Spießer Alfons: Der Irrgarten von Google
Ein Verleger aus Bayern möchte für einen Zitate-Kalender bei Google werben. Das funktioniert aber nicht, wenn im Werbetext ein Superlativ vorkommt. Wie zum Beispiel „Die besten Zitate“. Der potentielle Google-Werbekunde hört von einem Computer in Irland, welches offenbar ein irrer Computer ist, dass sein Werbetext erst frei geschaltet wird, wenn der Superlativ eliminiert ist. Und wenn die Freischaltung dann erfolgt, erscheint dieser hübsche Wortbeitrag:
Willkommen bei Google AdWords!Klicken Sie auf den folgenden Link, um Ihre E-Mail-Adresse zu bestätigen und Ihre Anzeigen zu aktivieren:
https://www.google.com/accounts/VE?service=adwords&cd=DE&hl=de-DE&c=CMWNtI_s
toz_BhCA5MPzoPWhnwU
Hiermit sollten Sie direkt zur E-Mail-Bestätigungsseite von AdWords gelangen. Anderenfalls kopieren Sie bitte die vollständige URL in das Adressfeld Ihres Browsers und drücken Sie die Eingabetaste auf Ihrer Tastatur.
Im Anschluss an die Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse melden Sie sich unter https://adwords.google.de in Ihrem Konto an. Folgen Sie dort den Anleitungenzum Eingeben Ihrer Zahlungsinformationen. Der Zeitpunkt der Aktivierung Ihrer Anzeigen hängt von der von Ihnen gewählten Zahlungsmethode ab. Je nach Standort und Währung werden verschiedene Zahlungsoptionen angeboten. Informationen zu den verschiedenen Zahlungsoptionen erhalten Sie unter https://adwords.google.com/select/AfpoFinder?hl=de.
vielen Dank, dass Sie sich für AdWords entschieden haben. Wir freuen uns, Ihnen die effektivsten Werbemöglichkeiten bieten zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Google AdWords Team
Spießiger Nachsatz: “Die effektivsten Werbemöglichkeiten”…? Klingt das nicht wie ein Superlativ…? Außerdem: Wenn das Web-2.0-Business so kompliziert ist wie auf der Behörde, wo man einen „Antrag für den Antrag eines Antragsformulars“ (Reinhard Mey) benötigt, dann hat Print noch erhebliche Chancen!



















Google ist für die meistesten Werbenden auch die besteste Werbeplattform. Da lässt man sich am gernsten darauf ein, dass alles schlechter ist als Google. Zumindest, wenn man dort werben will. Aber sowas kann man auch am schnellsten mal überlesen haben.
In diesem Sinne gutestes Gelingen