Spießer Alfons: BILD spielt verrückt
Was gibt es Neues von BILD? Des Spießers Leid- und Magenblatt vermeldet heute auf der Titelseite: „Diese deutschen Städte lieben die Touristen“. Dazu werden zehn Städte aufgeführt — siehe die Abbildung! Und sicher lieben diese Städte ihre Touristen, sofern Städte überhaupt lieben können. Gemeint ist aber wohl: Diese deutschen Städte werden von Touristen geliebt.
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Und dann die Rückseite: Eine Geschichte über den Kennedy-Clan und die drei Brüder John F., Robert und Edward. Die ersten beiden wurden erschossen. Der dritte, Ted Kennedy, hat
mit 76 Jahren einen Hirntumor. Also in einem gesegneten Alter. Und die Ärzte sind laut BILD zuversichtlich, ihn noch mal wieder auf die Beine zu bringen. Folglich ist ihm ein gütiges Schicksal beschieden im Gegensatz zu seinen Brüdern, die jung sterben mussten. Das aber ist natürlich keine Basis für einen BILD-Aufmacher. Also schreibt die Größte auf dem Boulevard: „Schon wieder schlug das Schicksal zu.“ Und fragt: „Was hat das Schicksal bloß gegen diesen Clan?“
Spießiger Hinweis: Zum einen sollte man als Herausgeber diverser Bibeln wissen, dass unser Leben allein in Gottes Hand liegt und deshalb keine überflüssigen Fragen stellen, die sowieso niemand beantworten kann. Und wenn Ted Kennedy bislang 76 Jahre gelebt hat, dann ist das ein Geschenk des Himmels. Wer hier wirklich zugeschlagen hat, war nicht das Schicksal, sondern der BILD-Autor.



















der artikel ist genau so sinnlos wie die bild.
Deine Mutter ist sinnlos.
Naja, bzgl. den Kennedys ist aber zu sagen, dass von einem Fluch über der Familie des öfteren geschrieben und gesprochen wurde, in wie weit allerdings ein Gehirntumor nun als Fluch bezeichnet werden kann bleibt jedem selbst überlassen. Dennoch hat diese Familie einfach kein Glück. just my 2 €ct
Die (notwendige) Kritik an der “Bild” in allen Ehren, jedoch ist der erste Hinweis (“Diese deutschen Städte lieben die Touristen”) eigentlich nicht korrekt. Im deutschen ist diese Satzkonstruktion zwar unüblich, weil sie eben leicht verwirrt, aber grammatikalisch ist das möglich und in Ordnung – wir sind nicht daran gebunden, dass zuerst das Subjekt und dann erst ein Akkusativobjekt folgt, es geht auch so herum.
@ Kevin
Ich habe auch nicht gesagt, dass der Satz falsch ist; ich habe nur darauf hingewiesen, dass es andersherum besser ist, weil die erste Version “eben leicht verwirrt”, wie Du schreibst, weil sie auch den gegenteiligen Sinn ergeben kann. Also: Warum nicht gleich eindeutig?!
Spießer Alfons, deinen Blog in allen Ehren, aber wirklich keiner dieser BILD-Artikel etc. war ein Blog-Eintrag wert. Nr. 1 eine Satzkonstruktion, die nicht wirklich verwirrt, Nr. 2 ein mieser, aber belangloser Slogan, Nr. 3 eine boulevardeske Übertreibung. Alles in allem also nichts, was relevant wär bzw. was man der BILD-Zeitung ankreiden könnte. Wenn Du schon meinst, immer BILDblog spielen zu müssen, dann in Zukunft doch auch vielleicht die wirklichen Skandale anprangern.
Bin nun wirklich (!) kein BLID-Fan! ;o) Aber die “Obsession”, die der Spießer hier in den letzten Wochen und Monaten der “Bild” gegenüber offenbart, scheint mir auch inzwischen weit über die normale Kritik, die diesem unsäglichen Blatt gegenüber angebracht ist, hinaus zu gehen.
Wie ich schon mal hier im Blog geschrieben habe, ist der Spießer aber auch nur ein weiterer “Medien-Hund”, der jedem Knochen nachjagen muß, um seine Leserschaft “scharf und heiß” zu halten. Und offensichtlich – und gottseidank – merkt es auch die “Spießer”-Leserschaft inzwischen (siehe obige Kommentare), dass der Alfons seine Beißerchen inzwischen zu sehr abgenutzt hat und nur noch auf alles (!) anspringt, was wenig Gegenwehr zeigt.
