HORIZONT.net HORIZONTjobs HORIZONTpeople HORIZONTstats

Spießer Alfons: Ist jeder seines Werbetexters Schmied…?

22. April 2008
von

Marian Prill ist Werbetexter. Und eigentlich könnte er mit sich und seiner Werbewelt zufrieden sein, denn Marian arbeitet in einer Agentur, wo der Job ihn befriedigt und der Erfolg ihm Recht gibt. Aber Marian, der Werbetexter, hat ständig ein Grummeln im Magen. Und zwar immer dann, wenn er sich an seinen Besuch der so genannten Texterschmiede in Hamburg erinnert.

Was Marian permanente Bauchschmerzen und leichte Übelkeit verursacht, sind seine Erfahrungen mit der Texterschmiede und den dortigen Dozenten. Darüber hat der Absolvent einen Kommentar geschrieben bei HORIZONT.NET — guckst Du hier bei Horizont: Und weil Spießer Alfons meint, dass off-the-record ein gutes Forum ist, wo viele andere, denen es ähnlich oder besser ergangen ist wie/als Marian, ihre Kommentare abgeben können, fordert er alle Betreffenden und Betroffenen dazu auf. Genauso natürlich auch die Schmiede von der Texterschmiede, die sich hoffentlich melden werden, da man sonst annehmen müsste, ihnen geht das, was Marian ihnen vorwirft, am Arsch vorbei.

Also: Was meint Ihr denn zu dem, was Marian schreibt…?

Beiträge verpasst: Abonnieren Sie alle Beiträge per RSS. Den Link für den Feed dazu finden Sie rechts in der Sidebar.

Off the record bei Twitter: off_the-record

Spießer Alfons bei Twitter: SpiesserAlfons

Facebook und Co: Teilen und aufbewahren Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • TwitThis
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • email
  • MisterWong
  • Y!GG

Ähnliche Artikel

Tags: , , , , ,

Kommentare zu “ Spießer Alfons: Ist jeder seines Werbetexters Schmied…? ”

  1. ramses101 am 22. April 2008 um 12:13 Uhr

    Zu meiner Zeit hat die Geschichte noch 6 Monate gedauert und das hat völlig ausgereicht. Ich bin schon der Meinung, dass man als Texterschmiedenpraktikant mehr lernt als man es ohne Texterschmiede tun würde – was aber nicht zwingend für die Texterschmiede spricht, sondern eher gegen die Praktikantenbetreuung und deren Textausbildung in den meisten Agenturen.

    Wo die Kohle hingeht, ist nach wie vor eine gute Frage und die Sache mit der Krankenversicherung eigentlich ein ziemlicher Hammer. Keine Ahnung, ob das bei mir noch nicht der Fall war, oder ob ich es einfach nicht gerafft habe.

  2. cedric am 22. April 2008 um 12:41 Uhr

    ich bin texter und kenne viele leute, die auf der texterschmiede waren. ich habe öfter gefragt, ob es sich gelohnt hat. die antwort von wirklich allen(!!!) lautete: man lernt kein bisschen texten, aber ne menge leute kennen. außerdem wurde bemängelt, dass jeder dozent immer nur kurz da ist – man arbeitet nicht wirklich länger an einer aufgabe. ich selbst war auf dem text-college in münchen (www.text-college.de) ich würde auch nicht behaupten, dass sie mir dort texten beigebracht haben – ein praktikum in einer sehr guten agentur ist einfach das wichtigste. trotzdem denke ich, es ist eine gute ergänzung zu einem praktikum. es dauerte damals knapp ein halbes jahr und man hatte einen dozenten für 2-3 wochen, bis der nächste kam. das hatte den vorteil, dass man gemeinsam etwas erarbeiten konnte. – allerdings hat man nicht von jedem dozenten viel gelernt. mein fazit: texterschulen kann man machen, wenn man das geld übrig hat. aber wer texter werden will und das talent hat, soll einfach ein praktikum in seiner lieblingsagentur machen und im notfall danach noch ein zweites in ner anderen agentur. wer dann nicht genügend gutes zeug für ne juniorenstelle beisammen hat, solle es eh bleiben lassen.

  3. cedric am 22. April 2008 um 12:49 Uhr

    habe jetzt mal marians kommentar gelesen. kann dazu nur sagen, dass ich von mehreren studenten der texterschmiede recht unsympathische geschichten über den leiter gehört habe. also pädagogisch haben die dort sicherlich nichts drauf, aber müssen sie das als (harte) werbeschmiede?

  4. cedric am 22. April 2008 um 12:53 Uhr

    hier noch ganz interessanter auszug aus dem blog dieses marian (http://texterschmiede.blog.de/):

    Die Texterschmiede trickst.
    von TexterschmiedeMarian @ 2007-10-16 – 14:50:05
    —– Dieser Kommentar wurde gesperrt und wird gegenwärtig von der Staatsanwaltschaft überprüft. —–

    Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und bedarf keiner Unterschrift.

  5. Chris am 22. April 2008 um 13:34 Uhr

    Marian, Mario, Mariam? ;)

    Was mich wundert: für einen “Texter” schreibt Marian einen ziemlich holprigen Kommentar. Das liest sich gar nicht so glattgebügelt, wie man’s erwartet. Oder trägt da gar die Texterschmiede (zu der ich keine Meinung habe, weil ich sie nicht kenne) mit ihrer kritisierten schlechten Ausbildung Schuld?

    Ohne Mario jetzt die Schuld für seine Misere in die Schuhe schieben zu wollen: aber als aufgeweckter begeisterungsfähiger Interessent informier ich mich doch auch mal vorab, solche krummen Sachen wie die KV sollten da schon im Kleingedruckten stehen, oder?

    Anmerkung Spießer Alfons

    Danke für den Hinweis – Druckfehler beseitigt! ;)

  6. Sachar am 22. April 2008 um 13:41 Uhr

    Da ich kein Werbetexter bin, kann ich nicht behaupten, ob das, was Marian schreibt, stimmt.

    Aber: Auch ich habe an einer privaten Einrichtung studiert, die bei weitem nicht das hielt, was sie versprach. Und trotzdem hat mein Abschlussjahrgang fast durch die Bank gute Jobs bekommen. Weil wir uns gequält haben für gute Praktika, gute Noten und gegen teilweise schlechte Dozenten.

    Ein Abschluss mit der Note 3,7, wie Marian ihn erreicht hat, ist nun mal nicht die beste Empfehlung.

  7. Thomas am 22. April 2008 um 13:48 Uhr

    Zum kritisierten Schreibstil. Ich empfinde den ganz normalen, “runter geschriebenen” Stil um einiges angenehmer zu lesen, als so ein durchgetextetes Ding voller Raffinessen. Endlich mal ein Texter, der sich nicht dazu verpflichtet fühlt, sich und seinen Job in einem Kommentar selbst zu inszenieren.

    Zur Texterschmiede. Kann ich nix zu sagen, war selbst nicht da. Hab aber wenig Gegenteiliges gehört, von dem was Marian beschreibt. Größter Pluspunkt soll sein, dass man innerhalb eines Jahres echt viele Leute kennt. Ich finde aber, das kann ich auch wenn man ein Jahr lang auf Werberpartys geht.

  8. cedric am 22. April 2008 um 13:59 Uhr

    sein schreibstil sagt nichts über seine texterqualitäten aus. wer gut schreiben kann, kann nicht unbedingt gut texten. und umgekehrt. außerdem können viele gute texter gar nicht schön schreiben (abgesehen von headlines) haben dafür viele gute ideen, was viel wichtiger ist.

    @sachar

    noten interessieren kreative in den agenturen nicht. genauso wenig zeugnisse oder irgendwelchen abschlüsse. einzig allein die mappe oder der copytest entscheidet. in meinem tc-jahrgang sind die jungs und mädels mit damals den schlechtesten noten heute am erfolgreichsten. ich glaube wer am anfang alles richtig macht und nie aneckt, ist kein guter texter. sondern einfach nur langweilig.

  9. cedric am 22. April 2008 um 14:01 Uhr

    und @ chris

    die jungs, die die “glattgebügelten” ellenlangen copys schreiben, haben einen anderen job. sie sind literaturtexter.

  10. ramses101 am 22. April 2008 um 14:25 Uhr

    Aber dass man nun gar nichts da lernen würde, ist auch Tinnef. Der Texter wird an der Texterschmiede halt eher als “Ideenhaber” denn als Schreiber gesehen (jedenfalls war das früher so). Also: Je visueller die Ideen, desto besser.

    Wer allerdings “Hey Whipple”, “Cutting Edge Advertising” oder Machwerke ähnlicher Flughöhe hinter sich hat, der wird in der Tat nicht viel Neues an der Texterschmiede lernen.

  11. Frau Kolossa am 22. April 2008 um 14:53 Uhr

    WTF! Seems to be a students work. Stop doing that.

  12. Chris am 22. April 2008 um 15:00 Uhr

    Mag alles sein – Job ist Job und das ist eben nur (s)ein Kommentar.
    “Glattgebügelt” war auch die falsche Bezeichnung. Das war eine Momentaufnahme seiner Gefühlswelt, er war und ist sauer, von daher ist meine Kritik am Stil gegessen.

    Ich bleibe jedoch bei meiner zweiten Aussage: er und viele andere hätten sich vorher informieren können.

    Vielleicht kann mir als Nicht-Hamburger mal jemand erklären, wie sich diese Schmiede trotz eines offensichtlich schlechten Rufs dennoch hält? Oder geht’s in den größeren Agenturen HHs gar nicht ohne mal da gewesen zu sein?

  13. M. am 22. April 2008 um 15:02 Uhr

    @ Cedric: “außerdem können viele gute texter gar nicht schön schreiben (abgesehen von headlines) haben dafür viele gute ideen, was viel wichtiger ist.”

    … naja, ob man solche Texter dann GUTE Texter nennen mag… Ansichtssache. Mein Berufsverständnis sagt nach wie vor, dass zum Texten beides gehört: Ideen und Handwerk. Wer das Handwerk nicht beherrscht, beherrscht m.M. seinen Job nicht.

