Spot von Nissan treibt Saudis auf die Palme
Nun haben wir ja auch hier und wieder die Situation, dass unterschiedliche Meinungen über Kampagnen zu erhitzten Debatten und ebenso temperierten Gemütern führen. Klar scheint: Zu Brüderlichkeit und Völkerverständigung wird Werbung kaum einen Beitrag leisten. Selten aber erlebt man, dass Werbung gleich zu diplomatischen Krisen, zu einem neuen Kapitel im Nahost-Konflikt beitragen kann. Schuld daran: Ein Spot von Nissan in Israel, der für die Spritsparsamkeit des Tiida wirbt und dabei einige erzürnte Ölscheichs zeigt.
Die Folge: In Arabien kocht die Volkseele.
Fest steht: In Arabien sollte man vorerst nicht Nissan fahren. Aber Kleinwagen wären bei den dortigen Spritpreisen ohnehin rausgeworfenes Geld.
(via)
Twittern












Der Witz ist doch, daß diese Reaktion zumindest genau die Vorurteile nicht entkräftigt, derer sich dieser Spot bedient…
ich finds lustig
Der Spot ist steinalt, oder nicht? Kommt mir auf jeden Fall bekannt vor.
Und da stellt sich dann doch die Frage: wieso erst jetzt das ganze Theater?
(By the way: Nee, lustig ist der bestimmt nicht! Ich find den ungefähr genauso originell wie Sprüche à la “Schotten würden Nissan fahren” oder noch schlimmer: Der Nissan fährt ins Bild, Sean Connery steigt aus, man sieht seinen karierten Rock, er lächelt in die Kamera …)
verzweifelte, traurige, oder wütende scheichs gab es schon ein paar mal.