Spießer Alfons: In der Werbung geht ’ne Bombe hoch
Wenn man früher etwas als eindrucksvoll bezeichnen wollte, dann sagte man: Das ist bombig! Diese Vokabel entstand um das Jahr 1900 und bezog sich damals auf die starke Wirkung einer einschlagenden Bombe.
Heute nimmt man diese Vokabel weniger in den Mund. Da sagt man eher: super, toll oder geil. Und wenn Simone W. aus Darmstadt in einer Anzeige sagt: „Zähneputzen ist gut. Mit LISTERINE spülen ist bombig“, dann könnte es sein, dass ein älterer Werbetexter ihr diese Worte in das Inserat gelegt hat.
So weit, so gut.
Nun aber die Abbildung: Die Flasche steht da wie ein Cocktail à la Molotow. Der Zünder brennt, und gleich fliegt das Ding der Simone um die Ohren. Und die Zähne werden in alle Richtungen schießen.
Echt bombig, diese Reklame, findet Ihr nicht auch…!?
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Die Macher haben wohl zu viel von dem Zeug getrunken… *lol*
ist doch prima. einmal spülen, nie wieder zahnprobleme haben.
Im TV ist diese Linie ja auch weiterverfolgt worden. Da werden dann auch noch die Muscheln vom Kiel einer Jacht gesprengt. Irgendwie fehlt mir noch das Zehennägelschneiden *graus*
Das Thema Zehennägel und wie sie geschnitten werden, das wurde nie mehr so genial gelöst wie bei Alfred Tetzlaff. Danach kann nichts mehr kommen ;o)
“Super, toll oder geil”. Ich habe dieser Tage gelernt, das diese Wörter nicht mehr benutzt werden. Das heisst jetzt: “cheffe”. Ja … da bahnt sich nach mehrmalig verdutztem Nachfragen mein erster ganz persönlicher Generationskonflikt an. Ansonsten empfehle ich Listerine nicht durch die Nase zu ziehen oder auf Löffeln zu brodeln, dann kann man sich solche Hamsterbacken gleich sparen. Cheffe halt.
Ich habe mit dem Zeug gerade meine Terrasse gereinigt – wirkt echt cheffe!