger.

ivw