Der virale Hit von Levi’s
Es gibt Tage, da macht es richtig Spaß sich mit Marketing zu beschäftigen und sich vor allem mit jenen Werbeformen auseinanderzusetzen, die das Web so spannend machen. Zum Beispiel über einen Spot zu grübeln, indem ein paar junge Leute immer wieder akrobatisch in ihre Jeans springen. Über 2 Millionen Mal wurde dieser lustige Spots seit dem 5. Mai bei Youtube abgerufen. In Worten Zwei ! Millionen !. Höre ich da jemanden Reichweite sagen?
Gut, nicht nur als Marketingredakteur denkt man sich schnell, dass die lustigen Jungs nicht nur just for fun kunstvoll in die Hosen hüpfen, sondern wahrscheinlich auch Werbung machen. Solcherlei virale Werbung, bei der die Marke eher nebensächlich auftaucht, kennt man ja beispielsweise von Ray Ban.
Nach einer Woche hat sich jetzt Levi’s als Urheber (Agentur: Cutwater, San Francisco) zu erkennen gegeben. Levi’s dürfte von dem viralen Hit durchaus profitieren. Er war und ist unterhaltend und war meme-mäßig stark genug, um sich ohne große Hilfe zu verbreiten. Auch wirkte er trotz der “Amateure” in dem Spot derart kunstfertig, dass man leichthin unterstellen konnte, hier ginge nicht alles mit rechten Dingen zu. Das verringert am Ende die Enttäuschung, dass es sich letztlich um Werbung handelt.
Die ist umso leichter zu ertragen, als der Spot nicht nur zur Marke passt, sondern auch spielerisch und mit leichter Selbstironie mit der Markenbotschaft spielt. Da kann man die Werbung mit Tarnkappe nicht allzu übel nehmen, zumal man sich vorher glänzend amüsiert hat.
Hier auch nochmal der Ray Ban-Clip. Glaube, er ist auch von Cutwater produziert.
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Auf lunar . BBDO und W+K wird gerade diskutiert wie sinnvoll und vertretbar es ist zwei Kunden ein und die selbe Idee zu verkaufen.
Einerseits aus Gründen der Markenführung, andererseits aus Agentursicht. Immerhin zielt Cutwater hier für zwei Marken mit ein und der selben Aussage und dem selben Inhalt auf die gleiche Käuferschicht ab. Was kommt als nächstes? In Sportschuhe springen für Adidas?