  14. cedric am 22. April 2008 um 15:06 Uhr

    @M

    da hast du recht. aber ich habe ja auch geschrieben “schön schreiben” und nicht texten. ich finde da gibt es einen gravierenden unterschied.

  15. cedric am 22. April 2008 um 15:09 Uhr

    @chris

    es ist halt die einzig ernstzunehmen große schule für texter. noch dazu in der hauptstadt der deutschen werbung. es gibt kaum texternachwuchs, da ist man dankbar. außerdem sind die absolventen oft gut. die frage ist, ob sie ohne schmiede mit den beiden praktika nicht genauso gut wären? ich glaube ja. und auf deine frage, ein absolutes nein! es geht auch ohne texterschmiede.
    oh sorry, beinahe hätte ich die miami ad europe vergessen. die gibt es ja auch noch…

  16. M. am 22. April 2008 um 15:10 Uhr

    Na gut, wenn du mit “schön schreiben” tatsächlich nur “schön schreiben” meinst – das muss kein Texter der Welt können. Auch keine “Literaturtexter”, wobei man darauf hinweisen muss: eine solche strikte Unterscheidung (Texter / Literatur-Schreiber) hast du in den wenigsten Agenturen. Ist mir jedenfalls bislang so gut wie gar nicht untergekommen.

  17. M. am 22. April 2008 um 15:12 Uhr

    … und dann gibt es auch noch den Studiengang GWK an der UdK Berlin. Wo man das Hauptfach Text belegen und jede Menge Praxisseminare bei Texter-Größen absolvieren kann.

  18. Frau Kolossa am 22. April 2008 um 15:20 Uhr

    After all, WTF. I mean, where’s the idea. It’s peoples business. But not talented ones. Yesterday, I saw a beautiful girl in the bathroom. A blond one doing her hair. But not succeeded. Looked ridiculous. But still nice. Anyway, stop posting your ideas. This is lame.

  19. Peter am 22. April 2008 um 15:25 Uhr

    @ Frau Kolossa – do you speak English?

  20. Dierk am 22. April 2008 um 15:31 Uhr

    Cedric, lassen wir einmal dahingetsellt, ob ein Texter nur Ideen haben muss oder doch auch mit dem seinem Job den Namen gebenden Werkzeug umgehen können sollte. Zumindest aber erwarte ich, schlicht aus Gründen der Lesbarkeit, von einem Texter, das Hin-und-wieder-Einstreuen von Großbuchstaben. Am besten natürlich dort, wo sie angebracht sind.

    Ach, ich kann’s doch nicht lassen: Selbstverständlich muss ein Texter schreiben können, neben grauslich auch schön. Ideen kann jeder haben, dafür braucht niemand groß Geld auszugeben. Aus diesen Ideen dann aber etwas zu machen, z.B. ein tragfähiges Konzept und runde Texte, die überzeugen [nämlich den Adressaten], darin liegt die Werbekunst.

  21. cedric am 22. April 2008 um 15:46 Uhr

    er sollte texten können. damit meine ich perfekte copys schreiben.
    er muss aber nichts längeres schreiben. keine ellenlangen broschüren und keine bücher. und das mit dem großbuchstabenignorieren, das gönn ich mir, dierk.
    das darf man auch im internet. über mein texterhandwerk mach ich mir auch keine sorgen. das belegen awards und denen vertrau ich im zweifel mehr als dierk. aber zu deinem satz: “Ideen kann jeder haben, dafür braucht niemand groß Geld auszugeben” habe ich noch etwas zu sagen:

    warum kann ich dir dann jede menge freier konzeptionstexter zeigen, die nichts als grobe ideen produzieren und dafür von den besten agenturen bis zu 1200 euro pro tag bekommen? ausarbeiten kann jeder, große ideen entwickeln nicht!

  22. Peter am 22. April 2008 um 15:54 Uhr

    @ cedric – waaas, nur 1200 Euro?! Für Ideen, die den Markt bewegen? Für 1200 Kröten schreibe ich höchstens einen Blindtext – den allerdings in Versalien, damit ich keine Probleme mit großen Buchstaben bekomme ;) Außerdem heißt es Edward und nicht Award.

  23. Chris am 22. April 2008 um 15:58 Uhr

    @cedric

    Über das, was du schreibst, kann man ewig und vermutlich ergebnislos diskutieren, aber das hier:

    “ausarbeiten kann jeder, große ideen entwickeln nicht!”

    ist ganz einfach falsch und sollte dir aus deinem awardgeschwängerten Alltag auch anders bekannt sein: ich behaupte, dass 90 % aller großen Ideen durch eine miese Ausarbeitung zu ganz lächerlichen Aktionen verkommen. Denn das erfordert Konsequenz, und die fehlt leider oft.

  24. cedric am 22. April 2008 um 16:00 Uhr

    ok, da geb ich dir recht. das sollte trotzdem das kleinere problem sein. wobei man dort nicht nur einen brauchbaren kunen benötigt, sondern auch auf kompetente artis, art-buyer, fff-leute usw. zählen muss.

  25. M. am 22. April 2008 um 16:07 Uhr

    Cedric, hättest du auch mal in einer kleineren Kreativ-Agentur gearbeitet, wüsstest du, dass du auch als Haupt-Ideen-Lieferant durchaus mal für das Longcopy-Texten verantwortlich sein kannst. Und es deshalb zumindest sicher beherrschen solltest.

    “Ausarbeiten kann jeder”? Du glaubst tatsächlich, dass JEDER in der Lage ist, Texte anzufertigen, die mit jedem Satz, jedem Wort überzeugen? Nicht im Ernst, oder? Solche Annahmen kenne ich eigentlich nur von ignoranten Kunden, die Textern ihre Kompetenz mit genau diesem “Argument” abzusprechen versuchen…

  26. ramses101 am 22. April 2008 um 16:15 Uhr

    Alles, was man lernen kann, kann jeder können. Theoretisch. Ideen zu haben, kann man ebenso lernen, wie das Texten. Und letzteres findet an der Texterschmiede dann tatsächlich eher wenig statt. Um mal wieder den Schlenker zum (m.E.) interessanteren Thema zu bekommen ;)

  27. jonas am 22. April 2008 um 16:31 Uhr

    wer kreativ ist und ein talent zum schreiben hat, kann sich die zeit und das geld für die texterschmiede locker sparen. fast jede agentur nimmt gute textpraktikanten mit kusshand. wofür gibt’s copytests? ich habe mich vor zehn jahren mit einer außergewöhnlichen bewerbung bei 20 agenturen beworben — und konnte mir meine praktikumsstelle aussuchen. durch den sprung ins kalte wasser habe ich sehr schnell sehr viel gelernt bzw. lernen müssen.

    fazit: ich bin froh, die texterschmiede umgangen zu haben und denke, das kann jeder andere, der ein bisschen auf dem kasten hat, auch. das, worauf es in der werbung ankommt, lernt man ganz automatisch.

  28. cedric am 22. April 2008 um 17:42 Uhr

    ich hab mal in einer kleinen krartivagentur gearbeitet und dort so etwas gemacht. die würden aber auch den anderen typ texter mit kusshand nehmen.

  29. cedric am 22. April 2008 um 18:12 Uhr

    ja, genau, es war eine krartivagentur. in mchünen.

  30. Morn am 22. April 2008 um 18:19 Uhr

    Dass sich die Branche kompetenten Nachwuchs ranzüchtet und nahezu jede namhafte Agentur die Texterschmiede mit renommierten Dozenten unterstützt, ist ja an sich gut und ein gutes Zeichen für die Schmiede.
    Das Problem: in der Werbung wird gerne geflunkert und kokettiert. So auch in Hammerbrook.
    Was man sicher sagen kann: aus vielen Absolventen der TS ist was geworden, sie haben direkten beruflichen Anschluss gefunden – wie versprochen.
    Lernt man an der Texterschmiede das Texten oder ein guter Werber zu sein, zu werden? Ganz klar: nein.
    Die Praktika in den Agenturen sind deutlich fruchtbarer und sinnvoller – und ein Praktikum gibt’s mit ein wenig Engagement gratis.
    Ich empfand die Schmiede als unsympathisch und eher als unkreativ. Der Wahn dort eine Kaderschmiede zu etablieren, erzeugt unsinnigen, unrealistischen Druck auf die Studenten. Druck ist gut. Freiraum für Ideen und Luft für Gedanken sind besser.
    Der Lerneffekt selbst tendierte an der TS imo gegen null.
    Das einzig Wertvolle (und so wird es auch heute noch sein) waren die Kontakte, die man knüpfen konnte und das Praktikum per Freieinweisung.
    Zur Führungscrew in Hammerbrook: Es gibt definitv sympathischere Zeitgenossen. Dr. D. und Co möchte ich in diesem und in den nächsten fünf Leben nicht noch einmal begegnen. 6 Monate haben gereicht.

  31. Marian Prill am 22. April 2008 um 19:00 Uhr

    Weil ich der Meinung bin, dass es fair zugehen muss, habe ich der Texterschmiede den Link rübergeschickt. Denn ich mag es auch nicht, wenn hinter meinem Rücken gesprochen wird.

    Hier nun die Antwort aus der Texterschmiede:

    “Menschlich enttäuschend. War aber zu erwarten.”

  32. Morn am 22. April 2008 um 19:59 Uhr

    Die Geister der Vergangenheit.
    Bei allem Respekt vor der Leistung, dem Anspruch und der Leidenschaft der Schmiede-Macher:
    Ich habe (glücklicherweise) keine Ahnung, was in deinem Fall tatsächlich abgegangen ist.
    Komisch ist irgendwie, dass es scheinbar in jedem Jahrgang Rebellionen gegen die Schmiede-Obrigkeit gab und diverse Live-Acts in Form von armseligsten Mobbing und andere Dubiositäten zu begutachten waren.
    “Menschlich enttäuschend” eben, die Texterschmiede. Nichts anderes aber sollte man erwarten.

