Spießer Alfons: Dresdner Bank, wo eine Kundin zur Waffe greifen muss
Deutschlands Banken tun sich derzeit schwer mit ihrer Werbung. Was zum einen verursacht wird durch die Nachrichten aus den USA und zum anderen durch Verkauf und Fusion von Banken in diesem unserem Lande.
Was tut eine Bank, die vor dem Aussterben bedroht ist? Die Dresdner kämpft. Genauer gesagt: Sie lässt kämpfen. Durch ihre Kundin Karin Allig, eine Geschäftsführerin, die ihr Konto seit dem Jahre Orwell bei der “Beraterbank” hat. Und wie kämpft Frau Allig? Sie kämpft mit dem Säbel — siehe die Abbildung!
Gegen wen kämpft Frau Allig? Gegen die Commerzbank? Gegen die Allianz? Oder gar gegen die Dresdner…? Sie selber sagt: „Meine Reaktion auf die Abgeltungssteuer? Angriff natürlich.“
Hä…? Angriff gegen die Abgeltungssteuer mit einem Säbel…? Will die Frau mit ihrer Waffe den Finanzminister aufspießen? Vermutlich hat sie diese Absicht. Weshalb ihr die Dresdner Bank rät: „Erst informieren, dann reagieren und die Anlagen individuell ausrichten.“
Also, Frau Allig, stecken Sie die Waffe weg und sprechen Sie über Ihre Anlagen individuell mit Ihrem Sachbearbeiter von der Commerzbank Dresdner Bank!













So hält man keinen Säbel! Mit der Fechterei haben die Werber so ihre Probleme: http://buenalog.de/2008/07/30/.....elfechter/
Vielleicht hat sich Frau Allig auch nur ganz gallig verlesen und schon wird aus einer Abgeltungs- eine Vergeltungssteuer…
Vielleicht habe ich da mit der Abgeltungssteuer ja etwas richtig kapiert, aber diese Steuer ist doch eine echte “Reichensteuer”, nämlich äußerst vorteilhaft für die Besserverdienenden (wie wahrscheinlich Frau Allig als Geschäftsführerin) mit einem Spitzensteuersatz von bis zu 45%. Somit zahlen sie nämlich auf ihre Erträge lediglich 25% (ohne Kirchensteuer etc.), kommen also erheblich besser dabei weg. Ein kurzer Blick ins Wikipedia hilft da sehr. Wozu soll also Frau Allig mit dem Säbel rasseln? Vielleicht hätte man ihr das vorher mal verklickern sollen. Dann würde sie nämlich nicht mehr gegen die Abgeltungssteuer kämpfen, die Frau Allig. So wird sie sich dann bei ihrer 2009er Einkommenssteuererklärung wundern und freuen… (Allerdings hätte sie dann auch keine Knete von der Dresdner für die Werbung gekriegt). Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
In diesem Sinne
Christopherus