Spießer Alfons: Werbung aus dem Land des Lächelns
Wenn Ihr Lust habt, liebe Freunde der Werbung, dann holt Ihr Euch eine chinesische Zeitung, geht damit in Eure Sparkasse und bittet den Kundenberater, dass er Euch doch bitte mal den Leitartikel vorlesen möchte — siehe die Anzeige!
Falls der Mann ins Stottern kommt, dann sagt Ihr freundlich zu ihm: “thién wo ti piku!” Er wird dann genauso lächeln wie die Chinesen, wenn sie etwas nicht verstehen. Und das ist auch gut so. Schließlich habt ihr soeben ein Wort aus der klassischen deutschen Literatur in unverblümt moderner chinesischer Sprache gesprochen.












Das lustige an der Werbung ist ausserdem die Tatsache, dass wenn die Autoren dieses Meisterwerks an die Olympischen Spiele in Beijin gedachten, dann haben sie etwas daneben designt.
Der smarte Kundenberater hält nämlich in seinen Händen eine japanische Zeitung.
@ Merzmensch
Vielen Dank für den sachdienlichen Hinweis! Das gibt dem Spießer die Gelegenheit, darauf hinzuweisen: Wenn jemand mit einer japanischen Zeitung zu seinem Sparkassen-Kundenberater geht, dann heißt das literarische Wort in volkstümlicher Übersetzung: “”watàkschi no schiri wo o neburi nasàl!”
Die Sparkasse könnte ja hübsche Wandermönche als Spardosen verticken, dann hätten sie noch mehr Bezug auf China… Man denke da an eine große Öffnung am Kopf oder im Rücken…