  33. cedric am 22. April 2008 um 20:07 Uhr

    das stimmt. habe von mehreren (sympathischen) textern verschiedenster jahrgänge fiese geschichten gehört. vor allem immer einen namen, den ich hier natürlich nicht hinschreiben möchte…

  34. Fabian am 22. April 2008 um 21:27 Uhr

    Wahnsinn, jetzt reagieren schon die ersten Agenturen darauf:
    http://www.frau-kolossa.de

  35. Peter am 22. April 2008 um 21:57 Uhr

    @ Fabian

    Ist Frau Kolossa ein Callgirl-Ring? Oder wie meint die das mit der “zarten Scheide”? Und außerdem: Wieso steht dort nicht, wo die das Thema gefunden haben, nämlich hier? Sehr geheimnisvoll!

  36. Spießer Alfons am 22. April 2008 um 22:18 Uhr

    Die Antwort der Texterschmiede erscheint mir etwas dünne. Könnte man vielleicht etwas fundierter Stellung beziehen zu den Vorwürfen? Wieso ist man “menschlich enttäuscht”, weil die Erwartungen erfüllt wurden? Oder ist diese Stellungnahme nur ein Fake…?

  37. M. am 23. April 2008 um 01:21 Uhr

    @Fabian: Teil des Dings, oder echt zu blind? “Frau Kolossa” sind zwei freie Texter, die zwecks Aufmerksamkeit ihre eigene Fiktiv-Agentur gegründet haben. Und tolle Kommentare, Links, Artikel posten. Virale Scheiße, verdammt. Und scheint ja tatsächlich immer noch zu wirken…

    Ach blöd, ich wirke selber mit. Natürlich bist du Teil des Dings. Eigentlich ja schon viel zu platt. Aber wenn die Meta-Ebene mit der Meta-Ebene wedelt… was sind wir alle 2.3

  38. LM Pelz von Pelzenstein am 23. April 2008 um 02:00 Uhr

    Ich bitte doch eindringlich, hier nicht so viel Kuduro zu verbreiten! Natürlich sind das Rockenrollduo, dass Sie meinen, keineswegs frei. Sie haben bis dato bei Frau Kolossa/Maedle geschafft und sind jetzt mit der Gründung unseres Büros in Berlin, Frau Kolossa/Kleene, beauftragt. Vergessen Sie nicht die anderen Mitarbeiter, die Tag für Tag damit beschäftigt sind, die exzellente Kreation zu bewerkstelligen, für die die Frau Kolossa Werbeagentur bürgt.
    Herzlichst
    Ihr Pelz von Pelzenstein
    LM bei Frau Kolossa/Perle

  39. Chris am 23. April 2008 um 09:55 Uhr

    These: Marian, seine Kritik an der Texterschmiede, deren Reaktion hier – alles “virale Scheiße”.

    “texterschmiede.blog.de” mit einem einzigen, aber dafür umso witzigeren Kommentar… ich bitte euch.

    Marian P. ist heute lt. google bei BBDO Düsseldorf, einer Partneragentur der Texterschmiede. Die stecken also Geld in eine Einrichtung, die ihre eigenen Angestellten als völlig überflüssig empfinden?

    Peter Zwegat würde sagen: “Mannmannmann….”

  40. ramses101 am 23. April 2008 um 10:00 Uhr

    Die Antwort der Texterschmiede ist so typisch wie nur etwas typisch sein kann. Einfach mal auf beleidigte Leberwurst machen. Arm.

    Nochmal zur KV: In meinem Studienbuch von damals steht nichts darüber, dass die Agentur davon befreit wäre. Und bei Licht betrachtet kommt mir das auch eher spanisch vor. Ist das arbeitsrechtlich überhaupt haltbar, dass ein Verein (!), der Praktikanten vermittelt ein Unternehmen davon befreien kann, Versicherungsbeiträge zu zahlen?

  41. Peter am 23. April 2008 um 10:05 Uhr

    @ Chris – Du nimmst Dir die Freiheit der eigenen Meinung und Marian darf das nicht?

  42. Chris am 23. April 2008 um 10:17 Uhr

    @Peter:

    Wo sag ich das denn?

  43. Peter am 23. April 2008 um 10:21 Uhr

    @ Chris – habe ich es nicht richtig verstanden, dass Du Marian tadelst wegen seiner Meinung zur Texterschmiede, weil Marian in einer Agentur arbeitet, die Geld in die Schmiede steckt?

  44. Torben am 23. April 2008 um 10:34 Uhr

    hallo marian,

    du erinnerst dich sicher an mich. ich saß mit dir ein jahr lang in der so genannten texterschmiede. dass du diese wütend verlassen hast, ist wirklich schade. denn du hättest einiges mehr mitnehmen können, als nur die wut auf die stets engagierte crew der schmiede und verachtung für einige dozenten.

    die schmiede hätte dich gut auf die werbung vorbereitet. vielleicht hätte sie dir nicht das texten beigebracht, wie ja oben diskutiert wird. aber eines hättest du ganz sicher gelernt. dass nämlich dieses geschäft ein verfluchtes people’s business ist. und dass man es in der werbung nicht weit schafft, wenn man auf seinem weg leichen im keller sammelt.

    du bist ein netter kerl. und manchmal auch ein cleverer. was du nicht kannst, und das ist dir durchaus bewusst, ist diese cleverness auf deinen alltag in der werbung zu übertragen. in einem geschäft, in dem millionen-etats durch kontakte vergeben werden, sollte man zwei dinge können: mächtig auf die scheiße hauen, wenn es nötig ist. und einfach mal die fresse halten, wenn es nötig ist. du kannst ersteres und das ziemlich gut. du machst marke. die marke marian prill. aber du bist dabei wie schon in alten schmieden-zeiten nicht sonderlich clever.

    du suchst verbündete auf deinem kampf gegen die windmühlen der deutschen werbung. dabei kann jeder auf der texterschmiede etwas lernen. die texterschmiede ist wie das leben in einer agentur. nicht jeder tag lohnt sich und nicht jeder tag macht spaß. trotzdem kann man, wenn man clever genug ist, eine menge spaß dabei haben. wenn man nicht alles so ernst nimmt. und das solltest du dich insgesamt fragen: nimmst du dieses ganze zeug nicht etwas zu ernst?

    die schmiede wird weiterhin gute und mittelmäßige texter ausbilden. und jeder von ihnen wird immer die chance haben, sofort zu kündigen, wenn ihm danach ist. die chance hattest du auch. obwohl ich fand, dass die vorlesungen durch deine anwesenheit meist interessanter wurden. du solltest hier kein sektenausteigerforum und den guten alten alfons bedienen, sondern deine zeit lieber für gute ideen verschwenden. und die hattest du doch damals schon.

    liebe grüße nach düsseldorf,

    torben von OTTENBAUR

  45. Chris am 23. April 2008 um 10:36 Uhr

    @Peter:

    Nein, das war anders gemeint: die Aktion, die Reaktion und das Drumherum ergibt für mich wenig Sinn. Was ist real, was ist fake?

    Die Meinung, sollt er sie verfasst haben, steht ihm zu, egal wo er arbeitet.

    Vielleicht bin ich aber auch einfach schon zu sehr geschädigt von diversen viralen Aktionen ;)

  46. Gabriela am 23. April 2008 um 10:38 Uhr

    Ich finde es ein wenig verwunderlich, dass Marian ein höchst privates Feedback, das ich ihm auf seine Kontaktanfrage in XING gegeben habe (wo ich primär in meiner Funktion als Coach und nicht als freie Texterschmiede-Mitarbeiterin auftrete) hier als offizielles Texterschmiede-Statement präsentiert.

  47. Peter am 23. April 2008 um 10:47 Uhr

    @ Chris – ich hatte auch im ersten Moment gedacht, es handele sich hier womöglich um eine virale Kampagne der Texterschmiede. Aber dafür sind die Vorwürfe von Marian einfach zu heftig. Und er steht ja mit Namen dahinter, den man bei BBDO wiederfindet.

  48. jäki am 23. April 2008 um 11:35 Uhr

    @ torben: danke! der einzige kommentar mit mehrwert hier.

  49. Marian Prill am 23. April 2008 um 11:43 Uhr

    Hallo Torben,

    wie könnte ich dich vergessen? Du hast mir doch vor 9 Tagen noch beim ADC stolz deinen bronzenen Nagel präsentiert. Gleich nachdem du mir erzähltest, dass Scholz and Friends dich und deinen Partner aus BBDO Stuttgart rausgekauft hat. Hast du das schon vergessen? Und hast du deine eigenen Ungezogenheiten gegen die Texterschmiede vergessen? Wie dem auch sei. Du hast völlig Recht. Ich kann meine Fresse einfach nicht halten. Aber ich habe auch keine Lust meine Fresse zu halten. Denn ich möchte Dinge verändern. Zum Positiven. Ich habe an unsere Nachfolger gedacht. All die Leute, die Werber werden wollen, wie wir es einst wollten. Diesen Menschen wollte ich einfach nur meine Meinung sagen. Was sie draus machen ist ihre Sache. Wie gesagt, ich glaube, dass man auch ohne Schmiede erfolgreich werden kann. Ich würde nicht mehr bei der Texterschmiede antreten. Aber ich würde wieder eine (Praktikums-)Ausbildung bei kempertrautmann und bei Baader Hermes machen. Das kombinierte Wissen aus beiden Agenturen macht mich heute aus. Dafür bin ich sehr dankbar. Und mittlerweile verwirkliche ich mich selbst bei BBDO. Was will ich also mehr? Alles läuft bestens für mich. Scheinbar bin ich mit meinem Lebensmotto auf dem richtigen Weg: „Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt an die Quelle.“

  50. Peter am 23. April 2008 um 11:45 Uhr

    @ jäki – stimmt: in deinem Kommentar ist kein Mehrwert *grins*

  51. Sachar am 23. April 2008 um 11:46 Uhr

    “Du hast mir doch vor 9 Tagen noch beim ADC stolz deinen bronzenen Nagel präsentiert. Gleich nachdem du mir erzähltest, dass Scholz and Friends dich und deinen Partner aus BBDO Stuttgart rausgekauft hat.”

    Was soll denn der Satz hier? Der erfolgreiche Versuch, sich selbst zu dikreditieren?

