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Spießer Alfons: Essen auf Rädern

19. Juni 2008
von

apetito.jpgHeute hat Spießer Alfons aus seiner Lieblingszeitung erfahren, was die Deutschen in der Kantine am liebsten essen. Der Speiseplan wird angeführt von Currywurst mit Pommes, der Leib- und Magenspeise unseres Ex-Kanzlers, und endet auf Platz 10 mit Makkaroni in Tomatensoße. Dazwischen das Gängige — siehe Abbildung!

Der Spießer hat sich spontan gefragt: Wer hat diese Umfrage gemacht? Und: War sie repräsentativ? Und: Gilt dieser Speiseplan für alle Bundesländer…?

Am Fuße der Meldung, die auf der Titelseite von BiLD abgedruckt ist, steht die Quelle: Apetito. Und das ist nicht etwa eine Firma, die Marktforschung macht, sondern sie betreibt Catering . Essen auf Rädern. In Betrieben genauso wie für den privaten Haushalt. Woraus sich eine weitere Frage des Spießers ergibt, nämllich: Handelt es sich bei dieser Meldung auf der Titelseite der BILD-Zeitung eventuell nur um die Kantinenbelieferung durch ein einziges Unternehmen…?

Wenn dem so ist, dann sollte die Überschrift wie folgt lauten: “Was Apetito-Kunden am häufigsten essen.” Und darüber muss dann natürlich das Wörtchen „Anzeige“ stehen.

By the way: Was gibt’s denn heute in Eurer Kantine zum Mittagessen…?

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Essen auf Rädern ”

  1. Stephan am 19. Juni 2008 um 09:02 Uhr

    Na, bei uns gibt es keine Kantine, hier kocht der Chef noch selbst. An vier von fünf Wochentagen: Pasta mit Pesto. Bon Apetito, auch wenn es einen Hautgout hat.

  2. david am 19. Juni 2008 um 09:50 Uhr

    Bei uns gibts in der “Kantine” höchstens Gebäck. In der nähe ist aber ein ziemlich guter China-Imbiss, also würde Ich für meinen Teil sagen: Hähnchen süss-sauer.

  3. Maja am 19. Juni 2008 um 10:17 Uhr

    Wenn ich das lese, wird mir schlecht.
    Wenn es in der Kantine fast nur Fastfood-Gerichte gibt, dann kann man diese Einrichtung auch gleich abschaffen und alle gehen zum Imbiss nebenan. Allerdings muss man auch sagen: die Nachfrage bestimmt das Angebot. Leider gibt es viel zu viele Menschen, die kein bzw. ein schlechtes Gesundheits- und Körperbewusstsein haben… Naja, muss jeder selbst wissen, ob er sich die Hälfte seines Lebens von derart ungesundem Essen ernährt oder nicht.

  4. ramses101 am 19. Juni 2008 um 11:50 Uhr

    Du liebe Zeit. Da hab ich ja in der Mensa besser gegessen. (wobei: die Curry gab’s da natürlich auch)

  5. NinaDee am 19. Juni 2008 um 14:03 Uhr

    Och, so einiges…. Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollondaise, ein Putengyros mit Ofenkartoffel und Tsatsiki, Kartoffelrösti mit sautierten Pilzen, einen angemachten Camembert mit Brot, Bockwurst mit Kartoffelsalat & Senf und die übliche Salatbar….

    Das Putengyros habe ich bestellt und war äußerst zufrieden damit ;-)

  6. Merzmensch am 19. Juni 2008 um 14:47 Uhr

    In unserer Kantine gab’s heute Ochs am Spiess. Gut, das kommt vielleicht nur ein Mal pro Jahr vor. Aber ich war – wie immer – beschäftigt mit meinen Aufgaben, so als ich zwecks Spiessochsenverzehrs in der Kantine erschien, drehten sich im Ofen nur irgendwelche Gerippen um die eigne Achse.

    Daher habe ich schnellen Schrittes die Kantine verlassen und begnügte mich mit einem Döner in der Stadt…

  7. Spießer Alfons am 19. Juni 2008 um 14:52 Uhr

    Traumhafte Matjes-Filets mit Soße nach Hausfrauenart. Dazu himmlische Bratkartoffeln! Wenn Liebe tatsächlich durch den Magen geht, müsste ich den Koch dieses Restaurants heiraten ;)

Trackbacks

  • [...] essen > Aha, schöner Thread für kommunistische Wirtschaftskritik?! > > Nur wenn man die Krebsgeschwürde des Kapitalismus nicht als “den > Kapitalismus” hinstellt, ist man gleich Kommunistisch? Was denn für ein Krebsgeschwür? Ach ich vergass, anscheinend ist es in Deutschland eine Krankheit, Gewinne zu machen und Arbeitsplätze zu schaffen. > Ist das ein > 50′er Jahre US - Revival? Nein, ein 68er-Revival, angesichts der dämlichen Kommentare hier im Forum. > > Und Du > > glaubst, wenn alle Linux hätten und wir alle umsonst für Open Source > > arbeiten, würde es den Kindern in Afrika besser gehen? Hähä, viel > > Spaß! > > Jeder sollte sich freuen, wenn es wenigstens ein Unternehmen gibt, > > dem es gut geht, dass Arbeitsplätze schafft, nicht abbaut (wie Sun), > > dass Gewinne macht, investiert! > > > 28.370.000.000 US$ = 1 Unternehmen = 48.000 MA ( Aussage M$ Schweiz ) > 28.370.000.000 US$ = 14.185 Unternehmen (10 Mann/2 Mio EUR Umsatz) = > 141.850 MA Machen denn letztere auch Gewinn und sind überlebensfähig. Geh mal zurück auf Deinen Melkschemel und rechne nochmal nach, liebes Milchmädchen. > Klar eine rein Rechnerische ansicht. Nur der Punkt Arbeitsplätze > zieht bei solchen Konzernen einfach nicht. Ach so, nicht? Seltsame Ansicht! Meinst, Du, kleine Klitschen bringen es auf dem Weltmarkt? > Und jetzt kommt bestimmt > wieder der Einwurf, daß ja die “Zulieferer” auch verdienen. Logisch, > würden diese aber auch in einem anderen Umfeld ( egal ob Mac oder > Linux ) - wenn die Leute gleichviel Geld dafür ausgeben würden. Tun sie aber anscheinend nicht. Warum auch immer, Unternehmen werden ihre Gründe haben. Vielleicht kooperiert man eben lieber mit einem leistungsfähigen Partner als mit 10 Zehn-Mann-Klitschen. > > Aber so ist das halt im heise Forum, die Schwachköppe greifen nach > > der Meinungsführerschaft! > > Wie gut, daß es solch einen “Fels in der Brandung” giebt wie dich ;). Ja, genau, ausserdem schreibt man “gibt” ohne e. > > Wie gut, dass nicht _hier_ die Wahlen > > entschieden, ansonsten wär ich schon ausgewandert (und bestimmt nicht > > nach Afrika, um dort Linux zu vertreiben ) > > Nein, nach Amerika, um dort als “guter Deutscher” die Freundlichkeit > des Amerikanischen Wirtschaftsystems zu ergründen ;). Genau! [...]

    Re: Linux kann man nicht essen! - Microsoft mit “starkem Quartal” « Essen Infos — 21. Juni 2008 @ 15:02 Uhr
ivw