Da kann sich Alfons mit seinen “Verbündeten” cendric (“Turnbeutelvergesser”) & Co. gerne zusammen tun – “scharfe” und “bißfesste” Kritik sieht anders aus! – (und ja!, ich benutze viele: – und: “”) ! ;o)
Finde – nach wie vor – schön, dass Alfons, hier “aufspießt”. Doch langsam (oder eher: momentan!) wird’s doch sehr generisch.
Das BILD immer eine schöne Angriffsfläche bietet, wissen wir doch inzwischen alle! Da bist Du, Alfons, nun wirklich kein “Vorreiter” mehr. Kümmer’ Dich doch lieber mal um wirkliche (!) Themen. Und frag mich jetzt bloß nicht, was “wirkliche” Themen sind. Das solltest DU wissen, großer Meister!
)
Sorry, der Turnbeutelvergesser heißt natürlich – wie konnte ich nur … -: cedric. ;o)
Und Dein “Beitrag”: “Deine Mutter ist sinnlos” beweist mal wieder, dass unter der Kruste der Zivilisation, nur einen Zentimeter darunter …! – die reine Anarchie lauert, in der wir uns alle gegenseitig wegen eines Kirschkerns umbringen.
Re. Oben: Ist an “muh” gerichtet.
Nicht nur dem Spießer, sondern auch dem Rest der Bild-Hasser hier entgeht ob der sperrigen Grammatik das offensichtlich Absurde: Die Übernachtungs-Statistik wird nicht ausschließlich von Touristen, sondern vielmehr von Unternehmensvertretern in die Höhe getrieben. Der Wert für Ffm mag als Beleg dafür gelten…
Und lieber Spießer, abseits des Bild-Aufmachers, die Arroganz zu implizieren, dass jemand im “gesegneten Alter von 76″ ein Glückskind ist, auch wenn er dann mal an Gehirntumor erkrankt sein möge, ist mir einfach gesagt, deutlich zu spießig.
Nichts für ungut.
@ Hanswurst
Wenn man “Touristen” einfach “Reisende” nennt, dann stimmt’s doch, oder?
Und was Du in Sachen “Alter” anmerkst, habe ich nicht geschrieben.
Hi, lieber Alfons. Würde mich freuen, wenn Du Dich nicht nur zu punktueller, spezifischer “Kritik”, sondern auch mal zu “allgemeineren” Themen äussern würdest. Oder ist das “below your attention-span”?!
@Spießer Alfons
Ja sicher, dann stimmt es. Aber die BILD schreibt von Touristen – und das ist nunmal Käse und die eigentliche Fehlinformation.
Und in punkto Alter: Für jemanden, der sich selbst an der Formulierung der Touristen-Story echauffiert, ist Deine Formulierung leider auch sehr schwierig.
Richtig, ich hatte Dich zwar nicht zitiert, sondern gesagt, was man “implizit” Deinen Zeilen entnehmen kann… Aber selbst wortwörtlich geht das leider gar nicht, von “gütigem Schicksal” zu sprechen, wenn jemand mit 76 an einer derart dramatischen Krankheit leidet. Mein Vater ist kerngesund und nicht weit von diesem Alter entfernt. Wenn er in wenigen Jahren Hirntumor diagnostiziert bekäme… gütig wäre das nicht…
Um mit Harald Schmidt zu sprechen: [Spießer Alfons] nächste Woche verstanden.
@ Hanswurst
Siehst Du: Und Tourist ist nur ein anderes Wort für Reisender
Noch einmal: Ich habe sinngemäß geschrieben: Wenn jemand bis 76 Jahren (gesund!) gelebt hat, dann ist er in einem gesegneten Alter. Und damit ist ihm – im Gegensatz zu seinen Brüdern – ein gütiges Schicksal begegnet. Und zu seinem jetzigen Zustand: Die Ärzte sind (laut BILD) zuversichtlich, dass sie den Tumor in den Griff bekommen.
Du kannst zu diesem Thema auch einen Beitrag im BILD.BLOG lesen, der sich ähnlich dazu äußert wie ich.