  52. Peter am 23. April 2008 um 11:49 Uhr

    @ Marian, als Werbetexter solltest Du aber den Unterscheid zwischen “scheinbar” und “anscheinend” kennen. Du sagst nämlich das Gegenteil von dem, was Du vermutlich sagen willst mit dem Strom und der Quelle. ;)

  53. malik am 23. April 2008 um 12:45 Uhr

    Ich habe ja lange überlegt, ob ich da was beitragen möchte. Im allgemeinen Heiratswahn – ja, ich will.
    Natürlich ist auch an der Texterschmiede nicht alles Gold, an der Ad School auch nicht, auch nicht beim ADC, D&AD, Cannes & Co.
    Die Schmiede ist ein Spiegel der Werbung – mal biste die dümmste Sau im Dorf, mal der Held und Chefs finden sich immer am geilsten.
    So ist – passt nicht? Nicht machen. Ganz einfach. Ich wage mal zu behaupten, weder Torben noch Georg noch ich und viele andere wären ohne die Schmiede jetzt im Job und bei einigen wäre es doch sehr schade.
    Bei anderen nicht – auch das ist immer so. Und dass Marian auch nur ansatzweise da wäre wo er jetzt ist – ähm nö, glaub ich nicht.
    Und rein finanziell ist der Spaß ein Schnäbble, wie die Jungs von der Mädle sagen würden, denn mit zwei Gehältern hat man das Geld wieder drin. Also immer ruhig Blut, auch wenn es immer arg frustrierte geben wird.

    Ach ja, das mit dem Strom und der Quelle, das hat der Marian schon ganz richtig formuliert.

  54. Fabian K. am 23. April 2008 um 12:46 Uhr

    Zum Sinn und Unsinn der Texterschmiede wurde hier jetzt viel gesagt, deswegen nur soviel: Ich war im selben Jahrgang und bin jetzt bei der Agentur mit dem großen Pferd. In meiner Bewerbungsmappe waren 2 oder 3 Arbeiten, die ich nicht in den Praktikumsagenturen, sondern in Hausarbeiten und Übungen der Texterschmiede gemacht habe.
    Zusammen mit mir haben noch 3 Leute aus dem selben Jahrgang angefangen, und unsere Personalerin meinte irgendwann zu mir, sie sei doch erstaunt, wie in einem Jahr so gute Mappen zustande gekommen sind.
    P.S.: Pelz von Pelzenstein kann ich auch nur zustimmen!

  55. Marian Prill am 23. April 2008 um 12:53 Uhr

    Peter stimmt. Danke für deine Verbesserung.

    ´@ Sachar: Warum diskrediere ich mich selbst? Verstehe ich nicht.

  56. Georg Baur am 23. April 2008 um 12:55 Uhr

    Hey Marian,

    kleine Frage: Was willst Du eigentlich verändern? Und an wen schreibst Du das alles hier?

    (Dass Du dank Texterschmiede mehr Geld bekommst, als andere Junior-Texter, hat Dir auf der Texterschmiede bestimmt niemand versprochen. Und dass man jedem das Texten beibringen kann, halte ich auch für ein Gerücht. Siehe: Dein Post.)

    Liebe Grüße
    Georg

  57. Adam Angel am 23. April 2008 um 13:09 Uhr

    Ich hab jetzt ja auch mal´n bissle überlegt, ob ich mein Löffelchen Senf dazugeben sollte. Die Antwort ist natürlich klar: Ja.
    Natürlich wird es immer unterschiedliche Meinungen über die Schmiede geben. So unterschiedlich, wie die “Studenten”. 40 Leute, von zarten 19 bis, zwar noch nicht abgewichsten aber vielleicht angewichsten, über 30 Jahren. Während die einen noch auf den Pausengong zum Pippimachen warten, weil sie´s so gewöhnt sind, sind die Älteren doch schon mit einigen Abwassern der Welt gewaschen. Heißt, es gibt einfach die unterschiedlichsten Erwartungshalteungen an die TS und die Inhalte der Vorlesungen. Wer einen Unterrichtsablauf à la Reinkommen-Hinsetzen-3 Stunden schreiben-Feierabend erwartet, wird auf die Nase fallen. Über 180 Dozenten, die allermeisten kommen nur einmal, da kann es keine Struktur wie in einer “Schule” geben. Vorteil: Man sieht mal alles und jeden. Nachteil: Kein roter Faden. Aber mal ehrlich, wer aus Hinteroberunterdorf nach HH kommt und vieles auf sich nimmt, um dieses Jahr realisieren zu können, sollte auch fähig sein, sich auf die TS und ihr System einzulassen. Natürlich war ich auch unheimlich gefrustet in den ersten paar Monaten. Aber das muss man ablegen, sonst kann es nichts werden.
    Fazit: Die Texterschmiede hat durchaus ihre Daseinsberechtigung. Allerdings könnte das System TS mit einigen unkomplizierten Verbesserungen noch wesentlich besser sein. Warum diese nicht durchgeführt werden, kann ich nicht nachvollziehen. Vermutlich liegt es an der Perspektive. Wer, voller stolz, in seinem selbstgebauten Haus sitzt, sieht nicht, wenn draußen der Putz bröckelt. Dazu müsste man rausgehen…

  58. Thomas am 23. April 2008 um 13:09 Uhr

    Nennt man TS-Absolventen wirklich “Studenten”? Angesichts des peinlichen Kleinkriegs wäre ich dann doch für “Schüler”.

  59. Thomas am 23. April 2008 um 13:15 Uhr
  60. Marian Prill am 23. April 2008 um 13:31 Uhr

    Ok Leute, 100 Kommentar schaffen wir doch, oder? Dann kann ich es für den KreativKader einreichen. Haut rein.

  61. cedric am 23. April 2008 um 13:40 Uhr

    hier haste einen mehr. aber was willst du da einreichen?

  62. Sarah am 23. April 2008 um 15:00 Uhr

    Ich belüge meinen Freund, wenn ich xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx*)

    *) Anmerkung admin:

    Kommentar gelöscht. Die Person hat vermutlich zuviel Charlotte Roche gelesen ;)

  63. Seb am 23. April 2008 um 16:37 Uhr

    Herrlich, dass der Nachwuchs schon schnell weiß, worum es in der großen und bunten Werbewelt geht:

    Öfters mal englisch reinhauen, gerne auch heisse Abkürzungen wie WTF. Ideen verkaufen aber vor allem, und das ist am wichtigsten, sich selbst, sei es auch als weibliche Pseudo-Agentur. Obenrum nett miteinander umgehen, aber unterm Rock treten. Und ganz wichtig: Nägel sammeln, das lässt Reklamebuzzen Schlange stehen und bringt Geld rein für den nächsten Ausflug zu American Apparel.

    Aber was intelligentes wurde ja auch gesagt:
    Statt hier rumzuhängen, könntet ihr ja auch für eure Kunden ein paar Ideen rauswerfen. Oder für den ADC. Was auch lieber ist.

  64. Oliver am 23. April 2008 um 22:17 Uhr

    Die Kiste hat sich ja jetzt auch mal beruhigt hier und die emotionale Spur verlassen. Wegen KV muss man aber mal am Ende klarstellen, dass natürlich jede Agentur dafür aufkommt – schleißlich ist man Vollzeit beschäftigt. Geht ja anders gar nicht. Sollte es Ausnahmen geben – liegt das nicht an der TS, sondern am individuellen Fall des Studenten. Weil – was weiß ich – Eltern privat versichert sind oder pipapo. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Texterschmiede absolut daran interessiert ist, dass jeder keine Schwierigkeiten oder Probleme bekommt. Die helfen und unterstützen, wo sie können.

    Im Übrigen: Marian, Du hattest – glaube ich – nicht angesprochen, dass Du ein Stipendium von der TS erhalten hattest. Also 6 oder 12 Monate kostenlos studieren durftest. Und last und least: wenn es die Mischung aus Kempertrautmann und Baader Hermes ist, die Dich heute als Jun. Texter ausmacht: Wäre noch die Frage, ob Du Dir diesen Mix denn auch alleine gegeben hättest.

    Sei’s drum. Du bist in einer guten Agentur. Alles wurde gut. Und wird noch besser.

  65. Marian Prill am 23. April 2008 um 22:45 Uhr

    Hi Oliver,

    doch ich habe geschrieben, dass ich als Einziger die 295 Euro nicht zahlen musste. Zur KV: Studenten müssen sich selbst krankenversichern. Für 60 Euro im Monat. Und weil ich “Student” der Texterschmiede war, muss ich jetzt an meine Krankenkasse nachzahlen. Das hat weder was mit Privatversicherung noch mit meinen Eltern zu tun.

  66. Oliver am 23. April 2008 um 23:49 Uhr

    Ok, das meinte ich aber auch. Die TS sagt ja klipp und klar, dass man zwei Praktika absolvieren muss. Und jedes Praktikum meint Vollzeit. Was heißt, dass man ca. 50/60 Euro zahlt und die Agentur die andere Hälfte – wenn man über 400,- verdient. Sonst zahlt die Agentur alles.

    Generell muss man eh in jedem Praktikum die KV zahlen (wenn über 400,-). Bei einem Praktikum im Rahmen eines staatlichen Studiums zahlt man deshalb keine KV übers Gehalt, weil man seine monatlichen KV-Studentengebühren zahlt, die auch so bei 60,- liegen. Ein bis zwei Praktika hättest Du ja wahrscheinlich auch ohne TS machen müssen, um Jun. Texter zu werden.

    Uff.

  67. Marian Prill am 24. April 2008 um 07:37 Uhr

    Ich habe aber nur 350 Euro bekommen. Wo steht, dass unter 400 Euro die Agentur den kompletten Beitrag übernehmen muss?
    Denn bis jetzt sieht es so aus, dass ich 60 Euro / Monat nachzahlen muss.

  68. Fabian K. am 24. April 2008 um 09:32 Uhr

    this discussion just jumped the shark!
    tut mir leid, es gibt keinen deutschen satz, der das besser beschreiben würde.

  69. Florian am 24. April 2008 um 11:32 Uhr

    was heißt eigentlich CCT? Chief Creative Trainee? oder ist das ein offizelles kürzel für wichtigtuer?

