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Bring on the trumpets

15. August 2008
von

Werbung für Süßwaren kommt in der Regel mit glücklichen Kindern und noch glücklicheren Müttern daher und versucht zuweilen noch mit Störern, gute Inhaltsstoffe zu kommunizieren. Das ist dann Werbung über ein Produkt und seine Eigenschaften. Werbung für das Gewissen, für die Ratio und noch für ein wenig Mutterliebe.
Werbung, die uns bewegt und emotional anregt (und nicht nur angesichts einer Holzhammer-Botschaft schmerzhaft im Gedächtnis bleibt) begeistert dagegen mit einer ungewöhnlichen oder zumindest neuen Erzählweise, neuen Blickwinkeln und stachelt Kindchenschema-Effekte eher hinterrücks an.
Wenn dann noch ein letztes Geheimnis verbleibt, eine Tür, die uns die Werbung nicht einfach öffnet, sondern über deren dahinter verborgene Räume wir weiter nachdenken können, entsteht perfekte Werbung.

Ich habe keine Ahnung, was der Satz “Bring on the trumpets” bedeuten soll. Auf mich wirkt das Gummibärchen wie ein Werber alter Schule, oder ein verzuckerter Gottschalk, der mit lauten Trompetentönen begeistern will, wo doch eigentlich die sanften Klänge der Panflöte wirkungsvoller sind.

Botschaften wie “Bring on the trumpets” sind nicht laut und schreiend, nicht einmal die Website ist es. Aber es ist gut erzählt. Und genau deswegen hört man noch ein zweites Mal hin.

(via)

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Kommentare zu “ Bring on the trumpets ”

  1. AndreasK am 15. August 2008 um 15:24 Uhr

    Hammer!

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