Google Chrome – der Download eines brutal einfachen Browsers
Mit überwältigendem Tamtam brachte Google gestern den Browser Chrome zu Welt. Ich habe ihn mir gestern abend heruntergeladen. Hier gehts zum Download. Mein Eindruck nach dem ersten Test auf einem alterschwachen Dell-Laptop. Google löst sein Markenversprechen ein: Chrome ist brutal einfach, so schlicht wie die Google-Suchseite und schnell. Auch andere sind begeistert: Xing-Chef Lars Hinrichs lobt Google Chrome via Twitter (siehe Bild).

Netzwertig beschäftigt sich etwas ausführlicher und erkennt etliche Pluspunkte, macht aber auch auf Verbesserungschancen aufmerksam. In jedem Fall aber stimmt die Überschrift: “Der Anfang von etwas Großem”.
Interessanter Marketingaspekt bei Chrome. Suchbegriffe werden direkt in die Adresszeile eingeben. Die liefert beim eintippen nicht nur direkt erste Vorschläge für die passende Seite, sondern zeigt gesondert auch direkt gesponserte Links mit an. Clever gemacht. Denn so gehen die Anzeigen bei den Google-Suchergebnissen nicht verloren, wenn man nicht mehr direkt auf die Suchergebnisseite surft.
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hmm, also ich hatte Chrom mal kurz getestet und bin eigentlich nicht davon überzeugt. Mir sieht das ding einfach zu sehr nach Firefox auf Pillen Diät aus. Der Speedjunky unter den Browsern. Seien wir doch mal ehrlich… wer braucht noch einen Browser..? Ich nicht.
“Firefox auf Pillen-Diät” klingt großartig.
Wahrscheinlich muss sich Chrome also erstmal noch ein paar Plugin anfuttern.
Die Frage ist aber nicht: “wer braucht noch einen Browser?”
sondern, wer will einen besseren browser?
Ich bin nach dem ersten Eindruck recht angetan. Mit Firefox hat Chrome, wie ich finde, nicht viel gemeinsam. Und was heißt – “wer braucht noch einen Browser?” – wer nicht?, möchte man da die Gegenfrage stellen. Und auf die Frage “wer will einen besseren Browser?”: Vielleicht die, die überladende Browser wie den IE und auch Firefox nicht wollen und die sich eine einfachere Oberfläche, mehr Stabilität und mehr Sicherheit wünschen. In diesen Punkten scheint Chrome der Konkurrenz überlegen und darüber hinaus ist die Geschwindigkeit im Aufbau von komplexen Websites wirklich beeindruckend.
Auch mir kommt der Chrome schön schnell vor.
Erstaunlich finde ich nur, dass gerade bei googlemail das Einloggen nicht schneller geht als beim feurigen Fuchs …
Ich habe den Chrome Browser nun auch seit einigen Stunden unter Windows XP im Test. Sobald ich ihn öffne startet nach ca. zwei Minuten eine starke Festplattenaktivität und im Task-Manager wird eine deutliche Netzwerkaktivität verzeichnet und das obwohl ich weder am arbeiten noch am surfen bin. Nach weiteren 2 Minuten ist Ruhe und der Browser arbeitet wieder normal. Allerdings tritt diese Phänomen bei jedem Start des Browsers auf. Für mich sehr verdächtig und ein Grund den Browser sofort wieder von meiner Festplatte zu entfernen.
Damit wird das hier wohl der letzte Artikel bleiben, den ich mit ihm verfasst habe…
Schön, schön. “Der chromfarbene Konsument” klingt zumindest besser als der “gläserne”.
Kein Beitrag über Chrome!
Nur kurz: Ich nutze Chrome in der Agentur. Funktioniert gut. Nächster Hype bitte…
Was für euch viel interessanter sein dürfte ist…
http://meistermochi.de/?p=628