  70. dr. dieter am 24. April 2008 um 12:05 Uhr

    jeder ist seines eigenen glückes schmied. es kommt immer darauf an, was man aus den gegebenen umständen macht. wenn alles so schlimm und böse war, verdammte scheiße, warum bist du dann nicht einfach gegangen? ich liebe diese leute, deren einzige daseinsberechtigung rumnörgeln ist. ich bin nicht unkritisch was die schmiede angeht, aber sie war bis jetzt definitiv nicht verschwendete zeit.
    du hast seine 5 minutes of fame gehabt. wie beabsichtigt. nur glaub ich, dass diese durchschaubare art der selbstpromo dir mehr geschadet als genutzt hat.
    hat schon jemand wahrgenommen, dass der artikel unter den dieses pamphlet gepostet wurde drei jahre alt ist?
    hättest du konstruktive kritik üben wollen, hättest du das auch im dialog mit der schmiede machen können. aber das ist echt ne billige nummer. sorry.

  71. oliver am 24. April 2008 um 12:45 Uhr

    Absolut dito.

    Und auch wegen Kohle (KV) kann man doch immer mit der Agentur und immer noch mehr mit der Schmiede sprechen. Oder mal die Kommilitonen des Jahrgangs befragen, wie das denn bei denen läuft. Du bist nicht nur angehender Texter (damals) und Jun.Texter (heute), sondern auch – willkommen im Club – mündiger Bürger.

    Sofern das Ding hier irgendwie irgendwas was mit den TexterKadern zu tun hat: da wird man das auch wissen, und wenn nicht, dann können die bestimmt bei der TS mal anrufen und sich das Umschiffen der KV-Komplikationen erklären lassen. Da hilft die TS bestimmt gerne.

    Und wenn Du pauschal die Dozenten kritisierst: von der BBDO kommen so ca. 10 Dozenten. Also viele Deiner Chefs. Sollen die sich angesprochen fühlen?

  72. Ironman am 26. April 2008 um 12:49 Uhr

    Der Name allein schon: “Texterschmiede”… voll xxxxxxxxxxxx*). Hart wie Kruppstahl, was? Verheizen und druffhaun — werden so Nägel draus oder Dummdumm-Geschosse?

    *) Anmerkung Admin

    gelöscht

  73. cedric am 27. April 2008 um 18:05 Uhr

    Naja, der Name “Ironman” ist nun auch nicht gerade sehr sensibel…

  74. autofab am 28. April 2008 um 11:00 Uhr

    ich war dozent bei der texterschmiede.
    anreise von düsseldorf nach hamburg (nein, die wird nicht bezahlt), drei stunden 20 studenten belehren, kurzes einschätzungsgespräch mit dem leiter der texterschmiede und dann wieder zurück nach düsseldorf (ankommen 1 uhr in der früh). dreimal musste ich 40 studenten bespassen, da ein anderer dozent keine zeit hatte. natürlich ist das nicht sinnvoll und natürlich kann ich in drei stunden (aufgabenstellung, eine stunde nachdenken, zwei stunden präsentieren, kommentieren, verbessern) keinen studenten zufriedenstellen. unmöglich. von daher ist die aufregung des juniortexters ziemlich unverständlich, weil er mit falschen vorstellungen zur texterschmiede ging.

  75. Marian Prill am 28. April 2008 um 13:15 Uhr

    Hallo “autofab”,

    mit falschen Vorstellungen bin ich tatsächlich zur Schmiede gegangen. Denn ich dachte, jeden Abend addiert sich Wissen dazu. Klar kann es mal eine oder zwei Wiederholungen geben. Aber nicht zehn oder zwanzig. Wie kann es sein, dass Dozenten sich vorn hinstellen eine 20-Charts lange Powerpoint durchklicken und dann sagen. “Tja zu diesem Thema wär das dann alles.” Und 20 Minuten später ist die Show vorbei. Und dafür haben dann 42 Leute ungefähr 14,75 Euro bezahlt. Macht unterm Strich 619,50€. Für 20 Minuten! Respekt! Ich finde, darüber kann ich mich berechtigt aufregen. Auch wenn ich nicht aus eigener Tasche bezahlen musste. Mein Anteil wurde im Zuge meines Stipendiums von einer Kölner Firma übernommen. Und gerade darum. Sie haben an jenem Tag für 2 Stunden und 40 Minuten umsonst gezahlt. Ich will nicht nur rummmeckern, sondern auch verbessern. Deswegen würde es wohl Sinn machen, wenn sich die Agenturen untereinander abstimmen würden und somit die Vorlesungen synchronisieren.

    Vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt. Es gab wirklich tolle Dozenten. Solche, die sich reingekniet und den Leuten was beigebracht haben.
    Ich könnte dir sagen, ob du in meinen Augen dazu gehört hast, wenn du im 13. Jahrgang gelehrt hast. Dazu müsste ich aber deinen Namen wissen.

  76. autofab am 28. April 2008 um 14:29 Uhr

    1.) diese veranstaltung ist für die dozenten und agenturen freiwillig. wie gesagt – die bekommen nichts dafür, ausser ab und zu einen guten copywriter. deswegen investieren agenturen auch ihre besten leute, die dann da unterrichten.
    2.) wozu die aufregung, wenn du persönlich eh nichts gezahlt hast? gefällt dir die öffentlichkeit?
    3.) ob ich in deinen augen zu den tollen dozenten oder zu den powerpointknipsern gehöre, ist mir wurst.

  77. Marian Prill am 28. April 2008 um 14:48 Uhr

    Wenn es dir wurst ist, dann schmier dein Müll doch in die Klowände des Internets.

  78. dr. dieter am 28. April 2008 um 14:54 Uhr

    @ marian – so wie du, oder was? ahahahahahaha …

  79. Marian Prill am 28. April 2008 um 16:21 Uhr

    Dr. Dieter? Bezeichnest du otr etwa als Klowand?

  80. dr. dieter am 28. April 2008 um 16:25 Uhr

    kommt ja drauf an was da so steht. und da deine beiträge besseres klowand-niveau nicht überschreiten, durchaus.

  81. Peter am 28. April 2008 um 20:46 Uhr

    Äh, sagte nicht Jean-Remy von Matt, dass Blogs die Klowände des Internet sind? Ist Dr. Dieter womöglich von Matt? Oder nur matt und platt?

  82. Peter am 28. April 2008 um 20:49 Uhr

    @ Marian Prill – es muss heißen “deinen” Müll, nämlich Akkusativ. Du hast wirklich nichts gelernt auf der Texterschmiede ;)

  83. Marian Prill am 29. April 2008 um 11:50 Uhr

    Peter, das stimmt. Aber ich komme aus der Nähe von Berlin. Und da verschluckt man schon ab und zu mal die Endungen. Danke, dennoch für dein(en) Hinweis ;-)

  84. Spießer Alfons am 29. April 2008 um 16:12 Uhr

    Sagt mal, habe ich hier überlesen, dass ein ehemaliger Absolvent der Texterschmiede geschrieben hat: War eine sehr gute Ausbildung, habe eine Menge gelernt und nach der Schule einen Super-Job gefunden…?

    Oder dient diese Schmiede nur dazu, Kontakte zu möglichen Arbeitgebern zu schmieden…?

  85. Lilly am 29. April 2008 um 17:10 Uhr

    @ Spießer Alfons
    Ja, haben Sie wohl überlesen. Steht oben.
    Es fehlt aber noch ein Hinwei auf die 695 Awards und Nominierungen, die Absolventen gewonnen haben. Und einige Absolventen sind mittlerweile CDs. Und ADC-Mitglied.

  86. Lilly am 29. April 2008 um 17:23 Uhr

    Kaufe ein “S”.

  87. Marian Prill am 29. April 2008 um 17:43 Uhr

    Achso deswegen läuft beim ADC alles wie geschmiert.
    A propos – Lilly? Es tropft.

  88. Spießer Alfons am 29. April 2008 um 18:21 Uhr

    @ Lilly

    Klar, und einige sind auch Mitglied im ADAC und waschen sich mit CD die Hände. ;) Aber sind all diese Awards die Erfolge der Texterschmiede oder der eigenen Begabung und Energie, die durch die Dozenten der Texterschmiede nicht verhindert werden konnten…?

  89. Torben am 29. April 2008 um 18:28 Uhr

    Lieber Spießer, da muss ich dir aber mal kurz aufs Glied schlagen.

    Warum stellst du so kuriose Suggestiv-Fragen? Wetterst du für den binnenmajuskeligen KreativKader?
    Du meckerst den ganzen Tag an Wortspielen rum und bobbelst uns dann hier einen Kalauer aufs Konterfei. So gehts nedder.

    Ich bin offen für jeden Dialog.

    Torben

  90. Vroni am 29. April 2008 um 20:32 Uhr

    Lieber Marian, ein Texter muss texten können.

    Nicht rum-orthoposemuckeln. Das macht das Werbelektorat.
    Lass dich nicht verömmeln.

    _________________________________________

    Lieber Spießer,
    arbeite mal ein bisschen an deinen rhetorischen Figuren. Die sind so alt, die rascheln schon. *duck*

  91. Marian Prill am 29. April 2008 um 22:44 Uhr

    Lully, Totti und Vroni, Ihr drei Spezialisten – lasst Eure Weisheit doch einfach im Club der toten Dichter oder beim Poetry-Slam raus. Euer Rumgeeier bringt niemandem was. Oder hat irgend einer von Euch Bock gegen mich im Texter-Battle anzutreten? Ihr schreit ja förmlich danach! Man ich knall Euch im Dreierpack an die Wand, wenns sein muss. Oder habt Ihr die Buchsen schon voll, hä? Dann könnt Ihr mir mal zeigen, was Ihr so drauf habt!

  92. Björn am 29. April 2008 um 23:47 Uhr

    war nicht die schlechteste ausbildung, ich hab gelernt, dass man marian nicht immer für voll nehmen muss und hab heute einen guten job.

    naja, dafür steht wenigstens der sieger beim wtf-award in der kategorie “best in show” in diesem jahr fest würd ich sagen.

  93. Rondo am 30. April 2008 um 00:17 Uhr

    Gute Idee. Am besten gleich gegen die komplette Brigade der Zombie-Werber. Heintzsch, Matt, Heitmann, Voss, Turner…..

    Für die Journalie CP+B beschwören und sich in ihren Tagesgeschäften für die Kunden im tiefsten Schweinebauch bücken.

    Ich höre schon in einer Boxarena den unwerbisch pumpenden
    Beat “Time 4 sum Aksion”.

  94. Marian Prill am 30. April 2008 um 00:29 Uhr

    Ah mein alter Textpartner und Kumpane Björn meldet sich auch noch zu Wort. Das ist schön. Was ich nicht korrekt finde, ist, was ich da von dir lesen muss Björn. Ist das der Dank, dass ich dich jedes Wochenende mit in die Heimat genommen habe und sonntags zurück nach Hamburg? Das enttäuscht mich.
    Und noch was: ich hatte das Gefühl, dass du mich ziemlich ernst genommen hast. Als wir das erste Mal in unserer jungen Karriere um unseren ersten eigenen Kunden gekämpft haben. Was haben wir gekämpft? 200 Stunden haben wir zusammen verbracht, jeden Abend nach Agentur und Texterschmiede um ein Konzept für Onruhr zu erarbeiten. Onruhr — Das Ruhrgebiet im Tages-Takt. Erinnerst du dich? Das waren Zeiten. Wir haben vor dem ehemaligen Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, Uwe Knüpfer, präsentiert. Erst wollte er uns rauswerfen und dann zum Schluss haben er und sein Marketingleiter sich vor Begeisterung wortwörtlich auf die Schenkel gehauen. Und wollten mit uns arbeiten. Wir waren der Stelle so nah, Baby! Da lief alles gut und Björn lächelte. Björn hat ein Strahlen drauf, meine Herren! Damit kannst du sicher jedes Frauenherz erobern, mit deinem Lächeln. Aber, Björn, auch das muss hier ganz klar fest gehalten werden du kannst auch anders. Du kannst nämlich auch die Fresse halten und brav nicken. Und zwar dann, wenn es wenig angebracht ist. Wenn sich zum Beispiel hinter dem Rücken DEINES Textpartners das Maul zerissen wird. Du hälst die Fresse und nickst, wenn du eigentlich sagen solltest: „Herr Gerlach, Marian ist nicht hier. Sagen Sie es ihm bitte selbst.“ Doch das fällt dir schwer. Es ist ja auch schöner, überall der Liebling zu sein. Naja, wo nur die Sonne scheint, ist eben meistens Wüste. Das habe ich gelernt. Und wollte nur noch einmal meine Enttäuschung unterstreichen. Ich habe auch einen Job. Und mir geht’s ganz gut. Aber ich kann noch in den Spiegel schauen. Das unterscheidet uns beide, kleiner Judas.

  95. Vroni am 30. April 2008 um 03:09 Uhr

    Marian,
    du hast wohl schlecht geschlafen.

    Zur Erinnerung: Ich habe dir gesagt, das du dich wegen Schlechtschreibung oder einer vergessenen Endung als Profi-Texter einer großen Agentur nicht von Erbsenzählern aus Blogs blöd anreden lassen musst. Profitexter müssen nicht perfkekt Rechtschreibung können, komm runter. Sie sind für kreative Konzepte zuständig, das können sie, den Erbsenkram machen Werbelektoren. Zumindest ist das bei McCann und bei Jung von Matt der Fall.

    War eigentlich ein Kompliment.

    Ich halte deine patzige Replik leider für inhaltlich und vom Ton her für unpassend. Gehts noch? Hältst dich wirklich für den King. Tickst du nicht richtig?

    Solche Typen kenn’ ich. Wenn, dann machen dies nicht lang.
    Thanx for the fish.

  96. Marian Prill am 30. April 2008 um 09:25 Uhr

    Hey Vroni,

    tut mir leid. Sorry du hast Recht. Ich konnte das rumorthodingenskirchen und verömmeln nicht richtig deuten. Ich liquidiere meinen Vorwurf gegen dich und entschuldige mich für Ton und Inhalt. Und: nein ich halte mich nicht für den King. Wenn es aber sein muss, trete ich ein paar kleinen Möchtegernen bei einem Duell textlich und konzeptionell in den Arsch.

    @Möchtegernen

    Wie wärs Georg, Totti, Björn, Fabi B. und Fabi K.? Habt Ihr nur ne große Fresse oder seid Ihr bei einem Battle dabei?

  97. Fabian K. am 30. April 2008 um 09:28 Uhr

    was hier inzwischen für ein scheiß steht …

  98. Fabian K. am 30. April 2008 um 09:32 Uhr

    nein, ich nicht, weil ich unheimliche angst habe zu verlieren!

  99. Marian Prill am 30. April 2008 um 09:58 Uhr

    Ich weiß.

  100. Torben am 30. April 2008 um 10:01 Uhr

    marian, schick mal mappe.

  101. Marian Prill am 30. April 2008 um 10:06 Uhr

    dass du meine ideen absaugst? Gegenvorschlag: Wir treffen uns in Hamburg in einer coolen Location. Dort setzen wir uns an einen Tisch und dann bearbeiten wir im Drei-Minuten-Takt Briefings von diversen Kunden. Dann präsentieren wir. Natürlich haben wir uns vorher noch eins, zwei Werbegrößen und ein paar Endverbraucher ein, die das dann beurteilen. Was hälste davon? Nimmst du an Torben?

  102. Marian Prill am 30. April 2008 um 10:07 Uhr

    nicht “ein”, sondern “eingeladen” muss es heißen

  103. Björn am 30. April 2008 um 10:07 Uhr

    falsch geraten marian. also falscher björn. ich lächle nicht.

    KP

  104. Thomas am 30. April 2008 um 10:13 Uhr

    Letzte Woche dachte ich noch “der Typ hat Eier, sowas bei der Horizont zu posten. Respekt. Abrechnung mit der Texterschmiede, wieso nicht”. Ich hab das wohlwollend kommentiert.
    Nach deinen zigfachen Nachfolgekommentaren ist mir mittlerweile ganz schlecht vor lauter Fremdschämen. Wenn du dich in der Schmiede genauso benommen hast wie hier, kann ich deren Reaktion nur noch nachvollziehen. Das hat meines Erachtens nichts mehr mit deiner selbstpreisenden “Gegen den Strom” -Attitüde zu tun, sondern strotzt vor Ahnungslosigkeit, wie das hier alles funktioniert! Da kannst nur von Glück reden, dass dieser Müll, den du hier unter deinem Namen schreibst, nicht als Freitagslacher durch die Blogs wandert.

  105. Fabian K. am 30. April 2008 um 10:55 Uhr

    herzlichen glückwunsch an die bbdo düsseldorf, dass sie einen texter haben, der in 3 minuten takt briefings bearbeitet, oder zumindest meint, in 3 minuten was ordentliches zu stand zu bringen.

  106. Spießer Alfons am 30. April 2008 um 11:35 Uhr

    @ Thomas @ Fabian K.

    Ich teile Eure Gedanken…!

  107. Bendix am 30. April 2008 um 11:40 Uhr

    lieber Marian,
    wohlmöglich merkst Du es selbst gar nicht… was Du hier schreibst klingt deutlich nach Profilneurose.
    Dir ist dringend mehr innerer Frieden zu wünschen. Das bewahrt Dich dann auch vor diesen Amokläufen und der Gefahr, als Gegendenstromschwimmer zum Geisterfahrer zu werden…
    Lass einfach mal was gut sein – Dir zuliebe… bitte

  108. Kathrin am 30. April 2008 um 11:43 Uhr

    @ Thomas,
    du hast leider völlig recht, denn genau so hat er sich in der Schmiede benommen.
    Peinlich, peinlich. Und als BBBDO würde ich mich fragen, ob sowas tragbar ist. Marian, genieße einfach die Zeit dort, denn ich glaube nicht, dass du noch eine Chance in einer anderen Agentur bekommst.
    Ich jedenfalls habe das Jahr mit dir überstanden.

  109. cedrico am 30. April 2008 um 11:56 Uhr

    ja, marian. am anfang warst du mir auch sympathischer. jetzt musst du
    einfach mal “fresse halten”. was ich aber genauso kindisch fand war torbens “zeig mal mappe”. deine mappe, lieber torben kann man sich ja auf eurer seite ansehen. so viel tolles ist da noch nicht drin, dass du so etwas so sagen darfst.

  110. Torben am 30. April 2008 um 12:12 Uhr

    das stimmt leider, lieber cedric. deswegen mach ich jetzt auch lieber weiter goldideen, als mich hier virtuell zu streiten. vielleicht gefällt dir die mappe dann beim nächsten mal.

  111. cedrico am 30. April 2008 um 12:52 Uhr

    genau, rette mal die ehre von family 3 ;-)

  112. Torben am 30. April 2008 um 16:08 Uhr

    Exactement. Ou bien ailleurs.

  113. Pflichtfeld am 30. April 2008 um 19:43 Uhr

    Wenn die TS ein gemeinnütziger Verein ist, bekommen die Studis für ihre Monatsbeiträge dann auch eine Spendenquittung?

  114. Chris am 30. April 2008 um 22:48 Uhr
  115. Vroni am 30. April 2008 um 23:19 Uhr

    Chris
    Oh mann, ist der Film arm. Eines Werbetexters unwürdig, denn es fehlt die Idee.

    Wenn ich Kunde wäre, würde ich denken, a) Werber haben alle einen an der Klatsche (eh klar) und b) können nix.

    *hust*
    Der hier hat wenigstens eine Idee, einen Plot.
    Geständnisse eines Werbetexters. So muss das gehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=cW47fKHu-BM

  116. malik am 1. Mai 2008 um 21:35 Uhr

    ach marian, niemand muss mit dir battlen. das haben wir ein jahr lang in der schmiede gemacht und immer gewonnen. nicht etwa weil du nicht texten könntest – die ideen vor den texten waren schon scheiße. fast immer. das haben dir die dozenten gesagt, wir, und einige deiner ex-kollegen von kemper sagen das bis heute. insofern bist du dir mit der blog-idee ja auch treu geblieben, genau wie mit dem unpassenden ton. darauf kann man stolz sein. zumindest darauf. weniger stolz dürften deine chefs sein, die – wie wir nun wissen – alle unfähig sind. macht aber sinn, sonst wärst du nicht da.. nunja, wie lange das wohl so bleibt.. wie tragbar ist ein mitarbeiter wie du? was meinste? so nach nem halben jahr interna ausplaudern und einen charmanten überklapper nach dem anderen zu fabrizieren, das rockt!
    und torben, so sehr mir seine art auch oft und gern gegen den strich ging hat an der schmiede zusammen mit seinem verlobten wohl so viel gelernt, dass eine schmiedenarbeit nicht ganz unbeachtet blieb? neben dem platin WTF? und dem OMG am Band bekommste dieses jahr auf jeden fall den STFU in allen kategorien.
    grüßlis von mir, der ich auch spießerkonform antworten darf:
    gelernt: ja
    job: ja
    zufrieden: meist.

  117. Moritz am 2. Mai 2008 um 00:55 Uhr

    Ist das hier so ‘ne Art Werber-Soap? Mit Marian als Helden “der gegen den Strom schwimmt”? Sweet. Solche Sätze hört man meist nur noch von Fussballprofis, die sich in Interviews damit selbst erklären, weshalb sie nicht in der Nationalmannschaft spielen. Z.B. aktuell Tim Wiese oder Frank Rost, zwei Torhüter, die einfach nicht gut genug sind. Das Lustige ist, das das eigentlich immer Leute sagen, die einem ganz zuletzt einfallen, wenn man nach Menschen sucht, die “gegen den Strom schwimmen”.

  118. marian prill am 2. Mai 2008 um 10:15 Uhr

    117 Kommentare! Respekt und danke für Euren Einsatz. Ihr habt mich bestens unterhalten. Tschüss.

  119. Peter am 2. Mai 2008 um 10:28 Uhr

    @ marian prill – ob man sich bei BBDO auch so gut unterhalten hat, wage ich zu bezweifeln. Wer solche Texter hat, muss sich nicht wundern, wenn den Kunden die Worte fehlen.

  120. Spirou am 2. Mai 2008 um 11:27 Uhr

    Eijeijei … das alles hier wirft ja ein denkbar schlechtes Licht auf die Texter-Zunft generell.

    Bin selbst seit 12 Jahren Texter (von der Sorte, die lieber Kunden als “Nägel” jagt und davon sehr gut leben kann). Insofern kann und will ich mich weder mit einem infantilen Marian Prill identifizieren, der ganz offensichtlich ein Persönlichkeitsproblem hat – noch mit den meisten seiner “Ex-TS-Kollegen” hier im Blog, die ihm so richtig verbal in die Weichteile (nach)treten.

    Kritik an der TS sollte erlaubt sein – und Kritik am Kritiker auch. Aber doch nicht auf diesem Niveau! Kleinkarierte, persönliche Angriffe und dann noch diese Aufforderung zur “Texter-Battle”…

    Mein Gott, das ist so “Kindergarten”, dass man nur hoffen kann, dass nie ein Kunde eurer Agenturen jemals diesen Blog hier liest. Sonst bekommt er all das bestätigt, was er (warum bloß …?) sowieso schon über die sogenannten “Kreativen” mit ihren “Gold-Ideen” (sic!) aus Hamburg, D’dorf oder Berlin denkt.

  121. LM Pelz von Pelzenstein am 2. Mai 2008 um 13:23 Uhr

    Viele “Grüße” auch an den sogenannten “Texter” aus “Wuppertal”, von einem sogenannten “Kreativen” aus dem sogenannten “Hamburg”, der gerade im sogennanten “Berlin” residiert und somit alle seine sogenannten “Klischees” erfüllt. Damit er nicht so traurig ist, bekommt er hier ein paar “Gänsefüßchen”, die er in seinem nächsten post “gratis” benutzen kann.
    “”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”"”
    “Grüße”
    LM Pelz von sogenannten “Pelzenstein”

  122. Schmidt am 2. Mai 2008 um 14:16 Uhr

    Hallo ihr Lieben,

    seid bitte alle netter zueinander. D&AD, Creasta, ANDY, Clio, One Show, Cannes stehen vor der Tür und es gibt bestimmt keinen Grund Muffeligkeiten auszutauschen. Hier noch ganz neu das aktuelle Street Credibility Ranking: unsere Branche ist auf dem viertletzten Platz vorgeklettert, knapp vor Telekom-Mitarbeitern, Politikern und Versicherungsunternehmern.

    Euch noch ein schönes Wochenende,
    Euer Schmidti

  123. Professor Griff am 2. Mai 2008 um 15:48 Uhr

    Ok, Schmidti, aber bevor die Gemüsekiste hier zu machen, lass uns die letzte Wurftomate noch kurz ihrem Sinn übergeben.

    Hey Marian, wir unterhalten Dich doch gerne. Kein Ding. Schließlich unterhält sich bei der BBDO ja offensichtlich keiner mehr mit Dir.

    Kein Wunder, übrigens. Denn dafür müssten Deine Kollegen wohl erst in eine “coole Location” chauffiert werden, um dort unter Befeuereung von Top Werbern Deine textliche Sparflamme hochzupusten. Nur: Dafür bräuchte man den Gaskocher eines Heißluftballons.
    Verwundert bin ich nur, dass an der Kö schon „vor“ diesem Blog-Eintrag keiner mit Dir kommuniziert hatte. Deswegen bist Du doch offensichtlich hier rein „gegangen“.

    Tja, da merkt man erst mal, wie wichtig Web 2.0 mittlerweile ist, gell. Da kommen sozialdemokratische Verantwortungen ins Spiel, die man erst dann begreift, wenn sich verlorene Robert Steinhäuser wie Du vereinsamt fühlen. Nicht etwa, weil sie da ne Mitschuld sähen — ach, was, nein — frei und falsch verstanden nach Sartre: die Blödis, das sind die anderen.

    Aber übe Dich bitte weiter im minderwertigen Gonzo Journalismus. Wir möchten in 2 Monaten weiter von Dir berichtet wissen, welchen Müll Du bei Deinem neuen Arbeitgeber in die Blogsphären hustest: Der AWISTA GmbH (Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH Düsseldorf).
    Ach, übrigens: Von den Gänsefüßchen, die hier für Dich kostenlos hinterlegt wurden, mach ich mal Gebrauch. Weil Du wahrscheinlich kaum was damit anzufangen weißt. Nein, das ist kein französischer Brotaufstrich, das ist ein rhetorischer Textanstrich. Was das jetzt wohl wieder ist.

    Ach, noch was. Warum ich Professor Griff bin, fragst Du? Um subtil darauf Aufmerksam zu machen, wer Du gerne wärst, aber nie wirst: Public Enemy. Gute Unterhaltung, äh Besserung.

  124. M. am 2. Mai 2008 um 16:13 Uhr

    Was ist eigentlich mit euch allen los? Vor lauter Schrubben seit Monaten keine Zeit mehr für Sex gehabt? Den Zucker für euren Kaffee seit Wochen mit Koks verwechselt? Oder gleich die Branche mit Gehirnchirurgie?

    Was bitte plustert ihr euch alle so auf? Marians Film bei youtube war das i-Tüpfelchen, peinlichstes Anbiedern an Jvm und später dann ein gönnerhaftes “Ach, da arbeiten ja auch nur Menschen” in den Kommentaren (die allein sind schon mehr Soap als 150 Folgen GZSZ zusammen).

    Aber dieser krampfhafte Schwanzvergleich von Goldjägern hier… “zeig mal Mappe – ey, für solche Sprüche ist deine Mappe nicht gut genug – ey ja, darum mach ich jetzt krass weiter Gold…” Meine Güte. Das wird euch noch richtig peinlich sein. Eines Tages. Wenn die Koksvorräte mal alle sind. Vielleicht.

  125. Schmidt am 2. Mai 2008 um 16:13 Uhr

    Hallo Lieber Griffi,

    dein Freestyle hat uns sehr gefallen. Nun kannst du mit dem Marian
    um die Wette batteln. Bitte vergiss nicht, Flavor Flavs große Uhr mitzubringen. Die drei Minuten pro Runde sollten nicht übersehen werden.

    Dein Schmidti

  126. Professor Griff am 2. Mai 2008 um 17:05 Uhr

    Eine Prise Polemik muss auch mal sein, um das Sachliche etwas überspitzt voranzutreiben. Und das sei dem Blog hier gegönnt. Wichtig ist nur, dass man in der Lage ist, sein polemisches Gepäck auch wieder abzulegen, um nicht in einen Battle mit jemanden zu müssen, mit dem sich gar nicht messen will.
    So far. Deswegen lassen wir Flavs große Uhr mal da, wo sie ist: In der Erinnerung feinster Hip Hop-Musik.

  127. an M. am 2. Mai 2008 um 17:29 Uhr

    herzlich willkommen zu “wie sich M. die werberwelt vorstellt”.
    heute:
    insider-informationen: alle werber koksen. arbeiten so lange, dass sie keine zeit für sex haben. und wer im internet mal rumprollt, muss ja ein idiot sein. ist schließlich ironiefreie zone hier.
    vielen dank und schalten sie auch nächste woche ein, wenn es wieder heißt: “wie sich M. die werberwelt vorstellt.”
    (damit hier nicht gleich wieder die ganze bude hochgeht: mit M. ist dieses mal nicht der sogenannte marian prill gemeint.)

  128. Von M. an "an M." am 2. Mai 2008 um 17:35 Uhr

    Ach wie hübsch, lass mich raten, du bist Junior und hast noch Träume über diese unsere Branche. Ist ok, lass sie dir nicht nehmen. Aber du musst nicht unbedingt zu ALLEM etwas sagen. Nur zu dem, wovon du Ahnung hast.

  129. Professor Griff am 2. Mai 2008 um 18:18 Uhr

    Leute, disst Euch hier nicht gegenseitig. Jeder des Ms wird wissen, dass er den anderen nicht anpinkeln will. Davon profitiert nur der, der davon nicht profitieren soll: Der Ur-M.

  130. Olver V. am 2. Mai 2008 um 18:21 Uhr

    Sagt mal, dreht ihr jetzt alle am Rad.
    Es ist Freitag Abend und ihr bloggt hier alles voll. Wie oft soll ich’s euch denn noch sagen: ihr sollt Goldideen produzieren. Habe keine Lust vor der ADC-Jury wieder ernst zu schauen, nur damit ihr auch mit euren 200,- Euro Execution Ideen Silber bekommt. Also zack zack.
    Ab 10 Uhr gibt’s auch feines Sushi.

  131. M&M am 2. Mai 2008 um 18:25 Uhr

    Mich gibts bald in neuen Geschmacksrichtungen.
    Will jemand um mich pitchen?

  132. Jo am 3. Mai 2008 um 16:20 Uhr

    Ich pitch hier gleich die Wand an! Da kann ja wohl Jever kommen, ey! Kann das Warstein?! Ich glaub mein Schwein pfeift! Was würde Robinson Ouzo dazu sagen? Oder der Dalai Lala? Würden wir das hier alles auf offener Straße austragen, würde Barmbek ja jetzt noch brennen. Nein nein – Liebe, Frieden und Recht auf Werbermeinungsfreiheit! Der einzige Lerneffekt aus diesem polemischen Diskurs: mit wenigen Worten kann man viel bewegen im Wasch Weiber Web.
    Alle lieber mal innehalten und CHILLEN: http://de.youtube.com/watch?v=2A2Jt4WOxN8

  133. Jo am 3. Mai 2008 um 16:25 Uhr

    Nachtrag.

    Das große Problem der Werber- und Medienmenschen: alle nehmen sich viel zu ernst und viel zu wichtig.

    Amen.

  134. Holger de Bergerac am 3. Mai 2008 um 22:01 Uhr

    Alles worauf es ankommt ist doch das Knattern. Machen wir uns nichts vor, jeder genießt die Anerkennung seiner Mitmenschen.
    Die meisten Träumen sogar von einem Superstarstatus. Ein Einzelhandelskaufmann bekommt selten zu hören “Wow, die Regale hast du wirklich super geil vollgeräumt. Kann ich ein Autogramm von dir haben?” oder “Ich liebe deinen Auspack-Style!”.
    Wenn dann mal ein bunter Werbespot im Fernsehen läuft, freut sich der Werber auf den nächsten Tag, an dem er von einem Menschen mit einem “Gibt es deinen Spot auch auf DVD?” auf
    der Straße angesprochen wird. Minuten später liegt man dann gemeinsam mitten – ganz außer Puste – im Hotelzimmer.

  135. Jo am 4. Mai 2008 um 12:44 Uhr

    … mit seinem völlig verkaterten Alter Ego. Jaja, das kennt man. ;)

  136. Spirou am 5. Mai 2008 um 19:49 Uhr

    @ LM Pelz von Pelzenstein (sogenannt): Na, Du kleiner Textilfachhandelsverkäufer (man klicke auf seinen Namen in der letzten Mail … :o )! Hast Du Dich auch mal ausgeko… und dabei nichts besseres gefunden, als die “Gänsefüßchen”?! Oh je, wenn sich schon solche Leute vom Kaufhauf xy in Traurigheim hier “rumtreiben”, was ist dann – neben dem offensichtlich emotional überforderten M. Prill – aus der Texter-Branche geworden?! Sind denn die meisten hier nur noch auf die (Gänsefüßchen oben) Nägel (Gänsefüßchen unten) aus? Und haben vergessen, was wir alle – wie toll wir (oder ihr) auch alle sein mögen/mögt – hier eigentlich machen?! Wir verkaufen! Wir verkaufen gut, mit Witz, Intellekt und Spaß für den EV (im besten Fall!). Und ihr? Ihr seid nur geil auf “Gold-Ideen”? Ich glaube, ihr habt euren Beruf verfehlt und sollten lieber als der nächste Mann, Grass, Hesse oder Moers antreten – und eure Kunden nicht weiter mit eurem Bull***t bewerfen. Wie arrogant und abgehoben muß man eigentlich sein, um so wie Herr von Lobenstein (sorry, Herr von “Pelzenstein”) hier mit seinen 5 cm rumzufuchteln?! :o )

  137. Thomas Doll am 6. Mai 2008 um 09:59 Uhr

    Is doch alles blablabla!

  138. Peter am 6. Mai 2008 um 10:11 Uhr

    @ Thomas Doll – kannst Du Dein Blablablabla bitte noch etwas erläutern?

  139. Thomas Doll am 6. Mai 2008 um 10:27 Uhr

    Eigentlich nicht, aber vielleicht kann ich in diesem Post meine zuvor getroffene Aussage auf einer Art Metaebene verdeutlichen.

    Das ursprüngliche Thema “Lohnt es sich für angehende Texter, die Texterschmiede zu besuchen” (vielleicht erinnert sich noch jemand) klang vielversprechend.Dann wurde es unsachlich, später infantil. Der Drops hätte schon längst gelutscht sein sollen aber nein, springen wir mal alle lustig vom Höcksken aufs Stöckchen.

    A: Hey, ich will Nägel gewinnen!
    B: Ich mache lieber echte Werbung und sehe mich als Dienstleister eines Kunden, der seine Produkte verkaufen will!
    C: Ihr habt doch alle keine Ahnung von der Werbewelt, ihr blöden Junioren!

    Und genau das ist blablabla. Dieses ewige, sinnlose Aufwären der immer gleichen Themen mit den ewig stereotypen Ansichten. Leute, scheißt doch mal alle drauf! Die Sonne scheint!

    Erfreut euch eures Lebens und macht das, was ihr für richtig haltet.

  140. Peter am 6. Mai 2008 um 10:29 Uhr

    Wo Du Recht hast, hast Du Recht ;)

  141. M am 6. Mai 2008 um 21:45 Uhr

    @ alte Klugscheißer

    Texter, die nicht zumindest als Junioren ab und zu mal von Nägeln und Löwen geträumt haben, müssen ganz arme Schweine sein.

  142. Anonym am 6. Mai 2008 um 22:23 Uhr

    Hallo, Dr. Spießer.

    Ich habe ein Problem und all die anderen bei uns auch. Doch keiner traut sich darüber was zu sagen. Mein Schwänzelchen will nicht mehr so richtig. Immer wenn ich mal alle 8 Wochen Lust auf ein wenig Liebe habe, muss ich von Nägeln in meinem Hintern träumen.
    Nur wenn mein Prakti mich ganz zärtlich damit streichelt, schaffe ich es sogar mit jemanden von der Agentur zu schlafen. Das Gefühl ist aber nicht doll. Nun zu meiner Frage, Herr Dr. Spießer. Wie schaffe ich es meinen Lulli wieder zum Leben zu erwecken um eine Familie zu gründen? Ich wünsche mir nämlich eine Familie mit 4 Löwen.

  143. Hirsch am 7. Mai 2008 um 01:52 Uhr

    Wo hier schon von armen Schweinen geredet wird, wollen wir diesen Thread doch nach langer, langer Zeit mal wieder einem guten Zweck zuführen: besucht http://www.ferkelprotest.de !!

    (Übrigens, Werbung kann mehr bringen als Nägel.)

  144. Spießer Alfons am 7. Mai 2008 um 09:03 Uhr

    @ Anonym

    Wechsle Deinen Job – werde Tierpfleger im Zoo. Im Löwengehege bist Du am Ziel Deiner Wünsche.

  145. Anonym am 7. Mai 2008 um 10:08 Uhr

    Danke, Herr Dr. Spießer.

    Mein Chef muss mich irgendwie herausgelesen haben, anders kann ich mir es nicht erklären, warum er heute morgen in der Agentur mit einem Löwen an der Leine umherspaziert ist.

  146. Spießer Alfons am 7. Mai 2008 um 10:18 Uhr

    @ Anonym

    Habt Ihr vielleicht den Peugeot-Etat gewonnen? Oder Loewe…? Oder will Dein Chef nur demonstrieren, dass er den Löwenanteil in der Agentur hält…?

    Spießiger Hinweis: Den Kopf in den Rachen eines Löwen zu stecken, ist weniger gefährlich, als Werbung zu machen für Cannes statt Gelsenkirchen. Weil man im letzteren Fall von seinem Kunden gefressen wird. ;)

  147. Anonym am 7. Mai 2008 um 11:19 Uhr

    Mit Ihrer letzten Frage liegen Sie richtig, Herr Dr. Spießer.
    Mein Boss der Tony (Tony Granger) kann seine vorfreudigen Lüste
    einfach nicht unterdrücken. Und vor unserem großen Kunden P&G (Procter & Gamble) lässt er gleich alle Löwen aus dem New Yorker Zoo ankarren. Peeandgee stehen seit kurzem sehr auf Löwen.

  148. cedric am 7. Mai 2008 um 11:41 Uhr

    nicht nur P&G auch andere kunden wollen vermehrt kreativawards gewinnen. womöglich auch deshalb, weil diese nebenbei auch besser verkaufen. (man sehe sich mal so einige effiegewinner an und bemerke, was die schon so an löwen geholt haben).
    aber das will und kann der spießer nicht verstehen.
    schade eigentlich.

  149. M. am 7. Mai 2008 um 12:00 Uhr

    …was aber ein Effie-Gewinn mit realen Markterfolgen zu tun hat, ist eine andere Frage.

    Und soll ein andermal erörtert werden :) Bei schlechterem Wetter vielleicht.

  150. Spirou am 7. Mai 2008 um 17:24 Uhr

    “Von Löwen und Nägeln träumen …!”

    @ “M” & Co.: Muß Dir/euch deutlich widersprechen. Wer in die Werbung geht, um einen Löwen oder Nagel zu gewinnen (oder davon träumt), hat in der Werbung nichts verloren! Der “Löwe” oder “Nagel” ist nur eine W…svorlage für gescheiterte Künstler, die die Werbung als letzten Ausweg für die Verwirklichung ihrer kreativen Ergüsse betrachten.

    “Echte” Werber brauchen aber keine W…svorlage, sondern schlafen einfach, ausdauernd und erfolgreich mit den schönsten Mädels (oder Jungs)! Also, all ihr Nägel- und Löwen-Träumer, kauft euch die “Bravo” und “träumt” und w…st weiter, während wir – von wegen “Blablabla” … ;o) – die/den Ballkönig(in) nachhause bringen. :o )

ivw